Mit drei Tagen Vorlaufzeit erfolgte die Reservierung eines "schattiges PlĂ€tzchen im AuĂenbereich". Bei Ankunft stellten wir uns mit Bezug zu der Reservierung vor und wurden gebeten uns kurz zu gedulden, die GĂ€ste des beabsichtigten Tisches seien im Begriff diesen zu verlassen. Nach weiteren ca. 15 Minuten Stehens im Durchgangsbereich, wurden wir gefragt, ob wir im Gastraum sitzen möchten. Dies verneinten wir und verwiesen auf die Reservierung, welche definiert (Uhrzeit, Ort, Personenzahl, Umgebung) und als unproblematisch dargestellt wurde. Eine zweite Dame fragte nun, ob wir ĂŒberhaupt reserviert hĂ€tten. Mit Verweis auf die bereits getroffene Aussage der ersten Angestellten, UNSER Tisch sei gleich frei, ist diese Frage obsolet. Das Reservierungsbuch wurde aufgeschlagen, um uns mit der Aussage zu konfrontieren, es gĂ€be keine Reservierung, wann man denn diese vorgenommen hĂ€tte. Die nĂ€chsten Argumente verfielen, als das Datum, die Uhrzeit und der GesprĂ€chspartner des Telefonats genannt werden konnten. So standen wir noch einige Zeit bis wir den Tisch der vorherigen GĂ€ste bekamen. Nach dem RĂ€umen der Gedecke wurden deutliche SchmutzrĂ€nder der GetrĂ€nke und Teller nicht abgewischt. Die ĂŒbergebenen Speisekarten, als einzelne BlĂ€tter auf einem Klemmbrett, trugen deutliche Spuren von mehreren Speisen und GetrĂ€nken. Die GetrĂ€nkekarten wurden von der Bedienung an den entferntesten Punkt des Tisches gelegt, sodass man selbst aufstehen musste um diese einzusehen. GetrĂ€nke und Speisen wurden in einem angemessenem Zeitraum serviert. Hier ist das WIE ein weiterer Grund des AnstoĂes: GlĂ€ser und Wasserkaraffe wurden den GĂ€sten nicht vorgesetzt, sondern ebenso wie die Karten an den entferntesten Punkt des Tisches, einem ungenutzten Sitzplatz gestellt. Das Essen wurde frisch zubereitet, unsere persönliche Geschmacksbewertung (Lachs, Kalbsleber, Schnitzel) fĂ€llt jedoch unterdurchschnittlich aus, was aber nicht reprĂ€sentativ sein kann: GeschmĂ€cker sind bekanntlich verschieden. Ein Hinweis an das Personal war nicht möglich, da die Frage, ob "alles okay" sei, lediglich im Vorbeigehen und ohne spĂŒrbares Interesse gestellt wurde. Ob die Preise fĂŒr die Speisen und die Querfinanzierung der GetrĂ€nke fĂŒr das Gebotene angemessen empfunden werden, soll hier nicht Bestandteil der Bewertung sein. Das anschlieĂende Begleichen der Rechnung konnte mit dieser Erfahrung natĂŒrlich nicht mit einem groĂzĂŒgigen Trinkgeld honoriert werden, es beschrĂ€nkte sich auf das Aufrunden. Zuvor wurde jedoch zweimal die Frage gestellt, welche Speisen wir hatten, um diese Aussagen dann ebenfalls zweimal falsch wiederzugeben. Nach Annahme des Bargeldes, wurde sich wortlos vom Tisch entfernt. Keine Dankesformel, kein Auf Wiedersehen. Die obligatorische Verabschiedungsformel wurde dann erst gegeben, als wir selbst beim Durchqueren des Empfangsbereiches ein "Ade" hinterlieĂen. Liebe Lesende, warum gehen Menschen Essen und kochen nicht selbst? Sie wollen ein positives Erlebnis, sie wollen Entspannung, sie suchen nach dem Besonderen, um ein Highlight am Tag zu setzen. Sie wollen eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, welche sie in diesem Zeitrahmen in den Mittelpunkt rĂŒckt, um neue Kraft zu schöpfen, sich positive Erinnerungen schaffen.Leider hatten wir das GefĂŒhl, dass die hochgesteckten, gastronomischen Ziele des "Romantik-Restaurant Pagenhaus" nicht realisiert werden können. Die fröhlich, lĂ€chelnden Gesichter welche den Internetauftritt zieren, haben wir nicht sehen können. Meine unterdurchschnittliche Bewertung resultiert aus folgenden Punkten, auf die sich der Text bezieht: Das Anzweifeln des Wortes des Gastes bis hin zur BeweisfĂŒhrung der Richtigkeit seiner Aussagen. Die Wartezeit trotz Reservierung. Die mangelnde Aufmerksamkeit bei der Sauberkeit der Tische. Die Defizite in der Serviceerbringung bei Tisch, sowie in der Platzierung von GetrĂ€nken und Karten durch die Bedienung. Die GrĂŒnde hierfĂŒr mögen vielfĂ€ltig, jedoch irrelevant fĂŒr uns als GĂ€ste sein. "Rechnungsnummer: 69715, Tisch: 6000, Es...
   Read moreEnttÀuschend - billige Garnelen werden als "Riesen Garnelen" angeboten:
Auf der Speisenkarte steht unter der Rubrik "Fische": Riesen Garnelen / Sommersalat / Baguette fĂŒr ⏠19,90
Serviert wurde nach 60 Minuten Wartezeit und Erinnerung durch den Gast: Billige Partygarnelen, Gemisch aus teilweise kleingeschnittenen Blattsalaten, Tomaten, Gurken, Paprika etc etc. Baguette waren zwei kleine Scheiben Bugette. Nach meiner Kritik erhielt ich die Aussage, dass der Feldsalat wohl zulange in der Marinade gelegen habe und deshalb nicht mehr frisch aussehe. Der Kellner erklÀrte mir, dass er sehrwohl den Unterschied zwischen Riesengarnelen und den kaum angebratenen Partygarnelen im Salat enthaltenen unterscheiden könne. Also wurden absichtlich billige Garnelen serviert.
Ergebnis nach kurzer Diskussion: Salat wird nicht berechnet. 2 GetrÀnke werden wegen langer Wartezeit nicht berechnet. Meine Begleitung musste allerdings den nicht ganz frischen Salat mit den billigen Partygarnelen voll bezahlen, "weil er ja nicht hungrig aus dem Lokal geht."
Meine Empfehlung: Wer ĂŒberteuerten, wenig frischen Salat mit billigen Partygarnelen fĂŒr 19,90 Euro essen möchte, ist im Pagenhaus in Gotha richtig! Mit meiner Empfehlung schlieĂe ich mich verschiedenen anderen Negativbewertern an.
Der eine vergebene Stern kommt dem jungen Kellner zu, der wenigstens freundlich und hilfsbereit war, denn ansonsten hĂ€tte ich lieber Minuspunkte vergeben. Er war auch bei den Versorgung mit einem Sonnenschirm sehr behilflich. FĂŒr die schlechte Leistung der KĂŒche kann er ja nichts, aber es hĂ€tte ihm auffallen können, dass wir nach 60 Minuten immer noch kein Essen erhalten hatten.
Kurzes Statement zur Antwort des Pagenhauses:
Vielen Dank, dass Sie meine Kritik gelesen und darauf geantwortet haben.
Von StoĂzeit kann keine Rede sein, weil wir um 12:00 Uhr beim Ăffnen des Lokales die ersten beiden GĂ€ste waren. Wir hatten um spĂ€testens 12:10 Uhr bestellt, weil wir den Salat auf der Speisenkarte am Eingang bereits ausgesucht hatten. Bzgl. der Art der Garnelen bitte ich Fotos von RiesenGarnelen auf google anzuschauen. Der Salat ist mit den von mir fotografierten Garnelen jedenfalls mit 19,95...
   Read moreWaren zum ersten Mal dort. Haben uns schon öfters vorgenommen, da zu essen, sind aber irgendwie zeitlich immer daran gescheitert. Wir hatten GlĂŒck mit einem Platz. Beim nĂ€chsten Mal werden wir auf jeden Fall reservieren. Der Service war sehr aufmerksam, freundlich und schnell. Das Essen und die GetrĂ€nke waren sehr lecker. Die OchsenbĂ€ckchen haben ihr Versprechen gehalten und waren sehr zart. Der alkoholfreie Gin Tonic war ein perfekter Einstieg. Danach gab's Rhabarber-Schorle und Vita Cola. Beim Lachsfilet mit Kartoffenstampf haben wir etwas perplex geschaut aber uns ist erst jetzt beim Schreiben aufgefallen, was uns irritierte. Bestellt war wie auf der Karte Lachs mit Kartoffelstampf und Gurkensalat mit Dill, erhalten haben wir aber Lachs auf Nudeln. đ Aber auch das hat geschmeckt und uns ist es erst daheim aufgefallen. Zum Dessert gab's ein Eis. Leider ist mit der Name entfallen, aber es war mit Erdnussbutter-Eis und sehr lecker.
Ein kleines negatives Manko, was nur die GĂ€ste im Innenbereich mitbekommen, sind die GesprĂ€che der Servicekraft. Hier und da konnten negative Bemerkungen mitgehört werden, wenn Unzufriedenheit ĂŒber Entscheidungen der Kollegen vorherrschte. Daher gibt's fĂŒrs Ambiente nicht die volle Punktzahl, da der Gast solche GesprĂ€che eigentlich nicht hören sollte - obwohl MĂ€uschen jeder gerne Mal spielt.
Positiv hingegen war die schöne Musik. ABBA, Elvis, Frank Sinatra. Das hat sehr gut zum Ambiente gepasst, wie auch die dunklen WĂ€nde und die schönen VorhĂ€nge an den Fenstern. Alles in allem ist das Pagenhaus von auĂen sehr...
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