Das Gasthaus an sich hat anscheinend seine besten Zeiten entweder nie erlebt oder zumindest schon sehr lange hinter sich gelassen. Die Einrichtung, vermutlich aus den Anfängen oder Mitte des letzten Jahrhunderts und für die damalige Zeit sicher noch recht passabel, wirkt mittlerweile sehr abgenutzt und zusammen mit der Dekoration an den Wänden in Form von gerahmten Fotos die Aufschluss über das Gasthausleben vergangener Tage geben und alten Porzellantellern die unter anderem einer silbernen Hochzeit gewidmet waren, hat das Lokal den Charme einer Vereinskneipe aus den 70er Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hat vermutlich auch die letzte Renovierung der Räumlichkeiten stattgefunden. Der gestalterische Höhepunkt findet sich in den Toiletten, hinter glänzenden Aluminiumtüren verbergen sich gruselig farbenfrohe Wandfliesen im Harlekin-Muster angeordnet. An diesem Ort wird der Gast die Beklemmung nicht los, kurzerhand Mordopfer eines Psycho-Clowns zu werden. Immerhin war es dort sauber. Zurück bei Tisch, einer nicht vollständig gefüllten Tasse Tee und einer Latte Macchiato die ansonsten keinerlei Beanstandung bedurften, ließ das Essen gähnend lange auf sich warten. Dieser Umstand gab Zeit und Gelegenheit vergeblich nach einem besser gelegenen Tisch Ausschau zu halten. Bestellt hatten wir bei relativ freundlicher Bedienung 2 x Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln. Hierbei hofften wir insgeheim doch noch verzaubert zu werden, von den versteckten Kochkünsten des Hauses. Was dann auf den Tisch kam war eher eine große Enttäuschung. Auf den ersten Blick alles wie bestellt, nicht mehr nicht weniger, also keine Beilage. Wir hatten erwartet, dass die Speisen ganz altmodisch Mithilfe einer Pfanne zubereitet werden. Aber nicht hier, kein Koch sondern die Fritteuse gibt hier den Ton in der Küche an. Die (frittierten) Bratkartoffeln, fad und dröge, ließen zudem den Verdacht aufkommen, bereits am Vortag als Pellkartoffeln zubereitet worden zu sein . Die Panade der Schnitzel war durch den Frittiervorgang derart aufgebläht, dass man eher einen gebackenen Blumenkohl darunter vermutet hätte. Das Fleisch selbst war ultra dünn, als Entschädigung gab es jedoch zwei auf jeden Teller. Das Fleisch war ansonsten in Ordnung, nur der Geschmack der fettigen Panade blieb noch einige Zeit unangenehm allgegenwärtig. Fazit: Lieblos dargereichtes Fast Food zu überhöhten Preisen bei niedriger Qualität. Ein Wiedersehen ist mehr als...
Read moreDon't bother. Bei Hannelore is a tired, worn out establishment in need of a complete refurbishment, including wait staff, all of whom were tired, worn out, surly and uninterested in what they were doing. Completing the ensemble was a cheesy elderly singer/musician playing worn out pop tunes on a synthesizer. We were on a package tour and given a scant dinner which I could easily better at home - slices of bread with cheese whip for a starter, a decent green salad, two slices of pork roast with gravy and potatoes for the main, and a miniature vanilla pudding, perhaps 2 tablespoons. This was rounded out by a glass of cheap white wine with dinner. All of this on a Viking package event...
Read moreFood is well made but the service is questionable. Waitress and owner are unfriendly and always look like annoyed by the customers presence. We always overlooked this since food is reasonably cheap and tasty but this time it's too much. We asked for a table for 4 people at 8.30 pm. It was late but we made clear that we needed to eat still. The owner asked for drink order first and after good 15 minutes came very annoyed and told us to leave because the kitchen closed. Good if you need a good amount of food in decent quality for reasonable money. Do not expect a welcoming...
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