Gut - aber Abzüge bei der B-Note
Die Osteria Platzegg im Rathauskeller von St. Michael gehört zu den interessantesten Adressen für Feinschmecker in der Region. Sie wird von Herbert Hintner betrieben, der als Küchenchef der Rose in Eppan international ausgezeichnet und bekannt wurde. Die überwiegend positiven Bewertungen auf Tripadvisor sind ein zuverlässiger Hinweis dafür, daß der ehemalige Sternekoch in der Osteria einfache Regionalküche auf hohem küchenhandwerklichen Niveau zubereitet. Wir haben uns sehr auf den Besuch in der Osteria Platzegg gefreut, authentische Südtiroler Gerichte auf Gourmetküchen-Niveau zu genießen. Das gepflegt-moderne Ambiente im hellen Gastraum und der sehr freundliche aufmerksame Service hat uns gut gefallen. Die bestellten Vorspeisen - Marinierte Kalbszunge und gebackene Kartoffeltaschen mit Krautfüllung und Selchfleisch waren hervorragend bzw. gut. Auch die Getränke, ein außergewöhnlich gutes Batzer-Bier und der Hauswein, haben uns sehr gefallen. Als Hauptgänge wählte meine Frau einen Kalbsrollbraten und ich meinen geliebten Zwiebelrostbraten. Während ich das auf den Punkt medium-rare gebratene Rindfleisch noch als recht ordentlich empfand(das Fleisch war leider sehr frisch und für meinen Geschmack zu wenig gereift), war meine bessere Hälfte mit dem Kalbsrollbraten sehr unzufrieden. Die äußere Schicht der Rolle war sehr hart und trocken gegart. So beschränkte sie sich darauf, nur das Innere der Rolle zu essen. Der Chef bediente die Gäste am Nebentisch persönlich und bemerkte, daß meine Gattin den Gang beendete und große Stücke Fleisch auf dem Teller zurück ließ. Er fragte sie, ob ihr das Essen nicht geschmeckt habe. Als sie daraufhin antwortete, die Kalbszunge sei sehr gut gewesen, der Braten jedoch außen hart und trocken geraten, antwortete Herbert Hintner "Okay" (sic!) , servierte ab, verschwand in der Küche und lies sich nicht mehr blicken... Dieses Verhalten ist mit Verlaub eines Küchenchefs unwürdig und steht auch in keiner Relation zum selbst auferlegten Anspruch, das Wohl der Gäste in den Fokus zu stellen ( Das entnehme ich den Antworten auf die hier veröffentlichen Bewertungen). Auch wenn Herr Hintner einen schlechten Tag hatte, empfinden wir sein Verhalten als höchst unprofessionell. Der freundlichen Kellnerin schien der Vorfall sehr unangenehm gewesen zu sein und sie bedauerte, daß der Rollbraten nicht geschmeckt hat. Fazit: Überwiegend gut zubereitete grundsolide Küche auf gehobenem Niveau zubereitet - aber hüten Sie sich vor konstruktiver Kritik, damit kann der Chef...
Read more"Ho 67 anni, ma qui al Platzegg mi diverto ancora" ci dice Herbert Hintner, mentre ci porta personalmente al tavolo, con garbato entusiasmo (e con nostra sorpresa), le pietanze da noi richieste. Il cuoco che, decenni fa, con il suo ristorante Zur Rose, ha inaugurato il rinnovamento della cucina altoatesina e che rappresenta una delle figure di rilievo della cucina d'autore degli ultimi quarant'anni, oggi ha lasciato la guida di Zur Rose al figlio e si dedica alla sua nuova creatura - Platzegg - un Gasthaus, un'osteria contemporanea, a pochi passi da Zur Rose, nella piazza principale del grazioso borgo di S. Michele Appiano, sulla Weinstrasse, la Strada del vino, uno dei paesaggi più scenografici dell'Alto Adige. Benché informale e dotato di un piacevole e ampio dehors, il locale si presenta con sobria eleganza - di sapore scandinavo - con volumi ampi, tavoli ben distanziati, sedute comode e una piacevole atmosfera complessiva. Il menu (sobrio, nel senso più alto, come tutto il resto), propone, in larga misura, interpretazioni contemporanee della cucina altoatesina: dai canederli di ortica su fonduta di formaggio Stelvio, agli Schlutzkrapfen (pasta fresca a forma di mezzaluna) ripieni di erbette e ricotta, al cordon bleu di vitello locale con insalata di patate alla senape. Noi abbiamo apprezzato, in particolare, la delicata lingua di vitello con vinaigrette di capperi e cipolla e la tenerissima guancia di manzo brasata al Lagrein servita con spätzle. In entrambi i casi è risultata decisiva la qualità della materia prima. Tra i dessert, oltre ad uno strudel realizzato con le pere, un'originale e fresca versione di tiramisù con pesche e lamponi e leggerissime frittelle di mele con zucchero alla cannella, accompagnate da panna montata con mirtilli rossi. La carta dei vini è opportunamente centrata su referenze altoatesine, anche al calice. Il servizio sarebbe meritevole di una...
Read moreUpdate 2023 Auch jetzt im Oktober waren wir zweimal in der Osteria und waren begeistert. Es gab Carne Salada, Buchweizenknödel, Wildragout auf hausgemachter offener Lasagne, Hirschschnitzel, Osso Buco, Kartoffelblattel und ein wunderbares Halbgefrorenes von Sarntaler Preiselbeeren.
Diesmal gab es eine bemerkenswerte Neigung Bio Reis als Beilage zu servieren - fand ich zu Hirschschnitzel und Ossobuco ungewöhnlich, aber man hätte ja umbestellen dürfen :-)
Kleiner Tip übrigens für alle die keine Nachspeise mehr schaffen - ein, zwei Kugeln vom hausgemachten Eis gehen immer - vor allem das Schokoladeneis.
Dazu hervorragende Weine aus der Region und ein aufmerksamer toller Service.
Auf der Digestifkarte würde ich mir noch etwas vom Marinushof wünschen. ——————- Einer wunderbaren Empfehlung von Julia Psenner vom Rösslhof folgend, entdeckten wir diese Osteria, die es bereits nach einem halben Jahr nach der Eröffnung es in den L’Osteriaführer d’Italia von Slow Food geschafft hat, auch für uns. Das mag auch am Namen Hans Hintner liegen. Aber vor allem an den regionalen Produkten die hier ohne chichi aber mit hohem handwerklichen Können verarbeitet werden. Oder wie Vincent Klink sagen würde „vom einfachen das Beste“. Exzellenter aufmerksamer Service von Karl und seiner hier namenlos bleiben müssenden Kollegin rundeten den wundervollen Abend ab. Alles weitere sagen die Bilder - wir kommen...
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