Hab gerade mit meinem ersten Fachsemester begonnen und bin mit den Nerven schon am Ende....Der Bewerbungsprozess alleine ist schon unnötig zeitaufwendig, wenn man sich z.B. für den bestandenen Sprachtest extra noch eine Bescheinigung beim zuständigen Institut holen muss, da eine beglaubigte Kopie vom Testresultat anscheinend zu unklar ist und keiner beim Service Center weiß, bei wem man jetzt eigtl. die Unterlagen abgeben muss. Zudem ist es mir ein Rätsel wieso ich meine Semestergebühren überweisen und den Zahlungsnachweis an meine Bewerbungsgebühren anheften muss BEVOR meine Bewerbungsunterlagen überhaupt angesehen werden. Schön und gut, wurde letztendlich immatrikuliert, mit der Ausgangssituation, dass ich meine Zugangsdaten erst zum offiziellen Anfang des Semesters bekommen hab und dann erst meinen Stundenplan erstellen konnte. Bis man überhaupt die zu belegenden Kurse findet, dauert es dann auch noch mal ein paar Jahre und wenn man dann endlich der Meinung ist dass man alles zusammen hat, und sich der Zusammensetzung des Stundenplans widmet, fällt einem auf, dass ziemlich viele Kurse eine begrenzte Teilnehmeranzahl haben, welche allerdings meistens schon erreicht war. (Dabei frag ich mich, warum es über die vielen Jahre hinweg, seitdem es die TU gibt, niemandem aufgefallen ist, dass entweder die Räumlichkeiten zu klein oder die Kurse zu groß sind; wenn man nicht genug Platz für allle Studenten bieten kann, sollte man vielleicht auch nicht alle zulassen. Und wenn doch, vielleicht zumindest über eine Senkung der Semestergebühren nachdenken; Stehplätze kosten ja in der Regel weniger...) Ich durfte mich also bei 8 von 10 Veranstaltungen auf die Warteliste eintragen. Ob man dann auch tatsächlich noch in den Kurs kommt liegt anscheinend auch in den Wolken, ich wurde bei mehreren Kursen obwohl ich schon recht weit oben auf der Liste stand, wieder rausgeschmissen. Nun liegen natürlich auch einige Kurse übereinander, was die Auswahl wiederum einschränkt, zumahl auch jeder Kurs jeweils eigene Nachrückfristen für die Wartelisten hat. Erfährt man nun kurzfristig dass man doch nicht in den Kurs gekommen ist und sind die Fristen schon durch, bzw. einen Belegung eines anderen Kurses aufgrund von Zeitüberschneidung nicht möglich, hat man Pech gehabt. Zumindest ist es mir ein Rätsel wie man so seine Credit Points vollständig bekommen...
Read moreWenn du aus Niedersachsen kommst, ist diese TU gut; wenn du Chinese bist, komm nicht, du hast bessere Wahl. Wenn du mir nicht glaubst, würdest du in ein paar Jahren auf diesen Kommentar zurückblicken und ich bin sicher, dass damals du genauso denken würdest wie ich.
Die Probleme der Universität liegen nicht nur in ihrer niedrigen Weltrangliste und ihrem schlechten internationalen Ruf, sondern auch in einer Gruppe von nicht-intelligenten arroganten Dozenten. Das größte Problem ist, dass sich eine Gruppe sehr konservativer älterer Menschen an Rassismus ergötzt, insbesondere gegenüber Chinesen, die in den westlichen Medien oft schlecht gemacht werden. Ich habe das am eigenen Leib erfahren. Wir chinesischen Studenten sind alle vom konfuzianischen und mencianischen Denken geprägt und haben mehr Respekt vor unseren Lehrern. Aber als ich an der Technischen Universität Braunschweig war, ist mir aufgefallen, dass einige Leute nicht den Respekt haben sollten, den ihr Alter verdient. Sie korrigierten die Aufgaben chinesischer Studenten absichtlich nicht, machten sich in Seminargruppen über Chinesen lustig und machten sich mit ihren Kollegen im Büro über China und Chinesen lustig. Mit diesen gerissenen Professoren oder Wissenschaftler, die sich eher wie ein Manager als ein Ingenieur verhalten, stimmt wirklich eine Menge nicht. Sie sind wahrscheinlich nutzlos, außer dass sie ein wenig Forschungsförderung beantragen. Die besten deutschen Talente gibt es im Süden, wo die Menschen offener sind und eine weltoffenere Perspektive haben. Das gilt nicht nur für chinesische Studierende, sondern auch für junge Menschen in Niedersachsen. Wenn Ihre Eltern Sie gut finanzieren können, würde ich Ihnen wirklich empfehlen, Ihr Studium in Süddeutschland (z.B. München) zu beginnen, um Ihre Augen zu öffnen, oder, wenn Sie mehr Geld haben, im Vereinigten Königreich oder in den USA, wo die Technologie fortschrittlicher ist, die Professoren mehr Wissen haben und die Menschen offener sind.
Außerdem hoffe ich sehr, dass ihr jungen Deutschen einmal China besuchen könntet, dort gibt es keine Playstation, kein BTS, kein Tesla, kein Gas, keine Diskriminierung wie „SPotifY“ auf dem Campus. Aber hat China bestimmt viele gute Punkte. Schauen Sie uns nicht immer mit einer getönten Brille an, denn wo Sie nichts sehen, ist...
Read moreDie Kommunikation ist ein Desaster. Man erfährt nichts und es gibt 100 verschiedene Websites der TU und diese sind zum Teil sehr unübersichtlich. Für alles, was man machen will gibt es eine extra Website. Es gibt das QIS-Portal um Klausuren anzumelden, für das selbe Modul muss man sich dann noch bei Studip anmelden, die Studierendendatenbank um sich für andere Module anzumelden, für einige Sachen muss man sich dann per Mail anmelden, für Sprachkurse gibt es wieder zwei extra Websiten, für den Mail-Account gibt es eine weitere Website, die Studienbescheinigung kann man beim QIS Portal auch nicht mehr sehen, weil dafür ein extra Portal, TUconnect, angelegt wurde, dann gibt es verschiedene Homepages der TU, auf denen man auch nach langem suchen keine Informationen findet. Die Suche nach den Anmeldefristen für Klausuren habe ich jetzt nach dem 8. Semester aufgegeben. Jedes Institut hat dann wiederum seine eigene Website, manche Infos werden dann aber trotzdem nur über den Instagram-Account der Institute Veröffentlicht. Man könnte doch wenigstens verlangen, dass es irgendwo einen Überblick über alle Websites und deren Funktionen gibt. Die Kommunikation in der Coronapandemie war da etwas anders. Wöchentlich kamen mehrere seitenlange Mails mit Informationen (Natürlich ist dies auch der Politik zu verdanken, welche alle zwei Wochen die Maßnahmen ändert und der sich verändernden Inzidenz). Aber die seitenlangen Texte führen nur dazu, dass sich niemand mehr wöchentlich durchliest, was der aktuelle Stand ist. Wieso nicht einfach in drei Stichpunkten sagen, was die aktuellen Maßnahmen sind?
Die Profs und WiMi´s waren echt gut und man kann an der TU viel lernen, wenn man Bock drauf hat und das ist ja letztendlich das worauf es ankommt. Aber an der Kommunikation und Organisation muss sich einfach etwas verändern, es nervt!
Vor Corona hat es echt Spaß gemacht an der TU zu studieren, es ist echt traurig, dass viele Studenten das normale Unileben nicht mehr kennen. Die Uni muss sich natürlich an die politischen Regeln halten, hätte meiner Meinung nach aber viel mehr tun können um früher wieder ein normales Unileben...
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