Damals stand der Wagen vor der Apotheke Auge Gottes. Bis vor ca. 30 Jahren gab es verschiedene Berechtigungen fĂŒr Tag-oder Nachtbetrieb. Im Jahre 1952 wurde unser VerkĂ€ufer Fritz Wilfing angestellt, welcher 25 Jahre lang 6 NĂ€chte in der Woche tĂ€tig war. Unser Fritz wurde ein echtes Wiener Original. In diesen Jahrzehnten und auch heute noch kamen und kommen viele Prominiente aus Kultur, Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu unseren WĂŒrstelstand.
Unser berĂŒhmtester Gast war der damals amtierende Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky, der in das Stammbuch unseres VerkĂ€ufers Fritz schrieb: Besser als vor Stunden beim Festbankett, schmeckt mir jetzt Die Heisse beim WĂŒrstelstand.
SelbstverstĂ€ndlich ist das nicht der gleiche Stand wie 1928 â es Ist bereits die vierte Generation und wurde 1997 neu, nach modernsten Erkenntnissen gebaut. Im Jahre 1987 ĂŒbersiedelten wir mit unserem Standplatz auf die gegenĂŒberliegende Insel beim Taxistandplatz vor dem jetzigen Cafe Blau-Stern.
Unser Fritz war 25 Jahre bei uns beschĂ€ftigt und zwar von Dienstag bis Sonntag von 8 Uhr abends bis 4 Uhr frĂŒh. Montag war sein freier Tag.
Eigentlich wollte er nicht, dass ein anderer Mensch fĂŒr ihn arbeitet, er wollte sich doch nicht in die Karten schauen lassen. Einmal im Jahr hatte er zwei Wochen Urlaub, denn im Jahre 1953, als er begann, waren eine 48 Stundenwoche und eben nur 2 Wochen Urlaub pro Jahr die Norm. Dies hat sich natĂŒrlich im Laufe der Jahre verĂ€ndert. Heute sind es immerhin 5 Wochen Urlaub und wir haben die 40 Stundenwoche.
Unser Fritz war ein eigener Typ. Seine GĂ€ste begrĂŒsste er immer mit: Servus mein Freund! AuĂerdem war er ein fanatischer FussballanhĂ€nger und als Döblinger natĂŒrlich Vienna-AnhĂ€nger. Die Fussballergebnisse wurden von seinen Kunden und Freunden am Abend, bzw. in der Nacht nachgefragt und gerne wurde gemeinsam darĂŒber diskutiert. Wenn Studenten Geldnöten waren, lieĂen diese beim Fritz aufschreiben. Am nĂ€chsten Monatsersten, wenn die Studenten das Geld von zuhause bekamen, bezahlten sie die Schulden mit einem kleinen Aufschlag gerne zurĂŒck. Einmal kam ein Kunde zu ihm und gab Fritz eine grössere Summe fĂŒr eine Burenwurst und erklĂ€rte ihm, dass er heute ein gut verdienender Generaldirektor sei, dieser Betrag eine Kleinigkeit fĂŒr ihn sei. Er wĂŒrde ihm das nie vergessen, dass er als Student, wenn er Hunger hatte, aufschreiben (Schulden machen) lassen konnte.
Der ehemalige Bundeskanzler Dr. Kreisky kam auch öfter zu ihm Burenwurst essen und schrieb ihm ins Stammbuch, dass ihm die Wurst beim WĂŒrstelstand besser geschmeckt hat, als vorher das Festessen beim Bankett. Wie Kreisky das erste Mal kam, fragte der Kriminalbeamte, wie viel er bekomme und Fritz meinte öS 100,-. Daraufhin fragte der Kriminalbeamte unseren Fritz ob er deppert geworden sei und Fritz meinte, er sei nur ein armer Knecht und dies ist der grosse Bundeskanzler. Dr. Kreisky hörte dies, lachte herzlich und von dieser Zeit an bekam er 100 Schilling. (Ob es wahr war, weiss ich nicht, aber Fritz erzĂ€hlte mir das...
   Read moreThe worst place i've ever been to He tried (and successfully) to steal us a lot of money don't giving us the receipt first of all. Then the place was pretty dirty and the owner was obviously drunk (and maybe even high on something else). There were a lot of high people there (friends of the owner) that didn't make feel us safe. When we tried to have back our money (5⏠euro my girlfriend and me 1.50âŹ) he started to insult us with racist phrases (like "our nationality" piece of s**t) and then he started to make the middle finger to us. He started to be come aggressive because we would not leave, since we wanted our money back. He Will probably reply to this saying that we're lying, but as you can see in other reviews, he does this everytime, so believe us so you won't get scammed. Places and people like this ruin the city and that's why I called the police. Kisses Leo, I Hope they close...
   Read moreGreat experience - this was our first stop after landing in Vienna. It was totally worth the walk (which we needed to burn off the calories we consumed!).
We ordered the infamous âBig Momaâ which lived up to its reputation. The sausage is still the best we have tried thus far, wedges great, bread delicious and the dips interesting. The man helped us with speaking great English to assist making our order - but tourists beware, you have to pay a 0.25 cent fee per bottle of drink if you wish to take it away from the stand. The man said this is a new rule.
Overall Iâd definitely recommend you add this to your to-do...
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