LOCATION: Pittoreskes Café mit ganz viel Charme, Flair und liebevollen Details. KULINARIK: Die Kuchenauswahl war gegen 15Uhr leider schon sehr übersichtlich, aber was wir dann genommen hatten, war lecker. Dass Qualität Geld kostet, sollte jedem Gast bewusst sein und hat uns demzufolge auch nicht überrascht. SERVICE / GASTGEBER: Das Café wird liebevoll und individuell auf Instagram und Facebook u.a. mit gutem Kaffee und ausgefallenen Handmade-Kuchen ebenso beworben wie mit einem Plausch mit den Gästen ( Zitate „Hüftgold und tolle Gespräche“ … „Gute Laune gibt es dazu“ „ Und gern auch ein paar schöne Gespräche“ …). Natürlich kann man den Schnack und die gute Laune nicht täglich bieten, aber wenn man als bekannter Schauspieler ein Café führt, haben Gäste natürlich eine gewisse Erwartungshaltung…, die durch Social Media noch etwas befeuert wird. Wir sind also voller Vorfreude ins Café gekommen. Jeder Mensch hat neben guten sicher auch mal schlechte Tage und entsprechende Laune - das ist menschlich, denn Jeder hat mal Sorgen und Probleme, auch ein Gastronom oder seine Angestellten, aber diese fühlbar schlechte Stimmung gar nicht zu kaschieren und uns durchgängig spüren zu lassen, war schon sehr enttäuschend. Wir fühlten uns lieblos abgefertigt, obwohl weder im Innen- noch im Außenbereich alle Tische besetzt waren, also nicht soviel los war wie vielleicht sonst. Wir haben zwar zügig unseren Kaffee und Kuchen bekommen, aber die spürbar schlechte Stimmung beim Café-Besitzer war beklemmend. Letztlich haben wir sogar gedacht, WIR wären das Problem und hätten einen Fehler gemacht. Vielleicht hätte man kommunizieren müssen, dass man heute nicht gut drauf sei, dann hätten wir uns als Gäste wohler gefühlt und nicht sogar ein schlechtes Gewissen gehabt. Die Gastronomie ist manchmal eben auch ein „Job der Fassade“, genau wie Schauspielerei. Die meisten Jobs, die andere Menschen glücklich machen sollen, können oft nur wie eine Rolle gespielt werden, aber wenn man sich dafür entschieden hat, sollte man das auch entsprechend professionell handhaben.
FAZIT: super Café, nur wir zur falschen Zeit am richtigen Ort …, trotzdem 4 Sterne 😉
NACHTRAG: wir haben nie einen Cappuccino Preis o.ä. erwähnt oder uns darüber beschwert, wie es aus Ihrer Antwort auf unsere Rezension hervorgeht. Das war ein anderer Kunde, der zu hohe Preise monierte. Wir haben sogar betont, dass Qualität...
Read moreThe place looks charming outside, but inside it’s too overcrowded. The seats next to the bar are not convenient for having a coffee and chatting - too little space between your chair and the chair of another person - impossible to enjoy. The service is super long and terrible. The waitress was chewing gum and took a menu from the table but didn’t ask what we would like to order… Our order of coffee and cake came in 40 minutes! You should be super patient to visit this place. I should admit the coffee and cakes are very good and tasty but it doesn't help to get a better mood after long waiting and...
Read moreKeine Kartenzahlung? Wie kommt man denn auf solche Ideen?
Edit: Ernsthaft jetzt? Welche hohen Kosten? Das Café scheint inhabergeführt zu sein, da bietet sich mitunter sogar ne Tap-to-Pay-Lösung an. Hardwarekosten = 0. Selbst ne vernünftige mobile Kassenlösung mit Artikelverwaltung gibts für roundabout 200 Euro. Wenn einem selbst das noch zu teuer ist: Ein einfaches Kartenlesegerät kostet 25 Euro. Gebühren je Transaktion: Bei kleinen Anbietern ohne große Rabatte irgendwo zwischen 0,79% und 1,39% Nun mal zum Vergleich: Umsatzverlust durch Cash Only im Schnitt 30 bis 40%. Die Kosten der Bargeldhaltung (Wechselgeld, Einzahlung) sind allein schon höher als die Kartengebühren, i.d.R. zwischen 1,5 und 9,9%. Hinzu der zusätzliche Buchhaltungsaufwand, Diebstahl und Unterschlagungsrisiko (gerade in der Gastronomie), Versicherung, Steuerprüfungen (die Finanzämter kennen die beiden Gründe, warum manche Gastronomen nur Barzahlung anbieten, ganz genau). Aber klar, Kartenzahlung ist teuer. Nö. Das ist kein Nice-to-have-Service, sondern ne Basic-Dienstleistung, ohne Wenn und Aber.
Btw: Es gibt nur eins, was aus Kundensicht noch nerviger und unsinniger ist, als überhaupt keine Kartenzahlung, nämlich Kartenzahlung ab einem bestimmten Betrag. Am besten noch, draußen dranschreiben, man akzeptiere Karten, und dann beim Kassieren anfangen, zu...
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