Wirklich sehr hübsches Café mit schöner grüner Atmosphäre, in dem man lange verweilen will, aber nicht kann, außer man hat ewig Zeit: Denn der Service ist sehr schlecht (eigentlich ist es gar keiner ... 👀) und viel zu hohe Preise dafür, dass alles Selbstbedienung ist.
Für dieses Café muss man sehr viel Zeit mitbringen, denn man bestellt, bezahlt, wartet auf seine Bestellung an der Theke und trägt dann das wackelige Tablet durch das überfüllte Café an seinen Platz — wenn man an die Außensitzplätze will, muss man das Geschirr sogar über drei Stufen balancieren — ein Wunder, dass mir dabei noch nichts runtergefallen ist.
Wie hier weniger mobile oder gelenkige Gäste an ihr Essen oder Getränke kommen — keine Ahnung. 🤷🏻♀️
Auf jeden Fall steht man dann meist zehn Minuten in einer langen Menschenschlange in dem engen Café, die zum Teil bis raus auf die Straße geht, und muss dabei auch noch den Lärm und die Hitze ertragen, denn die Akustik ist sehr schlecht und eine gute Durchlüftung gibt's auch nicht. Wenn man dann endlich an der Theke ist, ist man erleichtert und möchte endlich sein Getränk trinken oder Kuchen essen und gemütlich sitzen.
Nichts da: Vorher muss man es erst schaffen, dass die gestresste Bedienung versteht, was man möchte, es schnell und fehlerlos zubereitet und dabei nichts durcheinanderbringt. 🤔 Sollte kein Problem sein für Servicekräfte, müsste man meinen, aber: Bisher ist da bei mir immer irgendwas schief gelaufen, heißt: Nochmal fünf Minuten rumstehen und ggf. erklären und diskutieren, bis man dann endlich die richtigen Sachen bekommt, bezahlt hat und das Tablett mit den vollen Gläsern an den ungeduldigen wartenden Menschen und schreienden Kindern hinter sich unbeschadet vorbeitragen muss, bis man es sich dann endlich gemütlich machen kann. 😮💨
Es wundert mich auch, warum sich der Service im dritten Jahr seit Eröffnung des Cafés immer noch nicht eingespielt und damit verbessert hat. 🤷🏻♀️ Die Angestellten wirken bei jedem Besuch gleich gestresst, überfordert und irgendwie fehl am Platz — auf jeden Fall nicht so, als wäre die Arbeit in der Gastronomie ihr Wunsch. Schade.
Ehrlich, so ein undurchdachtes und schlechtes Service-Konzept hab ich noch nie erlebt. Nach diesem ewigen Bestellvorgang bin ich als Gast mit den Nerven meist schon am Ende und richtig genießen kann ich die Sachen dann leider nicht mehr. Blöd!
Für diesen fehlenden und schlechten Service finde ich die Preise viel zu hoch, weswegen ich, wenn überhaupt, nicht mehr zu Stoßzeiten in dieses Café gehe. In einem Café möchte ich auch gut, freundlich und kompetent bedient werden, sonst kann ich meinen Kaffee nämlich auch viel stressfreier...
Read moreIn dieser Bewertung werden folgende Faktoren berücksichtigt. Espresso, Wasser und Ambiente.
Wasser: Eine Karaffe Wasser kostet, wenn ich mich recht erinnere 5,50€. Dieses Wasser wird in einer Karaffe ausgegeben, mit einem Inhalt von 0,75 - max. 1,00 Liter. Das Ganze wird an der Theke "gezapft", was den Eindruck erweckt, dass es sich um eine Art Sprudelwassergerät handelt. Daraus wäre schlusszufolgern, wenn diese Annahme stimmt, dass man 5,50€ für Leitungswasser bezahlt. Auch wenn ich diese Praktik vermehrt in anderen gastronomischen Betrieben beobachte, stört mich dies zunehmend. Es drängend sich mir dabei folgende Fragen auf, wie gut werden die Glaskaraffen gereinigt, wie gut ist die Wasserqualität, wie häufig werden die Filter solcher Geräte getauscht. Eine solide Flasche Mineralwasser wäre mir persönlich um einiges lieber.
Espresso: Viele Betriebe haben sehr hell geröstete Bohnen, was den Espresso zwar etwas fruchtiger jedoch auch sehr sauer machen. Natürlich spielen auch noch andere Faktoren bei der Geschmacksentwicklung eines Espresso eine Rolle. Hier hat man es mit einem sauren und doch im Abgang bitteren Espresso zu tun.
Ambiente: Auch hier sieht man zunehmend den Wohnzimmer-Stiel bzw. Vintage-Mix in den Betrieben. Ein bunt zusammengefürtelter Möbelmix, der retrolastig wirkt. Dabei wird ein Grundton an Farbe an den Wänden (hier weiß) gehalten. Das wirkt auf den ersten Blick gemütlich und auf den Zweiten chaotisch. Dabei drängt sich mir die Frage auf, ob man solche Möbel in dieser Unterschiedlichkeit kauft oder bei Haushaltsauflösungen mit nimmt? Wurden diese Polstermöbel gereinigt oder sitze ich auf einem Polster, dass schon mehrere Jahrzehnte "besessen" wurde? Man muss aber sagen es wirkt nicht "schmuddelig" oder gar "siffig".
Fazit: Jemand der italienischen Espresso mag und Wert auf eine gute Flasche Wasser legt, wäre hier nicht am richtigen Platz. Über den Wohnzimmer-Stiel kann man unterschiedlicher Auffassung sein, dabei wirkte alles...
Read moreEin absoluter Geheimtipp! Sobald man das Café betritt, fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt: liebevoll eingerichtet, mit einem Hauch von Nostalgie, Gemütlichkeit und ganz viel Herzblut. Fräulein Margot beweist nicht nur ein Händchen für stilvolle Einrichtung, sondern auch für exzellenten Kaffee und hausgemachte Köstlichkeiten.
☕ Kaffee & Kuchen: Der Macchiato Doppio war perfekt – kräftig und aromatisch. Dazu gab es einen hausgebackenen Rhabarber-Streuselkuchen, der lecker geschmeckt hat: nicht zu süß, mit einer angenehmen Frische.
🥐 Frühstück & Snacks: Auch das Frühstück kann sich sehen lassen! Alles frisch, regional und mit Liebe angerichtet. Ich hatte knusprige Vollkornbrötchen mit Butter und Meerrettich – einfach, aber geschmacklich top!
🪑 Ambiente: Warm, einladend, detailverliebt. Die Mischung aus Vintage-Möbeln, zarten Farbtönen und frischen Blumen schafft eine Atmosphäre zum Verweilen.
💬 Service: Es herrscht Selbstbedienung, was grundsätzlich gut organisiert ist. Allerdings kann es von draußen, besonders wenn man an der Straße sitzt, etwas umständlich werden, wenn man etwas nachbestellen möchte. 4,5 von 5 Sternen.
✨ Fazit: Wer ein Café mit Seele sucht, ist bei Fräulein Margot genau richtig. Ob zum Frühstück, Nachmittagskaffee oder einfach für eine kleine Auszeit – ein Ort zum Wohlfühlen und Wiederkommen.
Tipp: Bei warmem und sonnigem Wetter sind die Plätze draußen in der kleinen Gasse herrlich – ein echtes Stück Lebensqualität mitten...
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