Meine Erfahrung mit dem „Gori“, hat mich wieder einmal gelehrt, dass Erfahrung eben manchmal auch Geld kosten kann, welches man lieber anderweitig ausgegeben hätte. Meine Frau und ich besuchten das Restaurant, um die Stimmung vor Ort, sowie die Qualität der Speisen kennenzulernen, schließlich suchen wir nach einem Lokal, in dem ich meinen 50sten Geburtstag feiern möchte.
Das Restaurant ist überschaubar und macht augenscheinlich einen sauberen Eindruck. Die Bilder an der Wand versuchen den Flair dieser großartigen Kultur widerzuspiegeln, dennoch bleibt es irgendwie kühl und mutet eher wie ein Bistro an, in dem ein Verweilen eher nicht erwünscht ist. Vor allem die Getränkekarte lässt kein Zweifel daran zu. Völlig überteuerte georgische Weine von minderer Qualität. Hätte man mir einen Saperavi Qvevri von der JSC Corporation Kindzmarauli oder einen Mukuzani Khareba angeboten, dann hätte ich gesagt der Preis von 5,50 für 0,1 l (0,2 l werden nicht angeboten) ist vielleicht gerechtfertigt. Was ich allerding im Glas hatte, war ein Geheimnis, denn es wurden keine weiteren Angaben in der Karte über die Herkunft oder den Winzer gemacht. Dieses Geheimnis hatte ein Bouquet eines, und ich muss es jetzt mal überspitzen, Desinfektionsmittels. Wenn ein Wein so nach Alkohol riecht, dann kann das keine Qualität sein und rechtfertig in keinster Weise einen errechneten Flaschenpreis von 38,50 €. Fairer Weise muss ich anmerken, dass der Flaschenpreis laut Karte bei 29,80 € lag, was allerdings für die gebotene Qualität dennoch weit überteuert scheint. Nun zum Essen. Bestellt haben wir einen Khartscho (landestypische Suppe, hier mit Kalbfleisch). Ja, die Suppe war okay, es war für eine Suppe auch gut Fleisch drin. Die Schärfe war gut, etwas mehr Salz hätte es hier sein können, aber das ist ja Geschmacksache. Leider war aber der Reis in der Suppe bereits zerkocht, so dass es etwas breiig anmutete. Aber im Großen und Ganzen war das die beste Wahl in unserer kleinen Testrunde. Mit 8,50 € für eine Suppentasse aber nicht gerade günstig. Weiter wollten wir uns mit „Khinkali“ (Teigtaschen ähnlich der Pelmeni nur wesentlich größer), gefüllt mit Lamm, sowie mit „Chkmeruli“ in Knoblauchsoße (gebratenes Hänchenfleisch) verwöhnen lassen. Verwöhnt wurden wir aber in keinster Weise mit den Gerichten ansich, sondern mit reichlich Salz, was im Speziellen bei den Khinkali zur Ungenießbarkeit führte. Es war einfach nicht möglich diese Khinkali zu essen. Wir mussten diese wieder zurückgeben. Die drei gebratenen Hänchenstücken, waren nicht einmal so groß, wie eine Unterkeule. Aufgrund der Knochen vermute ich hier fast, dass es sich um Stücken vom Rücken mit etwas Fleisch handelte. Diese drei kleinen Stücke wurden dann in einem Meer an eingedickter Knoblauchsoße ertränkt. Als Beilage zu dieser Soße gab es Weißbrot mit Sesam. Aber auch hier war die Soße schon derart versalzen, dass man es kaum noch essen konnte, auch mit Brot nicht. Nun zum Service. Die junge Frau, die im Service arbeitete, wirkte eingangs zwar freundlich aber dann doch sehr distanziert. Eine Zwischenfrage, ob es uns schmeckt, ob wir vielleicht noch weitere Wünsche haben, davon war sie weit entfernt. Wir erwarteten keinen „Tamada“, aber ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit und etwas Kommunikation wären schon wünschenswert gewesen. Als wir also unsere Mahlzeit beendeten, erklärte ich der jungen Frau, Sie möchte bitte den Koch über das versalzene Essen informieren. Ein kühles, unsicheres Lächeln, den Teller bei Seite gestellt, keine Kommunikation mit der Küche – Desinteresse in höchster Ausprägung. Kein Einlenken, keine Schlichtung nichts. Die volle Rechnung von knapp 50,00 € für schlechtes Essen und mageren Service, das habe ich so nicht erwartet. In vielen Rezensionen war bereits zu lesen, dass das Essen sehr salzig und der Service mäßig war, aber anscheinend ist man hier Kritikresistent und möchte nichts ändern. Das war nun unser erster Besuch hier, wir waren offen und haben eine gute georgische Küche erwartet, bekommen haben wir eine Küche, wie sie in Georgien definitiv nicht...
Read moreVery mixed opinion
Food
The main dishes are very very salty. I got a headache after visiting the restaurant and it took me some time to recover. I am pretty sure Georgian food in general is quite salty, but I am certain, that this was too much, even for Georgian food.
However I still liked some of the food. There are some eggplant, beet root and spinach side dishes mixed with nuts, that I really enjoyed.
Originally I wanted to try out Georgian dumplings, but when I went there I was told that it would take a long time (40+ min) that day to prepare them and I didn't want to wait that long.
Service
The service worker was really nice and kind. But when I went there I ordered a mint tea and got a green tea instead, which is not that bad, but still mildly annoying.
3 Atmosphere
The restaurant itself looks nice, but there were some annoyances. There was a bright lamp shining on my dining table that irregularly turned on and off, which was irritating, because it was much brighter than all the other lamps in the restaurant and it was not pleasant to get surprised by the light in your face every 10-15 min. Additionally there was a cold breeze going through my place in the restaurant every time someone opened the door. I recommend getting a table in one of the corners in...
Read moreUnser Besuch im georgischen Restaurant Gori in Halle war ein echtes Highlight! Schon beim Betreten wurden wir herzlich empfangen und fühlten uns sofort willkommen. Das Personal ist äußerst freundlich, aufmerksam und sorgt dafür, dass man sich rundum wohlfühlt.
Kulinarisch war der Abend eine Reise direkt nach Georgien. Besonders beeindruckt haben uns die traditionellen Spezialitäten: Die Khinkali waren perfekt zubereitet – außen zart, innen saftig und aromatisch gefüllt. Das Khachapuri, frisch gebacken mit herrlich geschmolzenem Käse, war ein absoluter Genuss und ein Muss für jeden Besucher. Ein besonderes Highlight war auch die Chakapuli-Suppe: ein wunderbar aromatisches Gericht mit zartem Fleisch, frischen Kräutern und einer angenehm frischen Säure – eine echte Entdeckung!
Das Ambiente im Gori ist sehr gemütlich und authentisch, mit liebevollen Details, die an die georgische Heimat erinnern. Trotz gut besuchtem Restaurant blieb die Atmosphäre angenehm ruhig und entspannt, perfekt für einen genussvollen Abend.
Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut: großzügige Portionen, hochwertige Zutaten und faire Preise.
Wer georgische Küche auf höchstem Niveau erleben möchte, sollte unbedingt das Gori besuchen. Wir kommen auf jeden Fall wieder und können dieses Restaurant...
Read more