Das Krummelsche Haus ist ein denkmalgeschütztes Haus in Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Es befindet sich im östlichen Teil der Wernigeröder Innenstadt auf der Südseite der Breiten Straße an der Adresse Breite Straße 72. Das dreigeschossige barocke Fachwerkhaus wurde im Jahr 1674 errichtet. Bauherr war der Kornhändler Henricus Krummel, auch als Heinrich Grumel benannt, dessen Name neben Anna Borchert inschriftlich vermerkt ist. Neben den Namen sind bürgerliche Wappen dargestellt. In älteren Veröffentlichungen wird das Gebäude auch als Frankenfeld´sches Haus mit der Nummer 408 der Breiten Straße bzw. Krummel-Frankenfeld´sches oder Gerlitz’sches Haus angegeben.
Die oberen Geschosse kragen jeweils vor. Die Balkenköpfe sind mit als Fratzen dargestellten Gesichtsmasken, die Füllhölzer als Stäbe gestaltet. Die Fassade ist reich verziert, die Gefache unterhalb der Fenster der Obergeschosse sind mit allegorischen Reliefdarstellungen verziert. Im obersten Geschoss befinden sich die Darstellungen der Kontinente Europa und Asien sowie die Elemente Luft und Erde und ganz rechts das religiöse Thema Thuet Busse. Im mittleren Geschoss sind die Darstellungen, Gott liebt die Stadt um Gerechtigkeit, wohl mit einer die Stadt Wernigerode zeigenden Darstellung, der unbestechliche Richter, Afrika, des Menschen Sterblichkeit und Amerika zu sehen. Die beiden Erdteile wurden hier jedoch bereits beim ursprünglichen Einfügen gegenüber der Beschriftung vertauscht. In der Zeit um 1810 wurde in der mittleren Fensterachse im Erdgeschoss ein Auslagenfenster eingebaut.
Im Jahr 1875 wurden die ursprünglich im zweiten Obergeschoss befindlichen Speicherfenster und eine Tür entfernt und durch Fenster ersetzt. Im Erdgeschoss wurde ein Ladengeschäft im Stil des Neobarock eingefügt, dessen Fassade sich an der Gestaltung der übrigen Fassade orientiert. Die Schnitzarbeiten wurden von Gustav Kuntzsch ausgeführt. Das Auslagenfenster wurde dabei entfernt. Die Veränderung der Fassade wurde in der damaligen Zeit in der Öffentlichkeit kritisiert. Mehrfach versuchten spätere Besitzer des Hauses zwischen 1906 und 1952 die bemerkenswerte Fassade des Hauses zu verkaufen, was jedoch verhindert wurde. Aufgrund der starken Verzierung der Fassade, die die Fachwerkkonstruktion verdeckt, ging man in der Vergangenheit unrichtiger Weise davon aus, dass es sich bei dem Bau nicht um ein Fachwerkhaus handelt. (Wikipeda) Ich habe eine Hausfassade in dieser Art noch nie gesehen. Wirklich sehr künstlerisch und ansprechend. Unbedingt...
Read moreWir waren in der Kneipe um ein paar Cocktails zu trinken. Die Kneipe ist von außen ein absoluter Hingucker, von innen eher dunkel und ungemütlich, Raucherkneipe eben. Am 1. Abend war der Sohn und die Frau des Chefs in der Kneipe. Begrüßt wurden wir nicht, allerdings konnten wir den Junior dann aus der Reserve locken und ein Gespräch mit ihm anfangen... Da lief seine Mutter vorbei und meinte er solle nicht so viel quatschen... Ohne Worte.... Das gehört in einer Kneipe dazu. Beim 2. mal war dann der Chef da, begrüßte uns auch nicht. Bestellung mussten wir beim vorbeilaufen am Tresen aufgeben, 2. Bestellung ebenso und als wir zahlen wollten, mussten wir ihn dazu auch noch "persönlich abholen". Geht für mich überhaupt nicht. In der Gastro muss man freundlich sein, ansonsten muss man sich einen...
Read moreBeim Krummelschen Haus handelt es sich um ein barockes Fachwerkgebäude, das selbst in der von Fachwerk geprägten Wernigeröder Innenstadt durch die ganz besonders kunstvollen Reliefdarstellungen an der vorderen Fassade ins Auge sticht. Dabei sind die Reliefs der oberen Stockwerke noch im barocken Original vorhanden, die des Erdgeschosses dagegen - ebenfalls ansehnliche - Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert. Dargestellt werden Szenen aus Wernigerode ebenso wie exotische Tiere aus Afrika und Amerika, die Säulen des Erdgeschosses werden durch Genrefiguren im neobarocken Stil (erkennbar an der Ornamentierung mit Rocaillen) verziert. Das Gebäude beherbergt heute ein Restaurant (und ist durchaus auch von Innen...
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