Mit dieser Rezension möchte ich die AblĂ€ufe am gestrigen Abend schildern: Meine Freundin und ich haben gestern auf Empfehlungen von Freunden und der sehr ansprechenden Aufmachung im Internet zum ersten Mal das Max Raebel besucht. Der erste Eindruck bei Ankunft war sehr vielversprechend, super Location, tolles Ambiente, gute Musik, ansprechende GetrĂ€nkeauswahl. Gerade fĂŒr mich als groĂer Gin-Fan mit ĂŒppiger Auswahl an div. Sorten in der eigenen Wohnzimmervitrine war sogar der ein oder andere Neuling dabei und bekannte Gin Sorten wurden auf empfohlener Weise serviert. So weit so gut: Sitzplatz gefunden (und das war an einem Samstag Abend gegen 10 Uhr schon gar nicht so leicht, spricht aber nur fĂŒr die LokalitĂ€t), Bedienung zĂŒgig vor Ort, GetrĂ€nke bestellt und zĂŒgig serviert bekommen. Nun aber zum groĂen Manko: Nachdem wir unsere GetrĂ€nke serviert bekommen haben wurden wir förmlich von der Bedienung ignoriert. Es gab keine einzige weitere Nachfrage! Bei der routinemĂ€Ăigen Verteilung von NĂŒssen wurden wir ausgelassen und selbst nachdem wir die GlĂ€ser sehr offensichtlich an den Ă€uĂeren Rand des Tisches gestellt haben und meine Freundin durch 2 freundliche Zurufe eines "Entschuldigen Sie" gekonnt die Schulter zugewendet bekommen hat, habe ich den eindeutigen Entschluss gefasst mein Geld woanders auszugeben. Nachdem ich dann also die zustĂ€ndige Kollegin an der Kasse abfangen wollte um meine Rechnung zu begleichen, sah diese mich mit groĂen Augen an, wandte sich erneut schnell ab und ging irgendeiner sporadischen Arbeit nach, die sie gerade finden konnte. Ich arbeite selbst seit Jahren in der gehobenen Gastronomie, aber um zu sehen, dass diese Bedienung weder im Stress war noch sonstigen, zeitaufwendigen TĂ€tigkeiten nachgehen musste, die es erklĂ€ren wĂŒrden, warum wir so penetrant offensichtlich ignoriert worden sind, muss man bei weitem kein geschultes Auge haben. FĂŒr ein nettes GesprĂ€ch am Nachbarstisch, Fotos von der Damenrunde direkt nebenan und das verweilen hinter der Kaffeemaschine am Poliertresen war wohl dann doch gerade so noch im zeitlichen Rahmen. Nachdem ich dann nun wieder wutentbrannt am Tisch angekommen war, sah die Dame im schwarzen Blazer sich nun doch noch befĂ€higt zu uns an den Tisch zu kommen. Mehr als ein stupides: "Sorry" und einem aufgesetzten LĂ€cheln bekam sie dann aber auch nicht ĂŒber die Lippen. Wir zogen weiter, die Konkurrenz hat unser Geld dankend entgegengenommen, die Kellnerin dort hat dafĂŒr auch die entsprechende Entlohnung erhalten. Ob wir wieder kommen ? Schwierige Frage ... aber sollte ich mal wieder Besuch aus meiner Heimat MĂŒnchen bekommen oder mit einem GeschĂ€ftspartner auf einen Drink unterwegs sein, ist das Max Raebel derzeit definitiv nicht die erste Wahl. Die Konkurrenz...
   Read moreInkompetent, diskriminierend, herablassend und beleidigend. Wir, zwei MĂ€nner mit Migrationshintergrund, Akademiker und Staatsbedienstete, haben vorab Tickets fĂŒr die Silvesterparty gebucht (auch bezahlt), gingen also von einem sicheren Einlass aus, da nirgends irgendwelche Bedingungen ausgewiesen wurden. Wir kommen um kurz nach 22 Uhr an, wollen gemĂŒtlich in die Bar, etwas trinken und ggf. spĂ€ter ins Hinterzimmer, um etwas zu feiern. An der TĂŒr werden wir herablassend abgewiesen - von dem AuslĂ€nder, nicht von dem Deutschen, der daneben steht und keinen Ton von sich gibt. Keine BegrĂŒĂung, direkt heute nicht. Wir fragen, warum und werden dann gefragt, ob wir reserviert hĂ€tten. âNein, wir haben ganz normal die Tickets gekauft.â âIch habe gefragt, ob ihr reserviert habt, nicht ob ihr Tickets habt.â Wir haben uns erklĂ€rt, also, dass wir nichts davon wussten und dachten, die GEKAUFTEN Tickets bedeuten sicheren Einlass. NEIN! Dann mussten wir uns noch anhören, dass wir keine âWeiberâ dabei hĂ€tten, zwei MĂ€nner sind, also ânix passtâ. Daraufhin haben wir gefragt, was denn nun gilt, gekaufte Tickets, Reservierung oder Damenbegleitung? Er: âHeute nicht!â Es folgten weitere abfĂ€llige Kommentare. Gekleidet waren wir ĂŒbrigens sehr elegant, schöne Chino, schönes Hemd usw. Entschuldigungen des Inhabers hier auf Google interessieren uns auch nicht, denn am Ende kommen die Anweisungen ja vom Inhaber, z.B. nicht viele MĂ€nner, nicht viele AuslĂ€nder, vor allem ohne Damen, usw. reinlassen. Alles nur Gelaber.
Sind dann einfach nebenan ins St*reo, Perso gezeigt, super freundlich empfangen, direkt reingelassen, schön gefeiert und 362⏠da gelassen đ
Meidet das Liv einfach. Fair ist das einfach nicht.
ANTWORT AUF ANTWORT DES INHABERS: Ich habe bewusst geschrieben, dass eure bzw. deine Entschuldigung oder ErklĂ€rung irrelevant ist, denn eure TĂŒrprimaten folgen am Ende euren Anweisungen. Zudem ist deine Aussage sinnlos, denn nur weil ihr Menschen jeglicher Herkunft reinlasst und es Fotos davon gibt, heiĂt es nicht, dass ihr situativ nicht doch Menschen mit Migrationshintergrund den Einlass verwehrt. Gemeint sind natĂŒrlich wir âSchwarzköpfe, nicht die kaukasisch aussehenden Leute. Ich hĂ€tte vielleicht noch erwĂ€hnen sollen, dass zwei Freunde (AuslĂ€nder) von uns (helle Haare und blaue/grĂŒne Augen) nach uns kamen (0 Uhr ca.) und reingelassen wurden. Keine Damenbegleitung aber sehen halt europĂ€isch aus. So viel zu euren Rechtfertigungen. Spart euch so einen...
   Read moreLeider muss ich sagen, dass mein Besuch in der Liv Bar eine durchweg enttĂ€uschende Erfahrung war. Schon beim Betreten des Lokals zeichnete sich ab, dass dies kein entspannter Abend werden wĂŒrde. Die Bar war gut besucht, aber keineswegs ĂŒberfĂŒllt â dennoch war die Organisation und der Service katastrophal.
ZunĂ€chst zu den Wartezeiten: Wir warteten sage und schreibe fast 30 Minuten, bis wir ĂŒberhaupt von einer Bedienung beachtet wurden. In dieser Zeit saĂen wir an unserem Tisch, ohne jeglichen Hinweis darauf, dass wir in absehbarer Zeit bedient werden. Als dann endlich eine Kellnerin an unserem Tisch auftauchte, wirkte sie gestresst und gehetzt, was weder ein freundliches noch ein professionelles Ambiente schuf. Auf unsere Bestellung mussten wir anschlieĂend erneut eine halbe Stunde warten, was fĂŒr einfache Cocktails völlig unverstĂ€ndlich ist. Es gab keinerlei ErklĂ€rung oder Entschuldigung fĂŒr die Verzögerung, und auch das GefĂŒhl, dass hier irgendeine Form von Servicegedanken existiert, kam nicht auf.
Nun zu den GetrĂ€nken, die das Warten absolut nicht wert waren. Die Cocktails waren lieblos zubereitet, die PrĂ€sentation schlicht und uninspiriert. Der Geschmack war jedoch das eigentliche Desaster: Mein Mojito schmeckte verwĂ€ssert, als wĂ€ren die Zutaten nicht frisch gewesen oder der Drink zu lange gestanden. Der Drink meines Begleiters, ein Whisky Sour, war kaum trinkbar â der Whisky war entweder von schlechter QualitĂ€t oder der Barkeeper hatte bei der Zubereitung völlig daneben gegriffen. Der Drink war zu sauer, fast ungenieĂbar und hatte nichts von der Ausgewogenheit, die man von einem klassischen Cocktail erwartet.
Ein weiterer Minuspunkt: Die Preise. FĂŒr die QualitĂ€t der GetrĂ€nke waren die Preise schlichtweg ĂŒberzogen. Wenn ich ĂŒber eine halbe Stunde auf ein verwĂ€ssertes GetrĂ€nk warten muss, erwarte ich zumindest, dass der Preis einigermaĂen angemessen ist â das war hier jedoch absolut nicht der Fall. Alles in allem war die Liv Bar eine EnttĂ€uschung auf ganzer Linie. Lange Wartezeiten, unfreundlicher und unorganisierter Service, gepaart mit schlecht gemachten und ĂŒberteuerten Cocktails â es gibt definitiv bessere Bars in der Stadt, die einen Besuch wert sind. Hierher werde ich sicher nicht noch einmal...
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