Das war leider nichts! Ein eher enttäuschender Besuch in diesem hochgelobten Restaurant. Bei unserer Ankunft um 18:30 Uhr waren wir mit die ersten Gäste, außer uns nur noch ein weiteres Paar an einem 6er Tisch im Außenbereich. Nach einer eher unterkühlten Begrüßung wurden wir zu unserem Platz geführt - selbstverständlich genau an besagten 6er Tisch! Netterweise blieben die beiden Mittelplätze unbesetzt. Zu erwähnen ist, dass den ganzen Abend über ein Tisch komplett unbesetzt blieb. Ein absolutes NoGo für mich. Man hat sich hier offenkundig dem Fine Dining verschrieben, allerdings hapert es dafür an einigen Basics. Der Service war überfordert, was auch kein Wunder ist, denn dieser bestand lediglich aus dem Namensgeber der Lokalität in Kochjacke immer auf dem Sprung zwischen Küche und Gast (deutlich zugewandter den vermutlichen Stammgästen) und einer (!) Servicekraft. Niemand hinter der Theke o.ä. Leider wurde es dann bei zunehmender Besetzung der Tische hektisch. Quer über den Tisch greifen zum Abräumen oder servieren kann man als „zwanglos“ bezeichnen, vor leeren Gläsern sitzen als nicht tragisch abtun aber es entspricht einfach nicht der Erwartungshaltung, insbesondere angesichts des Preises. Die 4 Gänge des Menüs waren handwerklich ordentlich gemacht, leider ohne jegliche Finesse oder besonderen Geschmack, lediglich in Ordnung. Der Serviettenknödel war deutlich zu trocken. Warum eine (1!) eher kleine Garnele 7 Euro Aufpreis zum alternativen Suppengang kostet, erschließt sich mir nicht. Der Wareneinsatz war bei allen Gängen offenkundig überschaubar, hier wird - wie auch an anderer Stelle, siehe Service - versucht mit einem Minimum den maximalen Ertrag zu erzielen. Die Weinkarte ist für einen Betrieb diesen Anspruchs desaströs. Es ist ein kundenfreundlicher Ansatz, dass sich unter den ca. 20 Weinen auf der Karte kein Wein über 40 Euro finden lässt, entsprechend schwach fällt aber leider auch die Auswahl hinsichtlich Qualität aus. Den ein oder anderen guten Tropfen sollte man sich vielleicht mal auf die Seite legen (ja bindet Kapital, ich weiß). 😉 Ich lasse es mal unkommentiert, dass man „eigentlich nur bar oder mit EC-Karte“ zahlen kann und nur auf Nachfrage („eigentlich nur für ausländische Gäste“) mit Kreditkarte (klar immer diese Gebühren). Passenderweise gibt es dann nur die berühmte „Zwischenrechnung“, ach das lasse ich jetzt mal so stehen. Ich könnte noch das ein oder andere aufführen, belasse es aber bei der Feststellung, dass wir weder beim Abräumen der Gänge, noch beim Bezahlen oder Verlassen nach unserem Befinden und Geschmack gefragt wurden. Als hätte man die Antwort bereits geahnt…. So gibt’s von mir leider nur 2-3 Sterne, wobei die Gesamtumstände mich da zu unterem...
Read moreA well executed take on modern German cuisine. We appreciated the flexibility on the tasting menu, giving different members of the party a choice of courses and whether to include dessert or not. We had two 12 and under members of the party and they were also welcome and accommodated. Standout dishes included a mushroom lasagna and German fried pork belly....
Read moreDurch eine Hofeinfahrt gelangt man zum Eingang mit davorliegender kleinen Terasse. Kleiner Gastraum mit Empore aus Metall, Holz und am Raumende blickt man auf ein Bildnis einer Kapelle von innen. Von der freundlichen und immer zuvorkommenden Kellnerin wird man an den Tisch geleitet. Apperetiv: Rieslingsekt. Es gibt eine kleine Abendmenuekarte und die Weinauswahl ist interessanterweise in dem Klemmbrett unveränderbar eingelassen worauf sich die normale Karte befindet. Der leckere kleine Gruß aus der Küche ist ein Honigbrot mit sauer eingelegten Anchovis. Danach geht es klassisch aber mit guten Zutaten (Die Herkunft dieser wird auf der ersten Seite der Speisekarte erklärt) aus der Umgebung weiter. Danach geht es mit dem perfekt zubereitetem Bodeseezander auf grüner Soße weiter, die Kombination schmeckt hervorragend und schön angerichtet ist es zudem. Dann geht es fulminant weiter mit dem Salzwiesenlamm mit Kräuterkruste und dem leckeren Kräuterjus. Der Schlussgang war Käse, lecker aber nüchtern angerichtet. Zu dem wunderbaren Abend gab es einen ebenso wunderbaren 2015 Pinot Noir...
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