CafĂ© Villa Volksdorf â Viel Anspruch, wenig Substanz
Die Villa liegt idyllisch im GrĂŒnen, mitten im Volksdorfer Park â ein Ort, der auf den ersten Blick viel verspricht. 2018 wurde das CafĂ© sogar vom Feinschmecker zu einem der 100 besten CafĂ©s Deutschlands gekĂŒrt. Ein Titel, der heute leider nur noch wie eine verblasste Erinnerung wirkt.
Der Anspruch des Hauses endet offenbar beim Preis. Kein FrĂŒhstĂŒck unter 15âŻâŹ â und das ohne HeiĂgetrĂ€nk. FĂŒr zwei Personen werden stolze 38âŻâŹ verlangt. Wer dabei auf kulinarische IndividualitĂ€t oder zumindest grundlegende RĂŒcksicht auf UnvertrĂ€glichkeiten hofft, wird enttĂ€uscht: Auf die Frage nach veganen Optionen oder laktosefreien Alternativen kam lediglich ein genervtes âKEINEâ â gefolgt vom wortlosen RĂŒckzug der Bedienung. Nach einer Bestellung wurde nicht weiter gefragt â offensichtlich kein Interesse.
Die Brötchenauswahl am Nebentisch lieĂ ebenfalls wenig Gutes erahnen: winzige Mischbrötchen, wie man sie in GroĂpackungen aus der TiefkĂŒhltruhe kennt â vermutlich aufgebacken, wie so vieles hier. Zusatzstoffe? Vermutlich eine lange Liste, aber Transparenz: Fehlanzeige.
Auch akustisch ist die Villa keine Erholung. Die GerĂ€uschkulisse hallt unangenehm durch den Raum und macht Unterhaltung anstrengend. Das Publikum â ĂŒberwiegend deutlich ĂŒber 65 â sorgt zusĂ€tzlich fĂŒr eine AtmosphĂ€re, die mehr an Wartezimmer als an CafĂ© erinnert.
Fazit: Wer hohe Preise mit hoher QualitĂ€t gleichsetzt, wird hier bitter enttĂ€uscht. Gastfreundschaft, Frische, FlexibilitĂ€t â all das sucht man vergeblich. Die Villa verlĂ€sst sich offenbar auf alten Ruhm und ein schönes GebĂ€ude. 54,50⏠Kaffeetrinken mit 4 Personen, wer es sich leisten kann. FĂŒr uns warâs der erste und definitiv...
   Read moreMir vorher unbekannt und auf Empfehlung von Freunden ans Herz gelegt traf man sich mit Selbigen dort vor Ort, sehr sehr idyllisch und perfekt gelegen etwas auĂerhalb von Hamburg (aber zu Hamburg gehörend) in Volksdorf zum FrĂŒhstĂŒck.
Reaktiviert und wohl zwischendurch mal eine Behörde oder sogar ein Rathaus gewesen prÀsentiert sich dieses wunderschöne Gutshaus fast schon leicht pompös villenartig in einem wirklich schönen Umfeld.
FĂŒr das FrĂŒhstĂŒck offensichtlich bekannt fĂŒllte sich das Lokal recht zĂŒgig, es lohnt sich also offenbar gleich nach der Ăffnung dort aufzulaufen und/oder mindestens einen Tisch zu reservieren. Mich zog es dann in die "Bibliothek", die auch praktischen Nutzen hatte, konnte man doch wirklich auch physisch wĂ€hrend des Warten und Essen dort gemĂŒtlich schmöckern, wer es mag. Also wirklich ein sehr gelungenes Ambiente, in dem man sich wirklich schnell wohl und gut aufgehoben fĂŒhlt.
Der Service und das Personal soweit ich das mitbekommen hatte sehr aufmerksam und serviceortientiert beim Gast. Preis/Leistung stimmig bis gut. Kleine ExtrawĂŒnsche wurden gern erfĂŒllt. Also wirklich alles passend und eine schöne Location, in die man gern zurĂŒckkehrt.
Einziger Kritikpunkt war der Lachs, hier gibt es ja immer so EndstĂŒcke, die recht zĂ€h beim Kauen sind. Sowas gehört eigentlich nicht so wirklich auf den Teller vom Gast, aber daran kann man arbeiten. Vielen herzlichen Dank fĂŒr ein...
   Read moreBesuch "erweitertes FrĂŒhstĂŒcksbuffet" am 13. April 2025 von ca. 10:15 - 12:45 Uhr: Wir hatten einen reservierten Zweier-Tisch im rĂŒckwĂ€rtigen Wintergarten mit Blick in den Park. Die diesbezĂŒglichen Bilder auf der Homepage sind aktuell und die gesamten RĂ€umlichkeiten haben uns gut gefallen. Das Preis / LeistungsverhĂ€ltnis ist gut. Dass der Preis [ 29,90 EUR ] exklusive GetrĂ€nke ist, ist auf der Homepage nicht aufgefĂŒhrt, wird aber bei der BegrĂŒĂung am Tisch erlĂ€utert. Gegessen habe ich (u.a): Lachs mit Sahne-Meerrettich, RĂŒhrei, gebratene gemischte (mind. 2 Sorten) Pilze, verschiedene (vegetarische) Antipasti, verschiedene Salate (Tomate-Mozarella, HĂ€hnchen, Blumenkohl), frischen Obstsalat, Mousse au Chocolat, verschiedene Brote und Brötchen, leckere Croissants, verschiedene KĂ€sesorten - die nach meinem Geschmack leider nur "Standard" bzw. einfache Sorten sind. Aber z.B. ein ComtĂ©, ein Greyerzer oder ein Roquefort sind auch nur selten auf einem Buffet zu finden. GrundsĂ€tzlich war das Buffet immer gut aufgefĂŒllt. Zudem war das gesamte Arrangement des Buffets sehr ansprechend. Obwohl das CafĂ© ausgebucht war, musste ich nie am Buffet warten. Der Service war gut, mehrmals wurde nachgefragt, ob alles in Ordnung sei oder etwas gewĂŒnscht wĂŒrde. Besonders hat mir gefallen, dass benutzte Teller (inkl. Besteck) abgerĂ€umt wurden und ich somit jeden Gang mit frischen Tellern und Besteck...
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