Der Mittagstisch war bislang ganz ordentlich bzw. akzeptabel. Jetzt waren wir nach der Wiedereröffnung erstmalig abends da und haben die Bergische Bratwurst mit Currysauce Sansibar probiert. Das Pinsa & Co. nimmt vom 06. März bis 18. April 2019 mit 12 anderen gastronomischen Betrieben an der Aktion „Schlemmen für Remscheid“ teil mit, 1 Euro von diesem Gericht werden an die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. gespendet. Auf der Speisekarte und auf unserem Tisch gab es hierzu keinerlei Informationen und statt 7,90€ lt. Broschüre werden 8,90€ berechnet. Der Preis ist okay und für einen guten Zweck wäre das völlig akzeptabel aber dafür könnte die Küchenleistung schon deutlich besser sein. Das Essen wurde bedenklich schnell serviert, die leicht scharfe Currysauce hat gut geschmeckt, die Wurst war nur einseitig gut gebraten und die Bratkartoffeln sind völlig am Thema vorbeigeschrammt. Nur die oberen Kartoffelscheiben waren ganz leicht gebräunt, der Großteil war glasig und beidseitig völlig blass, Geschmack und Konsistenz lassen ein TK-Produkt vermuten. Schon rein optisch war das Gericht absolut kein Vergleich zu einem Foto auf Facebook. Mittags gab es immer vernünftige "Kartoffelstückchen" mit einem guten Eigengeschmack, die überwiegend ordentlich gebraten waren. Schade! Wenn das jetzt wieder Standard wie zu Zeiten von Pfannkuchen & Co. ist, werden wir hier sicher nicht wieder einkehren. Den Salat würde ich mir zu einem Saucengericht in einer separaten Schale wünschen. Das Schokoladen Soufflé haben wir auch mal probiert, das kam in Nullkommanichts, schmeckte aufgewärmt und nicht wie frisch gemacht. Wenig Schoki Geschmack! Ein Soufflé wird eigentlich à la minute zubereitet und braucht daher etwas Zeit. Das Personal ist teilweise nicht gerade sehr aufmerksam und fragt erst beim Abräumen und nicht zwischendurch ob alles okay war. Da muss man versuchen, sich für eventuell weitere Getränkewünsche selbst bemerkbar zu machen. Laut Website präsentiert sich der Inhaber als ehemaliger Küchenchef mehrerer gehobener Häuser. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieses Essen dort über den Pass gehen würden. Die Preise für das Landbier (0,3 l / 3,70€ und einen trinkbaren Grauburgunder 0,2 l / 5,20€) sind recht sportlich. Zum Anderen ist Weißwein richtig temperiert, wenn das Glas leicht beschlagen ist. Der nette Herr im Service wollte unsere Kritik gerne an die Küche weitergeben. In der Gesamtsumme mehrerer Besuche bin ich bei nett gemeinten 3 Sternen. Ich bewerte in der Regel immer erst nach mehrfachen Eindrücken.
Es geht hier sicher nicht um lächerliche 2,-€ sondern vielmehr um den wenig professionellen Gesamteindruck. Der Inhaber wirbt mit einer Auszeichnung bzw. gekauften Urkunde für mehrere hundert Euro vom Gourmets International Paris, seriös ist das für mich keineswegs. Hinter dem wohlklingenden Namen steckt ein Wuppertaler Autohändler. Ich zweifle da an der Glaubwürdigkeit, insbesondere wenn man sich einmal die Remscheider Rangliste ansieht (Punktgleich mit Remscheids Sternerestaurant). Es gibt genügend Gastronomen, die mit einer derart fragwürdigen "Auszeichnung" explizit nicht werben.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier für mein Empfinden weit...
Read moreIch hatte hohe Erwartungen an das Esszimmer 5630 (welches, wie ich im Nachhinein erfahren habe, leider zuvor bereits mehrfach neu eröffnet wurde, ehemals Schweinske), doch leider wurde ich maßlos enttäuscht. Unser Besuch war geprägt von einem insgesamt völlig unbefriedigenden Erlebnis, sowohl in Bezug auf das Essen (siehe unten) als auch auf den Service (um Getränke kümmert man sich lediglich auf Nachfrage, das Bier hat kaum Kohlensäure und Longdrinks werden auf den cl genau vermessen). Etwa eine halbe Stunde nach Bestellung wurden wir darauf hingewiesen, dass aktuell sehr viel zu Tun sei und es noch länger dauern würde. Zu der Zeit war etwa 1/3 der Lokalität besetzt. Da fragt man sich, wie es dann zu Stoßzeiten laufen soll.
Wir bestellten geschmorte Ochsenbacke, geschmorte Rinderroulade und einen Veggie-Burger. Leider war das Essen nahezu vollständig kalt, maximal lauwarm. Der Veggie-Burger war sehr einfach gehalten, mit nur Patty, Käse, Röstzwiebeln und einer minimalen Menge Sauce. Insgesamt wirkte er trocken und erinnerte geschmacklich eher an Schnellimbissqualität.
Die Ochsenbacken, die vielversprechend klangen, entpuppten sich als eine extrem kleine Portion von maximal 80g Fleisch. Dazu gab es ein Kartoffelgratin, das den Eindruck machte, aus der Tiefkühltruhe zu stammen und lediglich im Konvektomaten aufgewärmt wurde. Die Kartoffeln waren glasig und matschig, mit einer leichten Bräunung obenauf. Der Rotkohl war ebenfalls leicht warm, aber matschig und geschmacklich völlig uninspiriert. An Gewürzen fehlte es gänzlich, und die Bratensauce war kaum mehr als eine Mischung aus dunklem Saucenbinder und Wasser.
Die Rinderroulade war ähnlich enttäuschend. Für über zwanzig Euro erhielt man eine kleine Portion, die in keiner Weise den Preis rechtfertigte. Die Ochsenbacken kosteten knapp 23 Euro und waren in Anbetracht der Qualität und Menge einfach überteuert.
Insgesamt war unser Besuch im Esszimmer 5630 eine große Enttäuschung. Das Essen war nicht nur geschmacklich unzureichend, sondern auch in der Präsentation und Qualität weit entfernt von dem, was man erwarten würde. Ich kann dieses Restaurant leider überhaupt nicht empfehlen. Das Personal war stets um Freundlichkeit bemüht, es fehlte jedoch maßgeblich an Erfahrung und Professionalität.
Viele Rezensionen auf Google sind leider irreführend, da es sich tatsächlich um einige Vorbesitzer handelt, diese jedoch scheinbar alle den selben Google-Account teilen. Aktuell wird das Esszimmer 5630 geführt von der Pinsa & Co. GmbH. Ein Unternehmen für Systemgastronomie, welches in einer Unternehmensgesellschaft mit der ppm prime procurement management GmbH (Online Marktplatz für Gastgewerbe) und dem Band-e Amir (Afghanisches Integrations-/ und Kulturzentrum) Remscheid steht.
Da hätte man sich tatsächlich eher der traditionellen afghanischen Küche zuwenden sollen, als Menschen mit "gutbürgerlicher deutscher Küche" hinters Licht zu führen. Das hätte sicher besser funktioniert. Und auch sicher besser geschmeckt.
PS: Die Maracujaschorle war...
Read moreIch bin beileibe nicht pingelig aber der Besuch in diesem Laden war schon bemerkenswert negativ.
Der Boden klebte und war offenbar nicht gut geputzt.
Es waren im Grunde nur zwei Leute unterwegs, die bedienten. Entsprechend lange musste man warten, bis man bedient wurde. Wenn man Kinder dabei hat, die naturgemäß wenig geduldig sind, ist das eine Herausforderung für Eltern.
Als angeblicher Beilagensalat bei allen BBQ - Gerichten gab es ein offenbar kurz vorher aus dem Kühlschrank geholtes Mini-Schüsselchen mit einem Häufchen Rotkohl über den man ein paar Kürbiskerne gestreut hatte. Geschmack = null. Dressing, Fehlanzeige. Das war absolut kein Beilagensalat.
Burger und Fritten waren okay aber auch hier wurde gespart. Angeblich, weil der Burger "clean" sein soll, gab es keine Tomate oder Gurke und von anderen Burger-Bratern bin ich auch größere gewohnt. Selbst bei Burger King habe ich schon bessere gegessen. Da wurde sogar frischer Rukola eingelegt.
Für zwei Erwachsene und zwei Kinder zahlten wir dann etwas über 90 Euro. Preise waren grundsätzlich okay für die einzelnen Posten aber die Krönung war, das jedes Ketchup und Majo-Tütchen extra bezahlt werden musste! In Steakhäusern oder anderen Burger-Läden wird eine kleine Flasche Ketchup auf den Tisch gestellt, aus der sich der Kunde dann bedienen kann. Zudem verursachen diese kleinen Ketchup und Majo-Plastik-Tütchen unnötigen Abfall...also auch ökologisch nicht mitgedacht.
Fazit: Aus unserer Wahrnehmung wird hier versucht, mit einem Minimalaufwand möglichst viel Geld rein zu holen und dabei wird einfach schlechte Qualität produziert. Und das ist wirklich schade, denn der Laden hat etwas. Das Ambiente ist ganz ansprechend und als Ex-Remscheider kann man hier schon anhand der schönen Fotografien in Nostalgie schwelgen...
Ich hoffe, der Betreiber ändert etwas an...
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