Viele kleine Teller auf einem Tisch gemeinsam Teilen. Also gemeinschaftlich viele verschiedene Geschmäcker erleben. Das ist eine Esskultur die ich liebe und um die ich den mediteranen Kulinarikraum wirklich beneide.
Dies zusammen mit der schwäbischen Kochkunst gepaart. Das finde ich cool!
Deswegen habe ich mich auf Hygge gefreut.
Auch wenn ich dieses Ideen-Mischmasch in der Gesamtpräsentation schon etwas zu konstruiert empfand. Dänischer Name (übersetzt = gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Gute des Lebens zusammen mit lieben Leuten genießt ), englisch erläutert (Swabian Kitchen & Bar), das Essen als Tapas angeboten mit teilweiser Schwäbischen Küche. Aber das hat mich nicht abgeschreckt, weil ich nicht wegen einem roten Faden essen gehe.
Nachdem wir das Lokal in der Gloria-Passage gefunden haben, wurden wir zunächst sehr freundlich am Eingang empfangen und zu unserem Platz gebracht.
Auf dem Weg dorthin viel uns die hohe Anzahl an Tischen auf sehr kleinem Raum auf. Der Service ist hier wirklich gefordert, sich den ganzen Abend durchs Lokal zu winden. Aber wenn man sitzt, ist das nicht weiter tragisch.
Die Einrichtung bzw. Deko selber hat mir gut gefallen. Zwar nicht typisch dänisch oder schwäbisch. Aber so ein bisschen modern und ein bisschen Lounge / Bar.
Die Stühle waren nicht sonderlich bequem und die Tische zum Teil schon ordentlich alt und abgegriffen.
Wenn man Aufstehen oder sich hinsetzen will, muss man sich an einigen Tischen gut mit dem Nebentisch absprechen. Aber wenn man sitzt, war es nicht mehr tragisch.
Der Service war leider nur bei nicht wirklich „Hygge“. Bis auf die Mitarbeiterin, die uns empfangen, zum Tisch gebracht und das Konzept der Tapas erklärt hat. Die war nett, freundlich und ausführlich.
Die anderen beiden Mitarbeiterinnen vermittelten nicht gerade Spaß, Freundlichkeit und Gemütlichkeit. Was zum Schluss beim bezahlen darin gipfelte, das die Bezahlung und das Trinkgeld kommentar- und emotionslos entgegen genommen wurde und nicht mal ein Verabschiedungsgruss erfolgte. Dabei hätten wir das Trinkgeld eigentlich direkt der Mitarbeiterin am Empfang geben müssen.
Das Essen wurde unseren Vorstellungen leider auch noch gerecht. Zu Beginn wurde uns eröffnet, dass noch Teilauszüge aus der Weihnachtskarte über wären, die wir auch noch bestellen könnten. Uns wurde eine Weihnachtskarte dazu gereicht, die teilweise mit Tipp-Ex Rolle die nicht mehr vorhanden Gerichte oder Beilagen gestrichen hatte.
Wenn in der ersten Woche noch Reste von der Weihnachtskarte über sind, die angeboten werden, sagt das viel über die Produkte aus, die in der Küche Verwendung finden.
Es gab eine kleine Karte mit zum Teil typisch schwäbischen Gerichten. Wir waren schon vorher auf die Größen der einzelnen Teller hingewiesen worden. Die Empfehlung sind so 2,5 Teller pro Person. Erstaunt waren wir dann deshalb doch über die Preise der einzelnen Teller. Man kann im Schnitt pro Person mit 25 bis 30 Euro rechnen. Aber wenn es gut ist, ist der Preis ok. Das zahle ich in einem guten Restaurant auch.
Tatsächlich war von der guten Küche dann aber nicht viel zu erleben. Und das war die eigentliche Enttäuschung dieses Abends. Das Essen war auf Kantinenniveau. Und das in Verbindung mit der Größe und dem Preis, war für mich das eigentliche K.O.-Kriterium.
Meine Erwartungshaltung wurde hier leider...
Read moreEnttäuschender Besuch im Hygge – leider nicht zu empfehlen
Ich war vor Kurzem wieder im Hygge in Stuttgart, diesmal mit Freunden – leider ein enttäuschendes Erlebnis auf mehreren Ebenen. Schon der Einstieg war ernüchternd: Das empfohlene Getränk des Kellners war zur Hälfte mit Eis gefüllt und geschmacklich bestenfalls mittelmäßig – trotz der offensichtlichen Empfehlung.
Das Essen bestand aus neun sogenannten „Häppchen“, die auf extrem warmen Tellern serviert wurden, was zunächst einen positiven Eindruck hinterließ. Man hoffte auf frisch zubereitete Speisen. Die Realität: Nur die Teller waren warm – das Essen selbst war maximal lauwarm. Besonders enttäuschend war das bei den Kässpätzle, bei denen man die typischen, zähen Käseränder erkannte, wie sie entstehen, wenn ein Gericht erneut aufgewärmt wurde. Für jemanden mit Erfahrung in der Gastronomie ein klares Indiz dafür, dass hier nicht frisch gekocht wurde – und das um 19–20 Uhr, also zur Hauptessenszeit.
Hinzu kam, dass wir schon einmal dort waren (nachdem es das Café Le Théâtre ersetzt hatte), und damals war das Essen noch deutlich besser. Der Hinweis des Kellners, dass „die Küche gewechselt hat“, war weder hilfreich noch eine akzeptable Erklärung für die offensichtlichen Mängel.
Was den Abend vollends abrundete: Die Preise sind für die Portionsgröße absolut überzogen, und als Krönung wurden weder Mastercard noch Visa als Zahlungsmittel akzeptiert – in einem zentral gelegenen Lokal in der Innenstadt ein absolutes No-Go.
Fazit: Für uns als Gruppe war das definitiv der letzte Besuch. Die Kombination aus lauwarmem, vermutlich aufgewärmtem Essen, fehlender Zahlungsoption und überhöhten Preisen macht das Hygge leider zu einer herben Enttäuschung. Sehr schade um die gute Lage – das alleine reicht heutzutage...
Read moreNicht zu empfehlen. Das Essen wird nur aufgewärmt, was auf die extrem heißen Schüsselchen und den nur lauwarmen bis innen kalten Speien zurückzuführen ist. Die Ränder der Pürees sind angetrocknet und sehen nach langen Standzeiten aus. Die ehemals sämige Soße des Putengeschnetzelten ist geronnen und hat sich ob der Erwärmung abgesetzt. Die „Maultasche“ ist nur eine Halbe. Und das Versprechen aus der Karte „absolut keine Fertigprodukte“ ist nur eins, eine absolute Lüge. Spätzle aus der Tüte, Maultaschen auch aus der Kühltheke… und das ganze für horrende Preise, welche in der Karte nur als Minizahlen, ohne Währung zu finden sind, ist milde gesagt eine Frechheit - ein Jurist würde hier wohl einen Betrug prüfen. Und die Sauberkeit der Toiletten lässt nur hoffen, dass es in der Küche besser aussieht. Positiv: der junge Mann, der uns bedient hat war extrem freundlich und bei unserer Kritik auf die Frage ob alles gut war, schien sich der Problematik bewusst und bemühte sich mit angebotenen Gratisgetränken um Schadensbegrenzung.
Milde bewertet: Gut gedacht - aber extrem schlecht und frech gemacht. Nie wieder. Zumal ich den Abend nach dem Besuch mit Verduungsproblemen auf der Toilette...
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