âPlanke, Plunder, Plattdeutsch â Der Museumshafen Flensburg in voller Fahrtâ
Wer braucht Karibik, wenn man den Flensburger Museumshafen haben kann? Zugegeben, der Rum ist hier weniger Piratenbeute und mehr Traditionshandwerk, aber das macht das Erlebnis nur noch authentischer. Schon beim ersten Schritt auf die hölzernen Planken fĂŒhlt man sich, als wĂ€re man in eine maritime Zeitmaschine gefallen â nur mit mehr Möwen und weniger Skorbut. Die Geschichte des Hafens? Ein wildes Sammelsurium aus Salzwasser, Segeln und norddeutschem Starrsinn. In den 1970er-Jahren hatten ein paar "SeebĂ€ren" â vermutlich mit mehr Idealismus als Bootslack im GepĂ€ck â die glĂ€nzende Idee, alte Schiffe nicht nur zu retten, sondern sie auch gleich in Reih und Glied ins Hafenbecken zu legen. Heute liegen da stolze Traditionssegler wie Oma beim Strickkreis â wettergegerbt, voller Geschichten und mit einem ordentlichen Knarzen in den Gelenken. Der Museumshafen ist kein Museum im klassischen Sinn. Hier darf nicht nur geguckt, sondern auch geputzt, gehĂ€mmert und geflucht werden â alles natĂŒrlich stilecht auf Plattdeutsch. Wer GlĂŒck hat, erwischt einen der historischen "Kutter" in Aktion und bekommt Wind, Wellen und Witz direkt aus erster Hand. Und falls nicht: Der Duft von Teer, Holz und frischem Fischbrötchen tröstet schnell ĂŒber jeden verpassten Törn hinweg. Besonders charmant ist das Publikum: eine bunte Mischung aus Schifffahrtsromantikern, Landratten mit Selfiestick und Einheimischen, die schon vor dem FrĂŒhstĂŒck einen Klönschnack ĂŒber die QualitĂ€t der Takelage fĂŒhren. Kinder dĂŒrfen lernen, dass Schiffe nicht aus Plastik bestehen und Erwachsene dĂŒrfen entdecken, dass "Backbord" kein GetrĂ€nk ist. Fazit: Der Flensburger Museumshafen ist wie eine liebevoll zusammengeschusterte Zeitreise â ein bisschen schief, sehr charmant und absolut seetauglich. Wer maritime Geschichte erleben will, ohne das Sofa zu verlassen, ist hier falsch. Wer aber bereit ist, sich den Wind um die Nase und den Humor um die Ohren wehen zu lassen, geht hier mit einem breiten Grinsen von Bord. 5 von 5 Ankern â mit zusĂ€tzlichem...
   Read moreEine Fundgrube fĂŒr Liebhaber maritimer Szenerien!!! Zusammen mit der Altstadt und der Museumswert und KupfermĂŒhle ein einzigartiges und perfekt renoviertes Ensemble.
Zu einem Besuch des Hafens gehört natĂŒrlich ein Bummel durch das Hafenviertel mit vielen reizvollen Perspektiven (Fotos) in Gassen und Höfe sowie den wirklich schönen Fassaden. Dabei stellt besonders der Neptunhof ein Highlight dar.
Nachdem ich Flensburg seit meiner Marinezeit vor fast vierzig Jahren nicht mehr gesehen habe, kann ich den Verantwortlich zu dieser Ă€usserst gelungenen Generalsanierung nur meinen GlĂŒckwunsch...
   Read moreMit Abstand die besten Fischbrötchen, die man auf diesem Planeten bekommen kann. đđ„°đđâïž Leckere Baguettebrötchen mit reichlich Salat, Zwiebeln, Dressing und hervorragendem Fisch! đđđAuf so ein Brötchen zu warten - bei oftmals lĂ€ngerer Warteschlange - lohnt sich aber allemal!!! Dankeschön fĂŒr die gleichbleibend hohe QualitĂ€t und eure angenehme Ruhe, wenn mal wieder vor lauter hungrigen GĂ€sten "die HĂŒtte brennt" ;-)
Leider keine Fotos, weil ich die Brötchen immer gleich ungeduldig...
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