A very mixed experience. 5 stars for the Ancient Greek collection, some thoughtful displays (for those able to read German) and excellent artefacts (for all!). I spent over two hours here, but moving on to the upper floor was told by an unfriendly, abrupt member of staff that I couldn't enter the exhibition because I was wearing a jacket - which I had worn all the time in other galleries.
Onwards to newly conceived galleries, where trendiness overcame the display concept. Here, one chose an electronic key for English or German and presented it at each display point. The monitor then displayed text in the chosen language. Now simple bilingual display boards would have been simpler, much cheaper, and more user-friendly, as one could read at one's own speed, and much more information could be presented. The video display presented text at about one third of my reading speed, so I soon gave up on the whole business, there was effectively little information available in any case. Trendiness rules, not effective communication. Contrast the excellent display on the Labours of Herakles in the Greek section, for example (only in German), for example.
Worse was to come - the next room had wall shelving up to a high ceiling, full of unlabelled artefacts. Pure posing, not serious museum design. Zero communication. I left the museum rather sad, despite having enjoyed most of my time there very much - in just...
   Read moreMy experience with the exhibition "Welterbe des Mittelalters â 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau" on 13 July 2024 Introduction to each part also in English and French, but then only German, so non-German speaking visitors cannot get all the information. Strange staff - Firstly, when coming to the cash desk, a man ignored me and looked at the phone until I wasn't going to the other desk. Secondly, after an hour in the museum, one of the staff came and asked me to leave my bumbag in the lockers - why hadn't his colleagues, whom I had met during the previous hour, told me that bumbags are not allowed? All the other visitors looked at me as a criminal when one of the staff followed me and asked his colleagues why they let me go to the halls. I felt so unpleasant that although I could return if I deposited my bumbag in lockers, I instead left the museum. After the visit, I was informed by the Archeological Museum that the exhibition is under the rules of Badisches Landesmuseum. I acknowledge that on the Landesmuseum website, there is a ban on backpacks of any size. However, upon arrival, I did not find any information about the ban and the possibility of borrowing a transparent bag. I myself went to put my bag in the locker and, as I mentioned, during the inspection, no one warned me about the obligation to...
   Read moreKurz zusammengefasst: Spannende Exponate langweilig prĂ€sentiert, Museumskonzeption von Vorgestern mit merkwĂŒrdiger WegfĂŒhrung und seltsamen Besuchsregeln und das nicht wirklich gĂŒnstig
Und hier die lange Rezension: Wir waren heute als Familie (zwei Erwachsene, ein Baby 10 Monate) das erste Mal im Badischen Landesmuseum. Wir haben uns fĂŒr die Sammelausstellung sowie Sonderausstellung entschieden und haben dafĂŒr 28 Euro Eintritt bezahlt. Die Damen an der Kasse waren freundlich, leider hat man sie nicht gut verstanden. Dadurch kam es gleich zu Beginn zu einem MissverstĂ€ndnis bzgl. Taschen in der Ausstellung. Dass man keine groĂen Handtaschen oder RucksĂ€cke mit reinnehmen darf, erscheint mir völlig logisch. Was ich als Besucher jedoch in einer kleinen Handtasche (15x20x4 cm) aus der Ausstellung hĂ€tte mitgehen lassen sollen, ist mir doch schleierhaft. Auch die Wickeltasche musste drauĂen bleiben sowie die Wasserflasche fĂŒrs Kind. Pluspunkt: Den Buggy durften wir mit hineinnehmen. Die SchlieĂfĂ€cher sind pfandfrei benutzbar. Ich hatte leider ein Kleid und dadurch keine Hosentaschen - mein Handy sowie meinen Geldbeutel musste ich daher einschlieĂen, alternativ hĂ€tte ich die Sachen in einer durchsichtigen PlastiktĂŒte mit reinnehmen dĂŒrfen. In jedem Raum stehen mehrere Aufsichtspersonen, die einen teilweise doch recht offensichtlich "verfolgten", jedoch einen so gelangweilten Eindruck machten, dass man sie nicht um Infos o.Ă€. hĂ€tte bitten wollen. Im Allgemeinen hat man sich doch sehr unter generalverdacht gestellt und dadurch nicht wirklich willkommen gefĂŒhlt.
Viele der gezeigten Exponate haben uns wirklich fasziniert und es ist toll, dass es eine so umfangreiche Sammlung gibt. Die AusstellungsstĂŒcke sind nach ihrer Entstehungszeit gruppiert. Allerdings waren die Vitrinen völlig ĂŒberladen, die Informationen zu den GegenstĂ€nden zu umfangreich und dann doch nichtssagend. Die WĂ€nde sind hĂ€ufig mit langen Texten versehen - selbst fĂŒr mich als wirklich an der Geschichte interessierten Menschen einfach zu viel. Generell war die Sammelausstellung völlig ĂŒberfrachtet und die Gestaltung nicht mehr zeitgemĂ€Ă. Man sollte hier vielleicht eher dem Grundsatz "weniger ist mehr" folgen und mehr Schwerpunkte setzen. Mich hĂ€tte zum Beispiel interessiert, wie es zu all diesen Exponaten gekommen ist. Dazu gab es lediglich im zweiten Raum wenige Infos. Ebenso hĂ€tte mich die Geschichte Badens mehr interessiert. Hierzu gibt es zwar aber einen Teil, dieser reprĂ€sentiert sich aber leider auch als Konglomerat an "Resten" aus der Vergangenheit. Ein richtiger Zusammenhang hat sich oft nicht dargestellt geschweige denn konnte ich als Besucher einen "roten Faden" erkennen.
An vielen Stellen konnte man Interaktionspunkte ausmachen. Diese waren hĂ€ufig defekt, viele auch so versteckt, dass man mehr als aufmerksam durch die Ausstellungen gehen musste. Eine GeneralĂŒberholung mit MuseumspĂ€dagogen wĂ€re wirklich wichtig!
Zur Sonderausstellung: Das Thema hĂ€tte so viel Potenzial und wir hatten uns wirklich darauf gefreut. Da es sich hierbei ja um eine neue Ausstellung handelt, hatte ich die Hoffnung, dass diese moderner als der Rest gestaltet wĂ€re. Aber auch hier hĂ€tte man museumsdidaktisch tiefer in die Trickkiste greifen mĂŒssen, um den saftigen Eintrittspreis zu legitimieren. Das Ganze war sehr auf das Geteilte Deutschland fokussiert, was sicher ein Teil des Jahrzehnts war (dafĂŒr aber doch zu oberflĂ€chlich abgevespert) aber eben nicht das Jahrzehnt ausschlieĂlich ausgemacht hat. Ansonsten war auch diese Ausstellung verwirrend und ohne roten Faden.
AuĂerdem war die WegfĂŒhrung mehr als verwirrend. Vieles ist sicher dem historischen GebĂ€ude geschuldet, einiges aber auch der fehlenden...
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