"Vielleicht nächstes Mal auf den Mars?"
Ich war wirklich gespannt auf das Kosmonautenzentrum, aber leider war das Erlebnis mehr „Lagerfeuer im Garten“ als „Raketenstart ins Weltall“. Zunächst einmal, der Empfang – naja, wenn man sich ein Raumschiff-Feeling erhofft, war das eher wie der Besuch bei der örtlichen Bibliothek. Man bekommt einen Flyer, dann steht man in einer Ecke und fragt sich, ob man hier wirklich in ein kosmisches Abenteuer eintaucht oder einfach nur das nächste Ticket für den Bus nach Hause kaufen soll.
Die Ausstellung war irgendwie... chaotisch. Es gab viele interaktive Elemente, aber leider schien das einzige, das wirklich interaktiv war, mein Frust. Die Displays waren entweder veraltet oder einfach nicht funktional. Als ich versuchte, einen „Mission Control“-Simulator zu bedienen, war er entweder zu langsam oder stürzte ab – was mir dann irgendwie ein bisschen den „Weltall-Feeling“ genommen hat.
Aber ich gebe zu: Das Personal war nett, auch wenn es nicht immer den Eindruck machte, als wäre es auf einer Weltraummission, sondern eher wie auf einem ruhigen Nachmittag bei der Supermarktkasse. Ein bisschen mehr Begeisterung und weniger "Wir haben heute auch nichts anderes zu tun"-Vibes hätten dem Ganzen geholfen.
Konstruktiver Vorschlag:
Die Technik sollte mal ein Upgrade bekommen. Vielleicht mal in den 2000ern ankommen und die interaktiven Teile so programmieren, dass sie nicht wie aus einem alten Computerspiel von 1995 aussehen. Die Führung könnte ein bisschen mehr „Mission to Mars“ statt „Warten auf den Bus“ bieten. Ein bisschen mehr Engagement und Enthusiasmus würden das Erlebnis erheblich verbessern. Und vielleicht, nur vielleicht, könnte man ein bisschen mehr in die Visualisierung investieren, um das Gefühl zu vermitteln, tatsächlich im Weltraum zu sein – ich meine, dafür gibt es schließlich Technologien!
Insgesamt: Wenn du wirklich den Weltraum erleben willst, dann vielleicht besser eine Netflix-Doku anschauen oder auf das nächste SpaceX-Raumschiff warten. Aber hey, es gibt noch Hoffnung – das Kosmonautenzentrum hat Potential. Ich drücke die Daumen für eine Renovierung, die mehr „Rakete“ als...
Read moreA nice place, maybe not a huge museum like one may expect but super informative. Its a nice concept to let children and teenagers do the tours, of course with some supervision from adults but most of what you see as a visitor is done by the students. It is also childfriendly down to the ages of 5/6 years which is cool because no one gets bored. Its a little sad that the rocket for the simulation of a flight in a rocket is getting restaurated and not availebale right now but im sure its a highlight. And it is entry free, so you cant argue that its not...
Read moreDas Kosmonautenzentrum – ein Ort, der auf den ersten Blick spannend klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als enttäuschendes Relikt vergangener Zeiten. Die vermeintlich „interaktive“ Ausstellung wirkt altbacken und lieblos gestaltet. Statt modernster Technik und fesselnder Inszenierung bekommt man verstaubte Modelle und uninspirierte Erklärungen präsentiert, die kaum den Funken der Begeisterung entfachen können.
Die pädagogischen Ansätze, die angeblich Kindern und Jugendlichen die Raumfahrt näherbringen sollen, sind nicht nur veraltet, sondern oft schlichtweg langweilig. Man fühlt sich eher wie in einer angestaubten Schulstunde der 1980er Jahre als in einem Ort, der das Abenteuer des Weltalls greifbar machen will.
Hinzu kommt das oft desinteressierte Personal, das mit wenig Engagement und noch weniger Expertise glänzt. Fragen werden nur halbherzig beantwortet, und man bekommt das Gefühl, als wäre man hier nicht wirklich willkommen.
Ein trauriger Schatten dessen, was ein Zentrum für Raumfahrt und Wissenschaft eigentlich sein sollte. Kosmos? Fehlanzeige. Hier bleibt der Sternenstaub leider nur...
Read more