Dieser Sackbahnhof hat eine gute Lage. Die Verknüpfung mit dem Kieler Busnetz ist sehr gut. Der Zugang ist behindertengerecht. Wenn du unter Zeitdruck kein Reiseproviant mitnehmen konntest, hast du am Bahnhof noch Gelegenheit dazu. Wenn du wie ich lieber Zeitung anstatt E-paper liest, kannst du dort auch fündig werden. Aber auch Handy Junkies können hier notfalls eine Powerbank oder ähnliches erwerben. Auf dem Gelände des Bahnhofs, bekommst du alles, was du auf einer Zugfahrt benötigst. Leider ist das Angebot aber größtenteils zeitlich begrenzt. Für Fahrkarten gibt es aber auch Automaten. Ich bevorzuge allerdings den Fahrkartenschalter. Das ist persönlicher und das Personal kennt sich mit den Feinheiten besser aus. Wenn ich z. B. nach HH fahre, ob das SH-Ticket günstiger ist oder ich mit 2 Personen schon besser ein Gruppenticket nehme, in welchem Zeitraum ich das nutzen kann, wenn ich bis spät in der Nacht in Hamburg bleiben möchte und und und! Ich sehe das auch zusätzlich immer mit als Arbeitsplatzerhalt. In Norwegen z. B. gibt es keine Personen mehr, denen ich Fragen stellen kann. Wenn ich da von Kristiansand nach Bergen fahren will und wieder zurück, gibt es dort keine Auskunft. Wann und wo ich umsteigen muss, wie lange die Fahrt dauert, wann ich zurück fahren kann oder muss, ist alles nur online und / oder per App zu erfahren. Wenn ich mit dem Bus fahren will, brauche ich auch eine App. Im Bus kann ich mit Bargeld kein Fahrschein mehr erwerben und muss wieder aussteigen... Aber ich schweife ab. Sollte ich den Zug in Kiel verpasst haben, kann ich auch einen kurzen Spaziergang an die Kieler Förde machen, wenn mein Gepäck das zulässt. Es gibt auch Schließfächer aber ich weiß nicht, was die kosten. Ansonsten sind in unmittelbarer Nähe viele Geschäfte und...
Read moreDer Kieler Hauptbahnhof ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Stadt Kiel und ein bedeutender Bahnhof im norddeutschen Raum. Er wurde 1899 eröffnet und von dem Architekten Ernst Moeller entworfen. Der Bahnhof spielte eine wesentliche Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region, besonders durch die Verbindung mit der Marine und dem Aufstieg Kiels als Handelsstadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof schwer beschädigt, doch in den 1950er Jahren begann der Wiederaufbau, der den Bahnhof in einer vereinfachten Form wiederherstellte. Seit den 2000er Jahren fanden weitere Modernisierungen statt, darunter die Erweiterung des Empfangsgebäudes, der Bau neuer Gleisanlagen und die Verbesserung der Barrierefreiheit. Mit acht Gleisen ist der Kieler Hauptbahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für den Regional- und Fernverkehr. Täglich wird er von rund 37.000 Reisenden genutzt. Der Bahnhof bietet eine Vielzahl an Annehmlichkeiten, darunter Geschäfte, gastronomische Angebote, Schließfächer und kostenloses WLAN. Außerdem ist der Bahnhof mit Aufzügen ausgestattet, um auch den barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Der Kieler Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof, was bedeutet, dass Züge den Bahnhof in entgegengesetzte Richtungen verlassen müssen, da sie nicht weiter in derselben Richtung fahren können. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befinden sich der Busbahnhof sowie die Fährterminals, die alle bequem zu Fuß erreichbar sind. Das Einkaufszentrum „Sophienhof“ befindet sich ebenfalls in direkter Nachbarschaft und lädt zum Bummeln ein. Zusammengefasst ist der Kieler Hauptbahnhof nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein Ort mit einer reichen Geschichte und modernen Annehmlichkeiten, die ihn zu einem zentralen Punkt für Reisende und Kiels...
Read moreDer Bahnhof ansich ist in Ordnung: sauber; sicher -wobei ich am Heimreisetag (4.11.) Richtung Hannover das bahneigene Sicherheitspersonal als ZU engangiert erleben musste-; einigermaßen gepflegt und Einkaufsmöglichkeiten für Dinge des alltäglichen Bedarfs sind ausreichend vorhanden.
Die von einer Fremdfirma betriebenen Toiletten jedoch sind eine Katastrophe!
Als Mobilitätseingeschränkte bin ich auf die "Behinderten"-Toilette angewiesen. Kategorie : Geht gar nicht! Türe ließ sich nach dem Münzeinwurf nicht öffnen bzw. es tat sich gar nichts. Ein Euro für nichts ist ansich bereits ärgerlich- doch war zu verschmerzen.
Nicht akzeptabel ist ganz klar, dass keine Servicekraft vor Ort ist. Beim ersten Besuch der "Pipibox" bei meinem Zwischenstopp zum Urlaubsort nach Laboe hin für mich noch (!) in Ordnung: auch die mies entlohnten und unter generell schlechten Bedingungen arbeitenden Reinigungskräfte müssen mal Pausen machen -auch ausserhalb des Arbeitsplatzes.
In Folge musste ich das selbe noch zweimal erleben. Und das machte mich dann doch ziemlich ärgerlich!
Auf einem Hauptbahnhof dürfen die Servicekräfte einer öffentlichen Toiletten-Anlage nicht durch ständige Abwesenheit "glänzen"! Meiner Meinung nach grundsätzlich nicht: unabhängig von einer vorhandenen Einschränkung bei Menschen, die ein Bedürfnis...
Read more