Faszinierend. Alle Punkte, die aus einem halbminĂŒtigen Brainstorming zur Problemfrage "Was macht ein schlechtes Restaurant aus?" hervorgehen wĂŒrden, treffen auf diesen Saftladen zu: Wortkarge und mĂŒrrische Bedienung, fĂŒrchterliche GetrĂ€nke, grauenvolle GewĂŒrze und verwirrend hohe Preise. ZunĂ€chst einmal ist von auĂen nie ersichtlich, ob das Restaurant gerade GĂ€ste zu empfangen droht oder nicht. Auch Klopfen und explizites Fragen sorgen nicht zwangslĂ€ufig fĂŒr Klarheit. Jedoch erscheint, wenn man hartnĂ€ckig ist und sich ungebeten an die schmutzigen Tische setzt, ĂŒberraschenderweise eine Kellnerin, von der man sich allerdings sofort wĂŒnscht, sie möge wieder gehen. Die deutschen und englischen Wortfetzen, die sie ohne Sinn und Zusammenhang von sich gab, brachten kein Licht in die dĂŒster klingenden Gerichtenamen, sodass wir vorsichtshalber nur ein vegetarisches Gericht bestellten, von dem wir zu hoffen wagten, es möge weitestgehend unverderbliche Zutaten enthalten. Als Beilage standen neben Kochbananen zwei weitere kryptische Speisen zur Auswahl. Zumindest theoretisch - praktisch schĂŒttelte die Kellnerin energisch den Kopf, als wir danach fragten, stieĂ wĂŒtend das Wort "Kochbanana" aus und verschwand, um uns wenige Minuten spĂ€ter eine 0,6 Literflasche eines diffusen FruchtsaftgetrĂ€nkes zu servieren. Nie habe ich etwas WiderwĂ€rtigeres trinken mĂŒssen. Die angebliche "Top-Ananaslimonade" schmeckte, als sei sie durch ein Kellergitter gesiebt worden und danach ein Jahrzehnt lang zum Reifen in eine verfaulte Pfefferminzpflanze gestellt worden. Als die Kellnerin wortlos einen Kelch brauner SoĂe zwischen uns auf den Tisch stellte, gedieh Hoffnung, der freundliche GruĂ aus der KĂŒche könnte uns den muffig-sĂ€uerlichen Nachgeschmack der Ananaslimonade vergessen lassen, doch stattdessen ĂŒberraschte die SoĂe uns mit einer bitteren SchĂ€rfe von nie gekannter IntensitĂ€t, die sich nur durch mehrere StĂŒcke Reismilchschokolade in schmerzfreie Dimensionen zurĂŒckdrĂ€ngen lieĂ. WĂ€hrend wir angstvoll auf den Hauptgang warten, konnten wir mehreren Angehörigen des Restaurants bei lautstarken Telefonaten ĂŒber die Themen Taxifahren, Telefonieren und den Kauf von Telefonen direkt neben uns beiwohnen. Der Hauptgang selbst bestand aus wenigen StĂŒcken steinharter Kochbanane neben einer SchĂŒssel mit streng schmeckendem, grĂŒnem Brei. Als wir nach einem Bissen aufstanden und gingen, sah man uns...
   Read moreThe food was fantastic and portions were great. The person serving us was very kind and we really appreciated the fact that he didn't try to make us over-order. The place is a bit pricey for what it is. Even though food tasted great, the quality was not on par with the prices, especially when compared to other places.
One thing that may put off most is the atmosphere. If you are not prepared for a truly African atmosphere you may be taken aback. This is not a touristic place. The seating is old fashioned and worn and the people you will expect to see in the restaurant WILL stare at you.
Worth a visit l, if you are prepared to...
   Read moreTook us a while to get served and the waitress was grumpy but didn't seem very eager to serve us and my dish took absolute ages to arrive. But the food was very good, possibly the best grilled fish and plantain Ive ever tasted in Berlin and the portion was very generous. I would have given this place a 5 star just for the food alone if the customer...
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