Die Restaurant-Kette L'Osteria steht fĂŒr gehobene italienische Gastronomie. Bislang hatte ich / wir in den 'L'Osteria-Filialen' in Hamburg, in Troisdorf sowie im Wertheim-Village auch durchweg positive EindrĂŒcke dieser Restaurant-Kette gewonnen und waren dabei auch stets kulinarisch von der QualitĂ€t des Service sowie vom Essen selbst ĂŒberzeugt. Die L'Osteria in Koblenz "am Plan" konnte diese guten Erfahrungen jedoch leider nicht bestĂ€tigen und hat uns bei unserem Besuch eher enttĂ€uscht...
Trotz einer vorgenommen Online-Tischreservierung mussten wir bei unserer Ankunft zunĂ€chst noch warten und wurden vom Service-Personal "in Warteposition" an die Bar verwiesen. Dass es nicht immer möglich ist, das Zeitfenster der Reservierung unmittelbar einzuhalten, liegt aber auf der Hand und stellte grundsĂ€tzlich auch fĂŒr uns kein groĂes Problem dar...An der Bar wartend, wurden wir jedoch auch vom Bar-Personal ignoriert und man hat es seitens der L'Osteria leider versĂ€umt, zusĂ€tzlichen Umsatz zu generieren. Wir hĂ€tten uns die Wartezeit auf unseren Tisch gerne mit einem Aperitif verkĂŒrzt, jedoch hielt es das Bar-Personal wohl nicht fĂŒr nötig, uns nach unseren WĂŒnschen diesbezĂŒglich abzuholen... Nach einer circa 10-MinĂŒtigen Wartezeit und entsprechend lĂ€nger Ignoranz des Bar-Personals kam der Service-Mitarbeiter, um uns einen Tisch im Innenraum zuzuweisen. Auch hierbei fĂŒhlten wir uns insofern nicht 'abgeholt', da wir gar nicht gefragt wurden, ob wir nicht lieber auf einen Tisch im AuĂenbereich warten wollten. Unser Tisch lag unmittelbar neben dem Zugang zur SpĂŒlkuche. Durch das unangenehm lautstarke Ambiente und die lokale NĂ€he zur SpĂŒlkuche verstĂ€rkte sich die von uns empfundene AtmosphĂ€re eines "Bahnhof-Wartesaals" nochmals. Kein Vergleich zu den oben erwĂ€hnten, viel positiveren Erfahrungen in den drei anderen "Filialen", die wir bislang gemacht hatten. Unsere Tisch-Bedienung lieĂ dann zunĂ€chst erfreulicherweise nicht lange auf sich warten und versorgte uns mit den ĂŒblichen Speisekarten-Untersetzern und nahm auch die GetrĂ€nke-Bestellung umgehend auf. Auch die Zeitspanne zwischen GetrĂ€nke-Bestellung und Bestellaufnahme fĂŒr's Essen ging durchaus in Ordnung und bei dieser Gelegenheit brachte man uns auch Besteck sowie Essig und Ăl sowie Salz und Pfeffer an den Tisch. Bis dann jedoch die als Vorspeise bestellte Bruschetta serviert wurde, verging gefĂŒhlt eine halbe Ewigkeit (20 Minuten) und im Anschluss dauerte es noch einmal so lange, ehe die Vorspeisen-Teller wieder abgerĂ€umt wurden. Die servierten Brotscheiben waren ungleichmĂ€Ăig gebacken / gebrĂ€unt und an einigen Stellen quasi ungetoastet, wĂ€hrend andere schon verkohlt serviert wurden. Zudem war unsere Tisch-Bedienung aber noch nicht sehr routiniert und scheinbar auch hoffnungslos ĂŒberfordert (statt abgerĂ€umtes Geschirr z.B. gleich in die unmittelbar neben unserem Tisch befindliche SpĂŒlkĂŒche zu bringen - wie es die ĂŒbrigen Kolleginnen taten - tĂŒrmte unsere Bedienung das abgerĂ€umte Geschirr lieber erstmal auf AblageflĂ€chen neben der SpĂŒlkĂŒche gegenĂŒber unseres Tisches auf, was dem Thema der 'AtmosphĂ€re' nochmals einen Abzug beschert). Und so verging nach dem AbrĂ€umen der Vorspeisen-Dishes nochmals eine knappe halbe Stunde, bevor wir dann eine nicht durchgebackene und lieblos zusammen-geschusterte Pizza serviert bekamen. Der Rand und Boden der Pizza waren noch blass und wiesen nichts von dem sonst fĂŒr die L'Osteria typischen 'Crunch' auf und die Pizza lieĂ neben Knusprigkeit auch eine ausgewogene und einigermaĂen gleichmĂ€Ăige 'Belegung' komplett vermissen. Einige Bereiche des Bodens hatten zudem gar keine Tomatensauce abbekommen und 2 Parma-Schinkenscheiben wurden 'am StĂŒck' und unmittelbar nebeneinander auf die Pizza 'gelegt'. Ohne eigenstĂ€ndig vorgenommene 'Umverteilung' der Zutaten wĂ€re die Verteilung der fĂŒr 2 Personen bestellten Pizza völlig unausgewogen gewesen. Ein GetrĂ€nk, welches beim Servieren der Hauptspeise bestellt wurde, bekamen wir erst serviert, als der Hauptgang bereits vollstĂ€ndig...
   Read moreIch mache es kurz und bĂŒndig: Es war miserabel. Wir hatten ein Risotto und einmal schwarze Spaghetti bestellt. Die junge "Kellnerin" hatte uns nicht aufgedeckt, das Essen kam, die schwarzen Spaghettis waren nicht schwarz. Als ich sie direkt darauf angesprochen habe bekam ich die Antwort "Entschuldigung. Ist leider ausverkauft. Habe ich leider vergessen zu erwĂ€hnen.". Meine Antwort: "Ich nehme dieses Gericht, wenn sie mir dafĂŒr preislich entgegenkommen. Schwarze Pasta ist ja teurer als normale Pasta. Ansonsten bestelle ich mir was anderes.". Sie daraufhin "Das sind doch normale Nudeln. Nur schwarz gefĂ€rbt.". Sie machte mich sprachlos mit dieser Aussage. Nun gut. Ich bin nicht persönlich geworden. Sie ging, kam wieder und die Chefin lieĂ ausrichten, ich solle mir was anderes aussuchen. Okay, kein Problem. Problem kommt aber jetzt. Unser Tisch gehörte zu ihrem Bereich. Sie rĂ€umte Tische ab und musste sehr oft an uns vorbei und NEIN, ich habe die Speisekarte schon sehr lange nicht mehr angeschaut, geschweige vor mir liegen gehabt. Nach 20min hielt ich sie an und fragte, ob sie uns denn nicht mehr bedienen möchte, weil sie meine Bestellung immer noch nicht aufgenommen hatte. Sie entschuldigte sich und sagte "Ich habe gedacht, jemand anderes hĂ€tte ihre Bestellung aufgenommen.". Schon wieder machte sie mich sprachlos und dieses Mal habe ich ihr erzĂ€hlt das ich ihr beim Arbeiten zugeschaut habe, den Unterschied gesehen habe und das ich weiĂ, das wir zu ihrem Bereich gehören. Da sagte sie zu mir "Tut mir leid. Ich bin noch ganz neu dabei.". Da war ich schon wieder sprachlos. Ich bin ruhig geblieben. Gut das ich mich satt getrunken habe und in diesem Restaurant nichts mehr essen wollte. FĂŒr meine VerhĂ€ltnisse bin ich wirklich sehr sachlich, angepisst, aber sachlich geblieben. Ich habe innerlich schon etwas an ihrem Sachverstand gezweifelt, aber ich war zu keinem Zeitpunkt persönlich. Der Fehler lag nicht bei ihr. Wie wir alle wissen, fĂ€ngt der Fisch vom Kopf an zu stinken. Ihre Vorgesetzte hat meines Erachtens in diesem Fall ihre Position nicht ausgefĂŒhrt. Systemgastronomie hin oder her. Ich komme aus der Gastro und so etwas haben sich unsere Mitarbeiter niemals geleistet. Ich habe heute das letzte Mal in Koblenz "gegessen". Frohe Weihnachten!
P. S.: Ich habe nur das Risotto und unsere GetrĂ€nke bezahlt. Meinen Sie mal nicht, man hĂ€tte uns fĂŒr diese unprofessionelle Arbeitsweise etwas ausgegeben. Ach ja! Ich habe ihr auch gesagt, sie möge bitte aufhören sich fĂŒr ihre Chefin zu entschuldigen. Ist nicht ihr Job. Schade...
   Read moreWir (eine Freundesgruppe, die fĂŒr unsere schwangere Freundin eine kleine Ăberraschung geplant hatten) waren am 19.11.2023 in Losteria essen. Der Tisch war zunĂ€chst fĂŒr 12 Personen reserviert, aber durch Corona und anderen KrankheitsfĂ€llen waren wir am Ende zu sechst (an dem Tag kamen auch die Absagen fĂŒr das Essen). Als wir um 17 Uhr ankamen haben wir dies auch direkt an der Anmeldung vermerkt, jedoch haben sie uns trotz allem den gröĂten Tisch gegeben. Um 17:30 kam schon der Chef (? Mann mit grauem Bart) und hat uns darauf hingewiesen (sehr unhöflich) das wir nur bis 19 Uhr den Tisch haben. Daraufhin wurden wir stutzig und haben es nicht genau verstanden, da bei der Startseite der Reservation nicht von einer begrenzten Zeit stand, jedoch nach dem wir in die BestĂ€tigung der Reservation schauten haben wir diesen zeitslot gesehen. Er meinte das stehe so auf der Reservation in der Mail, was auch gestimmt hat. Wir meinten dass wir jedoch bis 19 Uhr nicht mit dem Essen fertig sein werden und fragten höflichst, ob es eine Möglichkeit gebe einen anderen Tisch zu bekommen, jedoch vergeblich. Alle Tische seien reserviert. Dann wurden wir erst einmal ignoriert, sodass wir erst um 18 Uhr (!) unser Essen bestellen konnten, woraufhin das Essen um 18:30 Uhr kam. Letztendlich mussten wir unser Essen einpacken und den Tisch genau um 19 Uhr rĂ€umen, da eine neue Reservation um 19 Uhr kĂ€me. Was sie allerdings nicht wussten, ich bin nochmal um 19:40 Uhr zufĂ€llig vorbeigelaufen und habe reingeschaut: keiner saĂ an dem Tisch und dazu war der halbe Laden leer. Schlussendlich mussten wir den Tisch fĂŒr nichts rĂ€umen, noch dazu durften wir unser Essen nicht zu Ende essen, wurden ignoriert + gestresst (wohl gemerkt wir haben eine Schwangere im 7. Monat) und dazu hatten wir einiges an Geschenken dabei, die sie nicht einmal in Ruhe auspacken konnte.
Abgesehen davon rate ich DRINGENDS die zwei Stunden Regel zu ĂŒberarbeiten. WĂ€ren wir zwölf Personen gewesen, wie hĂ€tten zwölf Personen in zwei Stunden Essen und Trinken bestellen, essen und bezahlen sollen? Rein logisch ist es fast unmöglich in dieser zeitlichen KapazitĂ€t zu bleiben.
Wir gehen nicht oft Essen, da wir zeitlich alle einbegrenzt sind, sodass wir enorm enttÀuscht waren von der ganzen Situation. Da ich selbst in der Gastronomie jahrelang gearbeitet habe, weià ich ganz genau, dass das was wir erlebt haben absolut gar nicht geht!
Schade, sehr unprofessional...
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