Die Goldene Schnitzel – Ein Ort, an dem die Zeit knusprig vergeht
Es gibt Orte, die ein Gedicht in sich tragen. Orte, an denen das Schicksal der Dinge in goldene Panaden getaucht wird, wo der Duft der Kindheit sich mit dem Versprechen des Hier und Jetzt vermengt. Die Goldene Schnitzel in Wien ist so ein Ort – ein Tempel des Knusprigen, eine Ode an die Perfektion, eine Symphonie aus Geschmack und Geschichte.
Schon beim Eintreten empfängt mich eine Wärme, die nicht nur von der Küche herrührt, sondern aus der Seele dieses Hauses. Das leise Knistern der Panier, wenn das Messer sein Werk beginnt, ist Musik, die an vergangene Sonntage erinnert. Der erste Bissen – eine Offenbarung: Die Kruste splittert wie ein zerbrechlicher Sonnenuntergang, gibt den Blick frei auf zartes Fleisch, das auf der Zunge vergeht wie ein leiser Sommerwind.
Das Schnitzel hier ist nicht bloß ein Gericht, es ist eine Hommage an die große Wiener Tradition, eine Verbeugung vor der Kunst des Einfachen, das ins Erhabene übergeht. Es ist Gold, das man nicht schürft, sondern kostet.
Die Beilagen – nicht bloß Begleiter, sondern Mitspieler in dieser Inszenierung: Kartoffelsalat, der mit feiner Säure tanzt, Preiselbeeren, die wie kleine Rubine zwischen den Bissen schimmern, und ein Hauch von Zitrone, der sich wie eine letzte Liebkosung über das Ganze legt.
Wer Wien verstehen will, der muss nicht nur den Stephansdom sehen oder über die Ringstraße flanieren. Er muss hier sitzen, an einem der hölzernen Tische, ein Stück von diesem goldenen Vers kosten und den Augenblick still feiern.
Die Goldene Schnitzel – mehr als ein Lokal. Eine Erfahrung. Ein Gedicht, das auf der...
Read moreNachdem bei früheren Bestellungen das Schnitzel immer relativ okay war und spätabends nicht mehr wirklich viel Auswahl auf Lieferando (und Konsorten besteht), habe ich mich über die Chicken Wings gewagt und wurde überrascht, jedoch nicht im positiven Sinne.
Die sogenannten Hähnchenteile (welche nebenbei bemerkt allgemein etwas teuer angesetzt sind, außerdem kommt dazu noch extra Liefergebühr) waren maximal 5cm lang und and den dicksten Stellen etwa 3cm breit, was für Chicken Wings üblicherweise doch sehr klein ist. Sauce war extra zu bestellen und ein fertig abgepacktes, kleines Säckchen.
Geschmacklich bewegte sich das Hähnchen in einem Rahmen zwischen "wenn es die Hälfte kosten würde, wärs noch immer zu teuer" und "bei zweieinhalb Promille würde mans vielleicht noch fressen weil's dann eh schon egal ist", die dazugehörigen Möchtegern-Pommes waren typisch "aus dem Gefriersack direkt für 1,5 Min. in die Fritteuse und dann hoffen, dass es ansatzweise nach was schmeckt", auch relativ ungesalzen und "fad". Die Konsistenz ließ natürlich ebenfalls genügend Rahmen zum Meckern übrig, Freunde von knusprigen Pommes und ordentlichem, zarten Hähnchenfleisch sollten als Alternative doch lieber Hungern in Betracht ziehen.
Falls es aus der vorherigen Beschreibung nicht ersichtlich war, satt wurde an von dem Haufen an gerade noch als Lebensmittel geltenden Produkten maximal mäßig.
Fazit: Danke,...
Read moreWollte zu Mittag eine Schnitzelsemmel kaufen und Pommes kaufen, die waren aber für 4€ (!) für mich zu teuer und ich wollte dann einfach die Semmel. Zu der Semmel selbst. Ein kleines, industrielles brot, mit einem kleinem schnitzel und a bisserl Salat für 5,50€ zu verkaufen finde ich überhoben, das Preis Leistungsverhältniss stimmt hier leider gar nicht. Als es dann zur Bezahlung kam und ich mit Karte zahlen wollte, meinte der Herr das Bankgerät sei „seit längerem“ kaputt (wird halt nirgens darauf hingewiesen und es steht groß auf den Speisekarten das Kartenzahlubg möglich ist. Hatte kein Bargeld dabei und habe mir dann einfach wo anders was zum essen geholt.
Wie sich dieses Geschäft durch die Corona Pandemie und 31 Jahren insgesamt halten konnte ist mir ein Rätsel, denn so hohe Preise für so billiges aussehendes Essen zu verlangen ist schon wirklich grenzwertig. Bin sogar froh im Endeffekt die Semmel nicht gegessen zu haben, weil sie sah einfach traurig aus.
Man bekommt für 9,5€ wirklich so viel besseres in der Umgebung, man muss sich sowas nicht mehr als...
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