Die Bar Cantona habe zum ersten Mal recht kurz nach der Eröffnung besucht und nahm für mich mit, dass ich hier nicht zum letzten Mal gewesen bin. Die Bar besticht mit schlichtem leichtretro-alternativem Charme in hölzernem Schultischstyle, eingehüllt in gemütlich gedämpften Licht. Bei allen spontanen Besuchen wurde ich stets nett und freundlich begrüßt. Man kann hier gemütlich einen Kaffee trinken oder mit Freunden seine paar Bierchen zischen oder aber auch einige ausgewählte Gin Tonic genießen. Und das Beste daran – man kann auch was leckeres Essen zwischendurch. Bei meinem ersten Besuch samt meiner besseren Hälfte konnte ich den verlockenden Speisen aus der Karte nicht entsagen. Die kleine Karte ist multikulinarisch angelegt und besticht mit fairen Preisen. Den Hinweis in der Karte, dass nur Frisches und teilweise Regionales verwendet wird und die Speisen alle selbstgemacht sind, habe ich mit Wohlwollen und Freude wahrgenommen. Wir bestellten die hausgemachten Süßkartoffel Fritten mit Korianderwurzel Aioli, sowie Suberec, Rauchauberginen Creme und mediterrane Gemüsecreme mit Brot. Der Koch selbst brachte die Speisen raus und erzählte noch schnell was zu seinen Speisen. Man merkte ihm seine Leidenschaft für das Kochen an, und so was finde ich super. Das selbstgebackene, dunkle und noch warme Brot schmeckte gut, nicht sauer, hatte eine weiche Krume mit inensivem, malzigem Geschmack und eingebackenen Gemüsestückchen und eine krosse, rustikale Kruste. In Kombination mit der Rauchauberginenpaste war es ausgewogen kräftig im Geschmack, für die mediterrane Creme war das Brot zu dominant. Da wäre uns ein milderes, helles Brot lieber gewesen. (Ein solches wurde uns zum Probieren später am Abend auch nachgereicht). Die Cremes waren lecker und hatten eine gute Konsistenz, nicht zu breiig, man erkannte noch was drin war. Die bestellten Tschuberek wurden uns vom Koch mit den Worten, „Achtung innen sehr heiß, aber so schmecken sie am besten“ an den Tisch gebracht. Seine Motivation konnten wir durch ein Kompliment für die leckeren Cremes direkt stärken. Und mit den Teigtaschen sollte er auch Recht behalten, gut abgeschmeckte und feine Hackfleischfüllung. Die rustikalen Süßkartoffelfritten waren bombe, außen richtig kross innen kartoffelig. Die Aioli war spitze. Ein anderes Mal nahm ich die Auberginen im Tempuramantel, auch diese Kreation mit Waldhonig und Meersalz konnte mich absolut überzeugen. Den jungen Küchenchef muss ich hier noch einmal im Speziellen würdigen, ich finde die Speisen sehr gut, innovativ und doch ohne viel Chichi. Einfach spitze und weiter so… Die Bar ist eine gute und lässige Location, die zum Verweilen einlädt, mit Service der aufmerksam ist. Qualitativ gute Ware sowohl bei den Getränken als auch bei den Speisen....
Read moreThe food was very nice despite the fact that my beetroot sweet potato salad had no sweet potatoes and neither any of the announced mushrooms in it! The wildness about the salad came across as Feldsalat, which is not so wild in Germany. But anyway, it was really nice and the remaining advertised flavours where all there and that did the trick for me. I liked it and would eat there again. The atmosphere was lovely despite the coolish evening we...
Read moreBar Cantona - genau, so wie in Éric Cantona, der französische Fußballspieler, der als Stürmer von Manchester United nach einem Platzverweis mal einen Fan attackiert hat. Die Bar ist nicht ganz so „verschroben“ wie der Fußballer: Pils & Kölsch (Mühlen) vom Faß, verschiedene Flaschenbiere, gutes Essen (auch vegetarisch), sehr gute Pommes & hausgemachte Saucen. Nette Atmosphäre, entspannte Leute. Übrigens: Das Zitat am Fenster der Bar stammt aus der Pressekonferenz Cantonas nach der Attacke gegen den Fan, eine Medienschelte & Geringschätzung für die anwesenden Journalist*innen: „When seagulls follow the trawler, it is because they think sardines will be thrown into the sea.“ … sagt‘s, steht auf und...
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