Lärmbelästigung durch Freischankflächen – Appell an Rücksichtnahme im Wohnviertel
Sehr geehrte Betreiberinnen und Betreiber der umliegenden Bars und Restaurants, sehr geehrte Gäste, wir wenden uns mit einem dringenden Anliegen an Sie: Die zunehmende Lärmbelästigung durch die intensive Nutzung der Freischankflächen in unserem Wohnviertel beeinträchtigt massiv die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner.
Was als lebendige Gastronomieszene begrüßt wurde, ist in den letzten Monaten zu einer täglichen Belastung geworden. Besonders unter der Woche, bereits ab den frühen Abendstunden, ist es regelmäßig so laut, dass an Ruhe oder Erholung kaum zu denken ist. Gespräche, Gelächter und Geräuschpegel ganzer Gruppen führen dazu, dass man nach einem anstrengenden Arbeitstag weder das Fenster öffnen noch in Ruhe ein Buch lesen kann – von konzentriertem Arbeiten oder Entspannen ganz zu schweigen.
Auch nach 22 Uhr – obwohl viele Lokale offiziell dann schließen – bleibt es oft noch lange laut. Gäste verweilen vor den Lokalen, unterhalten sich lautstark auf der Straße, rufen nach Taxis oder ziehen teils alkoholisiert laut durch das Wohngebiet. Besonders kritisch wird es an Wochenabenden, wenn die meisten Menschen schlafen oder sich auf den kommenden Arbeitstag vorbereiten möchten.
Ein besonderer Appell gilt daher auch Ihnen, liebe Gäste: Bitte bedenken Sie, dass sich die Lokale mitten in einem Wohnviertel befinden – mit mehreren Betrieben direkt an einer Ecke. Der Schall trägt weit, vor allem in den engen Straßen. Wir verstehen, dass Sie einen schönen Abend genießen möchten – aber wir bitten Sie herzlich: Nehmen Sie Rücksicht auf die Menschen, die direkt neben und über den Lokalen wohnen. Ein wenig leisere Gespräche, ein früheres Aufbrechen und das Vermeiden von lautem Verhalten auf dem Heimweg machen einen großen Unterschied.
Unser Anliegen an Sie als Gastronomiebetriebe: Sensibilisieren Sie Ihre Gäste aktiv für die Wohnsituation in der Umgebung – durch freundliche Hinweise auf Speisekarten, Aushänge oder Ihre Mitarbeitenden. Achten Sie bitte konsequent auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Sperrzeiten. Unterstützen Sie eine zügige Räumung der Außenbereiche nach Betriebsschluss. Prüfen Sie ggf. technische Maßnahmen zur Schallminderung (z. B. Schallschutzwände, Begrünungen etc.).
Hinweis in eigener Sache: Aufgrund der anhaltenden Belastung habe ich bereits das Gespräch mit dem zuständigen Stadtrat gesucht und das Problem deutlich gemacht. Sollte sich die Situation in nächster Zeit nicht spürbar verbessern – insbesondere im Hinblick auf die Abendstunden unter der Woche – sehe ich mich gezwungen, gemeinsam mit weiteren betroffenen Nachbarinnen und Nachbarn formell und schriftlich Beschwerde einzureichen. Eine dauerhafte Missachtung der Interessen der Anwohnerschaft kann und wird nicht länger hingenommen werden.
Wir bitten eindringlich um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme kann das harmonische Miteinander von Gastronomie und Wohnen gelingen.
Mit freundlichen...
Read moreEigentlich hat der Abend dort ganz gut begonnen. Die Tische sind leider, wie häufig in München, winzig und stehen mit minimalem Abstand zueinander (zumindest die Hochtische gegenüber der Bar). Wir wurden nett begrüßt und zu Beginn auch sehr freundlich bedient. Aperitif war okay, Vorspeise auch. Irritiert waren wir, als wir beim Abräumen unser Besteck vom Vorspeisenteller nehmen und bis zur Hauptspeise bei uns behalten sollten. Nachdem uns die Hauptspeise und ein zweites Getränk serviert wurden, hat sich der Service für sehr lange Zeit nicht mehr blicken lassen. Als ich mich umgesehen habe, habe ich unsere Servicekraft an der Bar mit ihrem Smartphone beschäftigt gesehen. Sie hatte scheinbar Pause oder Feierabend. Außerdem waren in meinem Sichtbereich mindestens 8 Tische, an denen Gäste wie wir vor leeren Gläsern saßen. Der Barmann hat schlussendlich meinen hilfesuchenden Blick erfasst und eine andere Servicekraft zu uns geschickt. Diese hat eine weitere Getränkebestellung an unserem Tisch aufgenommen, die anderen Tische wurden weiterhin nicht bedient. Serviert wurden die Getränke dann aber vom Barmann. Als wir ausgetrunken hatten, habe ich der zweiten Servicekraft signalisiert, dass wir gerne zahlen möchten. Sie hat dies auch wahr genommen, kam jedoch nicht an unseren Tisch. Nach längerer Wartezeit tauchte sie dann doch am Tisch auf und fragte, ob denn alles bei uns passen würde. Ich teilte ihr daraufhin mit, dass wir immernoch gerne zahlen würden. Die Rechnung betrug 80,80 Euro für 2 Vorspeisen, 2 Hauptspeisen (davon nur eine Vorspeise mit Fleisch, alles andere vegetarisch), 3 Sprizz und 3 Gläser Weißwein, was ich okay finde, aber auch nicht besonders günstig. Da ich mit dem Service wirklich unzufrieden war, habe ich lediglich 3,20 Euro Trinkgeld gegeben, woraufhin mir das Wechselgeld sehr unfreundlich hingeknallt wurde mit dem schnippischen Satz 'war was nicht in Ordnung?'. Insgesamt waren Essen und Getränke in Ordnung, aber auch nicht herausragend. Der zweite Sprizz meiner Begleitung war ziemlich tot und gar nicht spritzig. Die langen Wartezeiten und das Auftreten der zweiten Servicekraft jedoch, die, nachdem die Kollegin scheinbar Feierabend hatte, genau eine Getränkebestellung notierte und die Rechnung gebracht hatte, waren unmöglich. Ich werde dort nicht...
Read moreDurch Zufall, stolperte ich über dieses Lokal, dass nicht unweit von der Kongresshalle bzw. dem Verkehrsmuseum des Deutschen Museums ist.Auf der Karte der Homepage kann man lesen, dass die Küche etwas orientalisch angehaucht ist, womit man mich immer begeistern kann!Anruf, reserviert und gespannt auf den Nachmittag.Vor der International Ocean Film Tour, kehrten wir also hier ein. Da es ein schöner und sonniger Sonntag Spätnachmittag war, entschied ich spontan doch einen Tisch vor der Tür in der Sonne zu nehmen.Schnell war auch die Bedienung am Tisch, brachte die Speisekarte und fragte nach Getränken.Die Speisekarte ist übersichtlich und es gibt nicht all zu viel, jedoch sollte jeder etwas finden. Suppen, Salate, Auflauf und alles leicht orientalisch angehaucht.Ebenfalls gibt es eine Wochenkarte oder auf Tafeln auch Abendangebote.Für mich gab es Börek mit Sesamsosse, Gelberübengemüse und CousCous.Die Börek waren zwar etwas trocken, was sie dem reinen Rinderhackfleisch schuldeten, sowie war auch der Teller übersichtlich angerichtet. Das Auge das sonst mit ißt, hatte heute Sehstörung! Schade!Geschmacklich war es dagegen sehr gut, CousCous mit genug Biss und Gelberüben gaben einen fruchtigen Geschmack dazu!Der Service, war mit der steigenden Menge der Kundschaft leider heilos überfordert und es entspannte sich erst etwas, als die Verstärkung um 18 Uhr eingetroffen ist.Ach ja, drinnen war es auch sehr angenehm eingerichtet, zwar etwas dunkel, aber mit viel Holz und alles etwas Vintage, was den Raum bzw. das Lokal sehr...
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