Das Restaurant liegt ein bisschen versteckt in der Innenstadt von Wernigerode. Wir sind an einem Montag-Abend nach einer ausgiebigen Wanderung hier eingekehrt; auch, weil unser eigentliches Ziel nicht geöffnet hatte. Der typische Montag eben. ;) Im âBrauhausâ wurden wir zunĂ€chst relativ Schroff zurechtgewiesen. Auf die Frage nach freier Platzwahl folgte von der jungen Bedienung am unteren Tresen lediglich die pampige Entgegnung, dass das nicht möglich sei. Nach einer kurzen gedanklichen Pause verwies sie uns an eine Kollegin im Obergeschoss, welches ebenfalls sehr gut besucht war. Unbehagen machte sich breit. Der Weg nach oben fĂŒhrte zumindest an einigen gut gefĂŒllten, anscheinend Ă€uĂerst schmackhaft belegten Tellern vorbei. Ein Lichtblick? Nach kurzer Zeit stieĂen wir im Obergeschoss auf die besagte Kollegin. Mit einem LĂ€cheln, das die Sonne hĂ€tte aufgehen lassen können, wies sie uns einen Tisch zu und war dabei ungemein herzlich, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Der schlechte erste Eindruck war direkt vergessen. Zeit, sich das Ambiente genauer anzuschauen. Das âBrauhausâ ist eine gemĂŒtlich-rustikale Sportsbar mit einem eben solchen Speisenangebot. Wer Fine Dining, oder urdeutsches Wirtshausessen erwartet, der wird enttĂ€uscht werden. Es gibt amerikanische und deutsche Imbiss-Klassiker, gutes Bier, guten Schnaps und das alles in entspannter AtmosphĂ€re. Das Holz-Interieur ist dabei genauso zweckdienlich wie charmant. Die GetrĂ€nke (groĂes Schwarzbier vom Fass und eine groĂe Spezi) waren in Windeseile am Tisch. Das hauseigene Bier ist absolut tadellos. Das Essen (Currywurst/Pommes + Spareribs satt) kam kurze Zeit spĂ€ter. Die Anrichteweise war in Ordnung; gehobener Imbiss-Standard. Die Curry-Sauce (separat bestellt) kam in einer kleinen Sauciere und war hervorragend; sĂŒĂ, fruchtig und ganz leicht scharf. Die Wurst selbst war okay, angemessen groĂ, wurde aber offensichtlich frittiert. Die dazu gereichten Stakehouse Pommes waren etwas blass und von der Menge her okay; letztlich wirkten sie allerdings etwas spĂ€rlich. Vor allem fĂŒr den Preis von 15,90âŹ. Nichtsdestotrotz war das Gericht guter Durchschnitt und allein die Tatsache, dass man bei einer Currywurst mit Pommes enorm viel falsch machen kann, lĂ€sst das âBrauhausâ hier glĂ€nzen. Ich durfte die Spareribs testen, die an dem Tag in der All-You-Can-Eat-Version fĂŒr 12,90⏠zu haben waren. Kurzum: FĂŒr den Preis unschlagbar! Und selbst als einzelne Portion (ich musste nicht nachbestellen) mehr als gĂŒnstig. Die beiliegenden Kartoffelspalten waren zwar um den Zeitraum zu lang in der Fritteuse, der den Pommes gefehlt hĂ€tte und auch der KrĂ€uterquark, der brachial auf die Spalten gedonnert wurde hĂ€tte dezenter am Rand platziert werden können, aber das verbuche ich als âAmerican Styleâ. ;) GröĂtes Manko war allerdings, dass die Rippchen, obwohl sie perfekt gegart wurden und wunderbar zart waren, höchstens lauwarm serviert wurden. Sei's drum; mich hat es nicht sonderlich gestört, zumal man sich so immerhin nicht die Finger verbrannt hat. đ Unterm Strich also ein rundum tolles, mehr als sĂ€ttigendes MenĂŒ mit vernachlĂ€ssigbaren SchwĂ€chen. Aber bei diesem tollen Service, der auch zwischendurch sehr aufmerksam war, sind solche Kleinigkeiten ohnehin eher zweitrangig.
Bei unserem nÀchsten Besuch in Wernigerode kommen wir...
   Read moreIch habe ja schon so manches Brauhaus in Deutschland besucht, und schon der Begriff âBrauhausâ lĂ€sst gewisse Erwartungen in wohl jedem erwachen. Das war auch der Grund hier eine Reservierung zwischen Weihnachten und Neujahr zu tĂ€tigen. Was wir aber dann erlebt haben, ĂŒbertraf alles, was ich bisher erlebt habe. Eines vorweg: In diesem âBrauhausâ wird wirklich alles getan, damit sich die GĂ€ste möglichst unwohl fĂŒhlen und man sicher gehen kann, damit sie garantiert nicht wieder kommen. Schon beim Betreten des sehr versteckten kleinen Eingangs kommt einem eine penetrante Rauchwolke entgegen, da das âRaucherzimmerâ dem eigentlichen Restaurant vorgelegen ist und die TĂŒren weit offen stehen. WerÂŽs magâŠ.ok. Dann steht man am Tresen, wo man ohne BegrĂŒĂung und Ansprache sich melden muss, dass man doch einen Tisch reserviert habe. RĂŒckfrage war: âonline oder telefonischâ. Nach vielen Minuten der Suche in irgendwelchen Aufzeichnungen und Blicken in einen Monitor, die offenbar erahnen lieĂen, dass man wohl keine Reservierung finden kann, wurden wir dann mĂŒrrisch in die erste Etage geschickt, wir sollten uns da mal melden. Hier wurden wir dann an einen an die Theke angedockten halben Stehtisch platziert. Es ist noch zu erwĂ€hnen, dass in der unteren Etage komplett keine GĂ€ste waren, und die obere Etage max. zu 30% belegt war. Daher traf es unser UnverstĂ€ndnis, warum man uns trotz Reservierung an einen solchen Durchgangsplatz setzte. Ebenfalls ohne BegrĂŒĂung und mit sehr genervtem Gesichtsausdruck klatschte man uns dann kommentarlos eine Karte auf den Tisch. Nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit wurde dann die Bestellung von GetrĂ€nken und Essen gleichzeitig aufgenommen. Die Lieferung an den Tisch von GetrĂ€nken und Essen war dann allerdings sehr zĂŒgig. Dieses ist dann wohl eher der QualitĂ€t des Essens zu schulden. Eine Handvoll Pommes, Schnitzel aus der Fritteuse â dĂŒnn und zĂ€h, Champignon-Rahm Sauce aus der TĂŒte/Dose, wie man es schon etliche Male in Etablissements einer anderen Kategorie gesehen hat. Die bestellte Mayonnaise, die leider vergessen wurde, wurde auf Nachfrage mit genervtem Gestöhne als PortionstĂŒte nachgereicht. Hier bleibt mir leider nur das Urteil von âes war verzehrbarâ, aber ganz bestimmt eines Brauhauses nicht wĂŒrdig. Eine Bestellung eines zweiten GetrĂ€nkes war leider nicht möglich. Es standen zwar vier ServicekrĂ€fte so gut wie regungslos an der Theke, aber die Zigarettenpause und das ignorante Wegschauen schien eine höhere PrioritĂ€t zu genieĂen, als vielleicht doch mal die Augen durch das Lokal schweifen zu lassen, ob nicht doch ein Gast noch einen Wunsch hat. Nachdem wir erfolgreich nach der Rechnung gefragte haben wurde kassiert und uns ohne Verabschiedung der RĂŒcken beim Abgang zugekehrt. Man hatte es nun endlich geschafft, dass wir als störender Gast das Lokal verlieĂen. Alles in allem werden wir ganz bestimmt nicht noch einmal hier einkehren und auch keine Empfehlung aussprechen. Der GlĂŒhwein an einer Holzbude, der uns an einer vom Weihnachtsmarkt noch stehenden HĂŒtte von einer sehr freundlichen Bedienung gereicht wurde ĂŒberzeugte uns leider mehr, als der Besuch im Brauhaus...
   Read moreService is good, staff really appreciate your attempts at speaking German however inexperienced you are as English is not universal in this part of Germany. There is something different every night of the week e.g. Monday is all you can eat spare ribs at a very reasonable price, Thursday is cheaper beer. We'd had plenty spare ribs with the first plate but saw others eat two and three plates! Have eaten there as a party of 16 and food came just as quickly as when there were two of us. Brauhous beer is good too especially the burnt caramel flavour of the Dunkel beer. A cosy feel to the seating with one table based around old brewing equipment. Reservations are essential in the evening from 6pm but other times of day it isn't generally a problem. Stay open later than many other bars in...
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