Ein wilder Mix aus Kunst, Kitsch und Kunstgewerblichem, Deko, Fotos und Skulpturen in einem modernen Bau mit integriertem Cafè, das den Besuchern der Kunstsammlung vorbehalten bleibt. Der Eintrittspreis von 4 Euro ist angemessen moderat. Ein Sammlungsschwerpunkt ist nicht erkennbar, ausgestellt ist, was dem Sammler Henning J. Claassen gefiel und gefällt. Zeitlich ist eine Fokussierung auf zeitgenössische Kunst festzustellen plus einzelne Werke des 20. Jahrhundert. Es gibt Drucke von Picasso und Neo Rauch und viele Künstler, deren Namen völlig unbekannt sind. Durch das breite bzw. weite Spektrum der Motive und Qualität der Werke ist bzw. wäre diese Sammlung ein hervorragender Ort für ein Seminar oder Rundgang mit der Fragestellung "Ist das Kunst oder Wulst oder kann das weg?" Als Ergänzung zum Ostpreußischen Museum mit der erlesenen Sammlung von Kunst der klassischen Moderne und Bildern der kurischen Nehrung ist der bunte Mix von Henning J. Claassen eine interessane und z. T....
Read moreEin unternehmerischer Geist und Kunstfreund sammelt, was ihm gefällt. Er stiftet seiner Heimatstadt Lüneburg einen stilvollen White Cube und läßt die Besucher gegen einen generös niedrigen Eintritt an seinem Kunsterleben teilnehmen. Viele bekannte Namen sind (überwiegend mit graphischen Arbeiten) vertreten. Daneben ausgesuchte Malerei und Plastiken. Weniges mag die Grenze zum Kitsch tangieren. Alles ist handwerklich sehr hochwertig. Auch für einen Berliner Besucher, der heute im offiziell musealen Ausstellungsbetrieb praktisch nur noch intellektuell aufgeladene, sozialkritisch ambitionierte und politisch korrekte Projekte zu sehen bekommt, eine erfreuliche Ausnahmeerscheinung. In der relativen Zufälligkeit der Zusammenstellung durchaus fordernd, aber unbedingt anregend. Ein Highlight für...
Read moreWas.Für.Ein.Haus! Hoch spannende, sensationelle Privat-Sammlung einer vermutlich großartigen Persönlichkeit. Bezaubernd: Die Führung mit Frau Aniszewski, die in großer Verneigung vor dem Sammler die Werke erklärt. Ein Kubus, einfach an die Straße gestellt, man kommt gar nicht umhin, durch die Fenster zu schauen und mit offenem Mund stehen zu bleiben, rein zu wollen. Was für ein Geschenk. Wir danken Henning J. Claassen dafür, dass Lüneburg ein Kunstmuseum der Moderne hat. Ich gebe die spontane, stürmische Umarmung und den Kuss auf die Wange weiter, den ich von einer Dame aus unserer Gruppe erhielt, die beseelt war von dem, was wir am letzten Tag unseres Radtourwochenendes mit dem Besuch Ihres Hauses...
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