Es ist mit einem tief empfundenen Bedauern und einer ebensolchen Verwunderung, dass ich mich genötigt sehe, das Bausatzlokal Propeller in Graz einer scharfsinnigen und höchst kritischen Rezension zu unterziehen. Mein Besuch am gestrigen Tage, exakt um 15:30 Uhr, offenbarte eine Reihe von UnzulÀnglichkeiten, die sowohl im gastronomischen Service als auch in der kulinarischen Darbietung des Hauses als manifest und eklatant mangelhaft zu bewerten sind.
Bereits beim Eintreten in die RĂ€umlichkeiten wurde mein anfĂ€nglicher Enthusiasmus durch eine unerklĂ€rlich lange Wartezeit von einer halben Stunde aufs ĂuĂerste gedĂ€mpft. Diese IntervallverlĂ€ngerung bis zur ersten Bedienung zeugt von einer organisatorischen Inkompetenz, die in einem Etablissement dieser Art schlichtweg inakzeptabel ist. In einem gastronomischen Umfeld, das den Anspruch erhebt, GĂ€ste auf hohem Niveau zu verköstigen, sollte eine derartige Verzögerung nicht nur ungewöhnlich, sondern auch unverzeihlich sein.
Der sodann servierte Salat, welcher als eine kulinarische Beilage wohlwollend deklariert wurde, entpuppte sich als ein Paradebeispiel der gastronomischen Ignoranz. Der gĂ€nzliche Verzicht auf eine angemessene Zugabe von Ăl und Essig machte diese Offerte zu einer trockenen, geschmacklosen Zumutung, die den Begriff des Gratissalats ad absurdum fĂŒhrte. In diesem Zustand ist der Salat als Kulinarik nicht ernstzunehmen und seine Darbietung als Beleidigung des anspruchsvollen Gaumens zu werten.
Weiterhin lĂ€sst die Zubereitung des Kartoffelsalates, welcher als Beilage zu einem ansonsten korrekt panierten Schnitzel gereicht wurde, jegliche Frische und Essbarkeit vermissen. Der Geschmack war eindeutig modrig und sauer, was unverkennbar auf eine mangelhafte Lagerung oder minderwertige QualitĂ€t der verwendeten Zutaten hinweist. Ein solch degenerierter Zustand eines grundlegenden Gerichtsbestandteils ist unentschuldbar und zeugt von einer erschreckenden NachlĂ€ssigkeit in der KĂŒchenhygiene und QualitĂ€tssicherung.
Das gravierende VersĂ€umnis, die zusĂ€tzliche Preiselbeermarmelade, welche als konventionelle Begleitung eines Schnitzels unerlĂ€sslich ist, gĂ€nzlich zu vergessen, rundete dieses kulinarische Desaster ab. Ein derartiger Lapsus offenbart ein bedenkliches MaĂ an Unaufmerksamkeit und mangelndem Engagement des KĂŒchenpersonals.
Den Gipfel der Missachtung erlebte ich schlieĂlich in der völligen Ignoranz seitens des Personals gegenĂŒber der Zufriedenheit des Gastes. Nicht ein einziges Mal wurde nach dem Wohlbefinden oder der Zufriedenheit mit den gereichten Speisen gefragt. Eine solch nonchalante Haltung gegenĂŒber den essenziellen Prinzipien des Kundenservice ist schockierend und trĂ€gt maĂgeblich dazu bei, dass der Besuch im Propeller nicht nur unbefriedigend, sondern auch enttĂ€uschend endete.
In summa kann ich nur feststellen, dass dieses Bausatzlokal in Graz sowohl in puncto Service als auch in der QualitĂ€t der angebotenen Speisen dramatisch versagt hat. Eine Wiederholung dieses Erlebnisses ist weder erwĂŒnscht noch ratsam, und somit wurde hier zum letzten Mal eine...
   Read moreA very big place and a nice garden at the back. Beer was great but unfortunately, my vegetarian friend had a hard time. The Grasshopper Burger had uncooked zucchini, aubergine and lot of Rucola with no Patty. Later he just wanted to have a coffee and cheese cake but a regular cappuccino arrived in an extra small cup and the Waffel which no one ordered arrived 10 minutes later. Obviously, we were waiting for cheese cake but that arrived almost after another 15 minutes. We politely refused to accept it and a guy sitting at the back who appeared to be waitress's friend enjoyed both the waffel and the cheese cake. We simply paid our overpriced âŹ36 (obviously without tip) and left....
   Read moreIch bin mir nicht sicher, wo ich anfangen soll, da ich eigentlich immer gerne in eurem Lokal zu Gast war. Heute war ich mit meiner Frau bei euch, und wir hatten uns auf einen schönen Besuch gefreut. Leider wurde dieser von einigen EnttĂ€uschungen ĂŒberschattet.
Wir bestellten zwei HĂŒhnersuppen mit Frittaten sowie ein Schnitzel, das wir uns teilen wollten â die Schnitzel sind bei euch bekanntlich immer groĂ und ĂŒppig, wie auch die Bilder in anderen Rezensionen belegen.
Die erste EnttĂ€uschung war die HĂŒhnersuppe: Was wir serviert bekamen, war schlicht und einfach heiĂes Wasser mit Frittaten und Salz. Von HĂŒhnergeschmack oder einer echten Suppe keine Spur. Das war nicht, was wir erwartet hatten.
Die zweite EnttĂ€uschung betraf das Schnitzel: Statt der gewohnt groĂzĂŒgigen Portion bekamen wir ein winziges StĂŒck Fleisch, das mit MĂŒhe die GröĂe einer Spar-Schnitzelsemmel hatte. DafĂŒr 16,50 ⏠zu verlangen, ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt, vor allem, wenn man bedenkt, dass euer Lokal in einer Studenten-Gegend liegt.
Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich selbst Student war und oft bei euch gegessen habe. Die Preise waren fair, und die Portionen stimmten. Doch mit der aktuellen Preisgestaltung und QualitĂ€t wird es schwer, GĂ€ste â insbesondere Studierende â zu halten.
Die ServicekrĂ€fte machen einen tollen Job und bleiben freundlich, auch wenn sie es sicherlich nicht immer leicht haben. Mein Unmut richtet sich nicht gegen sie, sondern an die GeschĂ€ftsfĂŒhrung.
Euer frĂŒheres Konzept war groĂartig und hat viele GĂ€ste, mich eingeschlossen, immer wieder angelockt. Mit diesen VerĂ€nderungen sehe ich jedoch schwarz fĂŒr die Zukunft. FĂŒr 16,50 ⏠kann ich auch in einer authentischen steirischen KĂŒche speisen und bekomme dort qualitativ und quantitativ deutlich mehr geboten.
Ich hoffe, ihr ĂŒberdenkt eure Strategie und findet zurĂŒck zu dem, was euer Lokal frĂŒher so besonders...
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