Das Rathaus ist ein großer Baukomplex mit über 800jähriger Geschichte. Er hat sich im Laufe der Jahrhunderte so entwickelt. Man kann durch das komplett sanierte Rathaus durchlaufen und die Räumlichkeiten zum Teil besichtigen. Im Keller ist das Restaurant Ratskeller in historischen Gemäuern und es gibt einen Dokumentationsraum zur Zerstörung im zweiten Weltkrieg. Wenn man Würzburg besucht sollte man hier mal einen Blick reinwerfen. Es ist eine Mischung aus benutzen Verwaltungsbüros und historischem Gemäuer. Von außen ist der historische Bau sehr schön. Meine Rezessionen gilt ausschließlich dem Gebäude und nicht der Verwaltungspolitik.
Zur Geschichte: Das Würzburger Rathaus ist ein großer Baukomplex in der Altstadt von Würzburg. Der zum Rathaus gehörende Grafeneckart ist der älteste erhaltene romanische Profanbau der Stadt Würzburg. Er wurde im 13. Jahrhundert von seinem Namensgeber als Geschlechterturm erbaut. Im Jahr 1316 erwarb die Würzburger Bürgerschaft den Hof und nutzte ihn als Rathaus. Im Jahr 1456 wurde der 55 Meter hohe Grafeneckart-Turm gebaut und er bekam eine Feuer- und Stundenglocke und die Turmuhr. Über die Jahrhunderte hinweg wurde der Gebäudekomplex immer mehr erweitert. Der 1658 geplante Rote Bau mit seiner markanten Giebelfassade wurde 1659 fertiggestellt. Für Entwurf und Bauleitung war der Steinmetzmeister Sebastian Villinger zuständig, plastische Details wie die 1659 geschaffenen ausdrucksstarken Keilsteinfratzen der Arkaden des Baus stammen von Johann Philipp Preuß aus Erbach, dem seinerzeit führenden Würzburger Bildhauer. Reste des von dem Stuckateur Prospero Brenno 1672 geschaffenen Wand- und Deckenschmucks sind im Saal des Roten Baus erhalten geblieben. Von 1912 bis zur Eröffnung am 31. Januar 1918 entstand der heutige Ratskeller als Gaststätte. Der Ratskeller wurde nach dem Bombardement von 1945 im Jahr 1973 wieder hergestellt. Das Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und ab Anfang der 1950er Jahre rekonstruiert und bis 2017 Stück für Stück fertiggestellt.
Die Nutzung heute: Im Erdgeschoss des Grafeneckartbaus befindet sich ein Dokumentationsraum über die Bombardierung von Würzburg am 16. März 1945. Die total zerstörte Innenstadt ist in einem Modell dargestellt. Im Dienstgebäude beim Grafeneckart 1 ist das Baureferat untergebracht. An der Eingangspforte erinnern Jahreszahlen und Marken an besondere Hochwasserstände. Die Gebäude werden von der Stadtverwaltung genutzt. Das Rathaus kann vom Grafeneckart bis zur Rückermainstraße durchquert werden. Der neue Ratssaal im ersten Obergeschoss des Südflügels zeigt an den Saalwänden in Fresken von Wolfgang Lenz Szenen aus der...
Read moreI was here as a wedding photographer. 📸
We had a civil ceremony inside the historical hall. It was really something very special. I honestly think it’s one of top cherry place which you can select for your wedding day, especially for a civil ceremony.
It easily fit around 50 people. It also have several tables in the background as well as plenty of chairs to sit.
It’s better to come 15 minutes in advance to pass all the documents. Make sure your guests are all in time for the ceremony. I would say it took as an hour in total for the whole process to be out again.
Ceremony itself were very friendly, my couple and their guests laughed a lot. What else do you need on your wedding day, right? Some joy together with your...
Read moreMeiner Ansicht nach leider bürgerfern und serviceschwach. Ich möchte einmal exemplarisch einen aktuellen Fall aus dem Juni 2025 schildern:
Das bayerische Kultusministerium brauchte für eine Bewerbung beglaubigte Dokumente von mir. Bei den ersten paar Dokumente ging das auch einwandfrei.
Mittendrin in der Bewerbung aber musste ich als Würzburger Bürger dann das Bundesland für die Beglaubigung wechseln, weil ein Mitarbeiter sich urplötzlich weigerte, mir meine explizit angeforderten Dokumente weiter zu beglaubigen, weil man für ein bestimmtes Dokument (ein Zwischenzeugnis, so explizit vom Ministerium angefordert) nicht zuständig sei. Auf Nachfrage war das Kultusministerium enorm irritiert und wies daraufhin, dass man selbstverständlich zuständig sei.
Obwohl ich sehr ruhig und freundlich blieb, wies der Mitarbeiter, der weder Hallo noch auf Wiedersehen sagte, noch mir einmal in die Augen sah, mich aber auf wiederholte Nachfrage hin nur barsch ab. So etwas mache man hier nicht, da solle ich doch woanders hin. Nicht einmal seinen Namen verriet er mir “wegen Datenschutz” - rechtlich vollkommen falsch, er hätte ihn verraten müssen.
Auf meine Nachfrage, wo ich denn stattdessen hingehen könnte, antwortete er er lediglich, dass ihm das egal sei und das andere Behörden ja viel wollen könnten, ihm sei das gleichgültig. Wenn es so dringend sei, könne ich ja zum Notar gehen - ein von mir und der Dame im Bildungsministerium als völlig absurd wahrgenommener Vorschlag.
Als Bürger dieser schönen Stadt seit über zehn Jahren bin ich angemessen enttäuscht und würde dringend eine Personalschulung anregen.
PS: Ein völlig fremdes Rathaus in Baden-Württemberg beglaubigte mir das Schreiben am nächsten Tag in fünf Minuten und konnte über das Würzburger...
Read more