Wo fang ich an und wo höre ich auf?! Wir waren mit 6 Leuten in diesem Etablissment essen und sind uns einig, das das Preis/Leistungsverhätnis auf keinen Fall stimmt. Das Menü war ein 5 Gänge Menü und kostete 60 €. Zum Menü: Gang: Met, süßer, verwässerter Met (vermutlich mit Wasser und Zucker gestreckt, trinkbar war der für uns nur nachdem wir diesen ins Bier gekippt haben) Katlenburger war es zum Glück nicht^^ aber besser war es auch nicht. Gang: Brot mit Schmalz (der Schmalz stand von Anfang an auf dem Tisch) Das Brot kam ca. 60 min nachdem wir uns hingesetzt haben. Das Brot war stinknormales, trockenes Graubrot. Nicht warm und nicht selbst gebacken. Der Schmalz war bis dahin natürlich schon zur Häfte ohne Brot gegessen...dieser war sehr lecker. Gang: Suppe, erst undefinierbar, dann kam jemand auf die Idee das es Kürbiscremesuppe sein könnte. Wir haben die Suppe nachgesalzen und hatten dann eine geschmacklose salzhaltige Kürbiscremesuppe ^^ Gang: Der Hauptgang mit Haxe, Kartoffeln und Sauerkraut. Haxe selbst war vollkommen geschmacklos und ungewürzt. An den Kartoffeln kann man nicht viel falsch machen und das Sauerkraut war sehr lecker (allerdings vermutlich Convinience und verfeinert). Die Schwarzbiertunke (Sauce) die beim Hauptgang dabei sein sollte fehlte gänzlich. An allen Tischen in unserem Raum! Gang: Vanillesauce mit in Teig gebackenem Apfelring mit Zimt. Geschmacklich einfach nur süß, aber kein differenzierter Vanillegschmack etc. Zum Ambiente: Nett gemacht, mit stumpfen Dolchen und Fingern essen zu müssen. Find ich gut und entspricht in etwas dem mittelalterlichem Essensgelage. Zum Service: Der Service führt Bestellungen selbstständig oder gar nicht aus. Fragt was wir trinken wollten, rennt aber dann augenblicklich weg mit dem Satz "ich bring euch 6 Bier" ohne das wir reagieren konnten. Und dieselbe Bedienung schafft es dann nicht, den Tisch zwischen den Menüs mit Getränken zu versorgen weil sie gar nicht mehr zum Tisch kam. Klar, sie musste ja auch die ganze Zeit die Essensgänge durch die Gegend schleppen und zwischendurch mal in einer Ecke stehen und rufen ob es uns gut geht... Als wir an der Theke darauf hingewiesen haben, das wir gerne was trinken wollen würden kam von der Dame nur ein "bei mir nicht, Bestellung nur bei Kollegin! ". Nach dem Hinweis das die Kollegin nicht einmal mehr am Tisch vorbeikam, meinte die Thekenkraft, sie gebe der Kollegin Bescheid. 3x dürft ihr nun raten, was nicht passiert ist ^^ Zur Unterhaltung: Wer in einem Restaurant, was sich Tafelrunde nennt und einen auf Mittelalter macht glaubt, er hört mittelalterlichen Gesang oder Lieder, ist hier falsch. Gesungen wurde zum Beispiel der absolut mittelalterliche Hit "Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze" gefolgt von "Kreuzberger Nächte sind lang" und dem Mittelalter Evergreen, der damals ein Welthit war "An der Nordseeküste" auf Englisch von den beiden weltberühmten Mittelalterblödelbarden Klaus & Klaus...Danke für nichts. Nennt den Spaß doch bitte Fantasy/Cosplay und nicht Thema Mittelalter mit Tafelrunde. Das wird dann auch dem Casual Berliner gerecht, der sich hip bei euch mal ins Mittelalter versetzen lassen will... Fazit: Der Abend hat uns gezeigt, wie viel man in der Gastronomie falsch machen kann. Der Benchmark, wie man es nicht machen sollte. Insgesamt haben wir 3,5 Stunden im Restaurant gesessen und häppchenweise gegessen und waren dann einfach nur enttäucht. PS: Die guten Bewertungen können wir in vielen Teilen nicht nachvollziehen. Denken aber, das viele gar kein gutes Essen mehr erkennen in der heutigen Zeit. Vielleicht hatte die Küche oder/und der Service einen schlechten Tag (An Zufälle glauben wir aber nicht ;) ), aber wir sind mit der Meinung nicht allein.
EDIT: Zur Antwort des Betreibers: Preis: Halten wir auf das Essen bezogen für nicht gerechtfertigt. Met und Speisen: Wir trinken Met seit ca. 20 Jahren und kennen uns "geringfügig" aus. Wartezeit bis das Brot kam war nunmal über 60 min...Der Abschmecker in der Küche sollte mal getauscht werden, denn dem fehlt...
Read moreEine Enttäuschung in sechs Gängen! Voller Vorfreude haben wir die Tafelrunde anlässlich des Geburtstages eines Freundes besucht. Wir hatten das "Fürstenmahl" für 69,90€ p.P. gebucht, Getränkekosten nicht inkludiert. Wir hatten entsprechend der Beschreibung leckeres Essen in mittelalterlichem Stil in gemütlicher Atmosphäre begleitet von Barden und Gauklern und ausdrücklich keine der genauesten Prüfung standhaltende Mittelaltersimulation erwartet. Was wir bekommen haben ist eine im wahrsten Sinne des Wortes drei Stunden andauernde Geschmacklosigkeit. Zunächst zum Essen: der zu Beginn in einem Horn gereichte Met war ganz lecker - und sollte das Highlight des Abends bleiben. Weiter ging es mit dem Paradelebensmittel des Mittelalters - Brot. Gereicht wurde das geschmacklich banalste Schwarzbrot (direkt aus dem Discounter Regal) mit einer für vier Personen viel zu kleinen Schale Schmalz. Anschließend wurden Hähnchenschlegel (ok gegart, aber kaum gewürzt) in einer vollkommen totgekochten Gemüsepampe (mit der im mittelalterlichen Europa so beliebten Paprika :D) serviert, gefolgt von einer nichtssagenden, dünnen, kaum identifizierbaren Gemüsesuppe (die Art von Suppe die es in der Studenten-Mensa zum Menü dazu gibt). Nun sehnten wir uns nach dem Hauptgang. Konnte ein saftiges Spanferkel mit leckerstem Sauerkraut alles wieder gut machen? Nein! Das Fleisch war vollkommen trocken, kaum Soße, Kartoffeln breiig und geschmacksbefreit ebenso wie das Sauerkraut (jede 69 Cent Packung Sauerkraut aus dem Supermarkt schmeckt besser!). Was soll das? Ist hier Authentizität das Ziel? Im Mittelalter gab es reichlich Gewürze und Kräuter, so dass einfach nichts dagegen sprechen sollte auch einfache Speisen und Rezepte lecker auf den Teller zu bringen. Persönliche Krönung war für mich der lieblos in einer Schüssel servierte Schokokuchen mit zwei Soßen (Schon Friedrich der II. hat den geliebt. Bestimmt.) Insgesamt bekommt man hier für 70€ vollkommen uninspiriertes Essen in (nicht übertrieben) Mensaqualität, was überhaupt keine Berührungspunkte mit Essen aus dem Mittelalter hat. Zum Ambiente: eigentlich hätte die Location mit dem schönen Gewölbe Potential. Im Fenster steht eine Ritterrüstung, auf jedem Tisch eine Kerze. Ansonsten wirkt die Dekoration und Gestaltung gänzlich lustlos und unkreativ und eine Liebe zum Detail ist beim besten Willen nicht zu erkennen. Das Programm: Die "Magd" welche einen ununterbrochen ruppig anschnauzt. Soll wohl den Ton im Mittelalter imitieren. Kann man als Berliner Schnauze auffassen und mögen. Oder es stört einfach nur. Der "Minnesänger" (wahres Gesangstalent), welcher Klassiker der Kreuzzug Tournee anstimmt wie "Lebt denn der alte Holzmichel noch..". Der "Herold", welcher merkwürdige Klatschübungen anleitet und dann Dudelsack spielt (wenn das mal die einzige historische Inkorrektheit des Abends gewesen wäre...). Einen Jongleur/ Feuerkünstler gab es entgegen der Beschreibung auf der Webseite nicht. Insgesamt ein auch hier vollkommen uninspiriertes Unterhaltungsprogramm auf Volksfest-/Malleanimateurniveau. Wem so was grundsätzlich gefällt - vollkommen ok. Aber bitte verkauft und bewerbt das dann auch so. Hier ist wirklich nichts sein Geld wert. Die Geburtstagsperson hat zum Abschluss eine "Urkunde" bekommen, das war eine nette Geste. Insgesamt waren wir aber maximal enttäuscht und können das "Erlebnis" nur bei ausgeprägtem...
Read moreA fun evening, but I expected something with more attempts at authenticity, for the ticket price. The two musical performances were capable and convivial but a few hundred years away from the Middle Ages, and some of the entertainment wasn’t interesting to me (watch 4 people drink from a horn and blow on an unsterilized horn! Congratulations, you are now a knight.) The background music was rock ‘n’ roll bagpipes, which was on par with the rest of the evening. (In comparison, look at the USA’s “Medieval Times,” which costs only slightly more and offers horseback shows and royalty.)
Still, the staff were good at maintaining an upbeat atmosphere even with a rowdy crowd, and the food was mostly OK. (And actually, I was in love with the chive quark.)
Pros: Good beer (costs extra), capable hosts Cons: Really not Middle-Agey, felt expensive for what it was
The crowd contained a number of “bro” types, and I think the entertainment & atmosphere were appropriate for that...
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