Wenn ein neues Restaurant im Umkreis von ein paar Metern ums eigene Domizil eröffnet, dann muss das selbstverstĂ€ndlich direkt auf Herz und Nieren getestet werden. Also war ich mit liebreizender Begleitung am cold-opening-Samstag im Maa'deyo. Hier gibt es nach eigenen Angaben FusionskĂŒche aus der Nordafrikanischen und SĂŒdamerikanischen KĂŒche. Aber von Anfang an. Wir hatten fĂŒr 19 Uhr reserviert und wurden sehr freundlich am Tresen empfangen und an unseren Platz gebracht. Das Ambiente war wirklich gemĂŒtlich. Es gibt zwei RĂ€ume, von denen einer höhergelegen ist und den Barthresen und sowie ein paar Hochtische beherbergt. Wer es lieber hell hat, sollte hier reservieren. Wir waren im hinteren Raum, der im Souterrain liegt und etwas gemĂŒtlich-höhliges vermittelt. Hier hat man einen guten Blick in die KĂŒche, was ich gerne mag. Im Winter wĂ€re unser Sitzplatz nicht ideal gewesen, denn wir saĂen mit dem RĂŒcken zur Garderobe, die in kalten Zeiten sicher hĂ€ufiger frequentiert wird, was etwas nervig sein könnte. Aber so waren wir mit Lage und Ausblick zufrieden, waren angenehm abgeschieden und trotzdem mit gutem Blick ĂŒber alle Dinge. Hier kann man es aushalten, dachte ich. Alle weiteren Begegnungen mit dem Personal waren freundlich und angenehm, essen kam immer zĂŒgig und die Wartezeiten reichten meist fĂŒr eine benötigte Zigarette vor der TĂŒr. Aber kommen wir zum Hauptdarsteller eines jeden Restaurantbesuche, nĂ€mlich: dem leiblichen wohl in Form von Speis und Trank. Das Maa'Deyo serviert sein essen in einer ungefĂ€hren Tapas-GröĂe. Wir begannen mit einem vegetarischen Vorspeisenteller: sauer eingelegtes GemĂŒse mit sehr leckerer Paprika und ungewöhnlichem Blumenkohl (weil ich noch nie sauer eingelegten Blumenkohl gegessen habe), etwas rote Beete, einem pfiffigen salat, zwei Brotsorten, die ganz lecker waren, okraschoten-salat. Insgesamt gab es vier SchĂ€lchen und einen Brotkorb. Bei essen dachte ich: ja, das ist alles ganz lecker, aber so krass haut es nicht nicht um. Andererseits haben wir da fĂŒr 8,5 eine wirklich anstĂ€ndige Starters-Variation hingelegt bekommen, mit der man echt zufrieden sein kann. Dann kamen die "Hauptgerichte", wenn man das bei Tapas so nennen kann. Wir nahmen: Alles. Wirklich! Wenn schon testen, dann richtig. Und bei 6 Fleisch- und fischhaltigen Hauptgerichten ist das ja auch locker möglich. Alle Gerichte waren mit liebe zum Detail zubereitet. Wer satt werden möchte, sollte die das Chicken Jerky dazu bestellen, denn die Portion ist wirklich groĂ. Lecker waren - aber nicht nochmal bestellen wĂŒrde ich - die Scampi. Einfach weil sie mir etwas zu gewöhnlich waren, auch wenn die sie mit Bohnenpaste echt interessant waren. Aber was du unbedingt bestellen solltest - und das meine ich ernst, denn ich trĂ€ume seither nachts davon, sind zweierlei: erstens den Viktoriabarsch, kaltgegart wie ein Chevice zubereitet ist, aber so unglaublich geil schmeckt. Ich könnte ausrausten. Ăbertrumpft wird dieser Leckerbissen allerdings noch von der Roulade mit Pflaume und SĂŒĂkartoffelpĂŒree. Heftig! Da hat Mal alles so richtig gut zusammen gepasst. Auf jeden Fall ein Schmaus, den man in Hamburg unbedingt probiert haben sollte. Insgesamt war ich wirklich mehr als zufrieden. Nun zu den GetrĂ€nken. ZunĂ€chst haben wir eine Flasche Grauburgunder platt gemacht. Der Wein hatte die richtige Temperatur und lieĂ nicht zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Gute Wahl. Als Absacker nahmen wir einen Mezcal, der echt gut schmeckte. Abzurunden versuchten wir das ganze mit einem Cocktail und nahmen dafĂŒr zwei Eigenkreationen des Ladens, einer mit Wassermelone, einer mit Cola und Kaffeelikör, beide mit "Bitters". Hier muss ich sag wĂ€re der Punkt, an dem ich im Maa'deyo noch Spiel nach oben sehe. Vielleicht haben wir einfach eine fĂŒr uns falsche Wahl getroffen, aber als Schnapsexperten, zu denen ich meine Begleitung und mich sicher zĂ€hlen darf, waren die GetrĂ€nke nicht ganz rund. Aber nicht so wild, wir haben uns dann Zuhause noch was anderes gemixt. Trotz dieses kleinen Wermutstropfens unbedingte Empfehlung. Wir bezahlten insgesamt 115+Trinkgeld, was dafĂŒr...
   Read moreExquisite food, authentic atmosphere, lovely interior design. BUT the tall, ginger-bearded waiter was rude! He himself couldnât answer our question about the origin of âJollofâ and assumed the cooks who âare just Latinosâ wonât know that either!!! Plus he refused to top up the mint tea pot with some hot water complaining that the restaurant wonât make money that way! Well, there are things beyond money⊠the 1st brew was too strong for me and I wanted the milder 2nd one. How about more customer orientation? We were happy to pay for the extra tea but if you donât listen, you wonât know ;-)
BTW that âJollofâ tickled my taste buds and was a beautiful piece of art to admire! So, is there any link to the West African dish...
   Read moreExtraordinary food and best environment. The quality of the food is excellent. I could personally talk to the chef and he explained me that every creation comes from a different part of the world (specially from south america and central america). The food is very tasty and comes from local markets!
The cocktails at the place are also fantastic and the barman is very nice. Whenever he has the time, he talks to you and tell you the story behind every cocktail.
The price is reasonable and the place is decorated following the neighbourhoodâs surroundings.
Overall, a very good experience and for sure, we will come back soon ! Thank you for your magnifique menu...
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