Meiner Meinung ist diese Halle der McDonald's unter den Boulderhallen. Für mal kurz mit freunden hin gehen ist es ok, aber auf dauer wird es extremst einseitig und kreativität in den Routen ist kaum vorhanden. Die Routen sind ziemlich einseitig und das grading system ist komplett verwirrt. Im Vergleich zu Den anderen urban apes hallen sind die routen bis 6 viel zu leicht. Nach manchen sets sind die routen von ua 1-6 sowas wie v1-4 und 7 ist quasi für fast alle unmöglich und startet gefühlt bei v8. Man denkt fast schon, die Schrauber können einfach nur bis 6 klettern und bei 7 schrauben sie irgendwelche griffe irgendwo hin und denken sich "ach, das wird schon jemand schaffen. "
Der untere traversenbereich ist prinzipiell eine coole Idee, wird aber recht selten umgeschraubt. Der obere Traversenbereich enthält die Schwierigkeitsgrade 1-3, was ungefähr v0-v0 wäre. Das bescheuerte daran ist, dass ich oben nicht ein mal einen Anfängerin gesehen habe. Der Traversenbereich ist einfach so versteckt, dass man ihn wenn man das erste mal klettert nicht findet! Man könnte oben coole Partner boulder oder eine Spraywall zum Kofferpacken schrauben. Auf diese Idee kriegt man von Mitarbeiter*innen nur ein "leider ist die Halle zu klein und das Verletzungsrisiko wäre zu hoch"
Das riesige Problem der Halle ist, dass du komplett auf die Routen angewiesen bist, die gesettet wurden. Es gibt kein Kilter board, kein Moonboard und keine Spraywall. Wenn du alle 6en geklettert hast und die 7nen unmöglich sind dann kannst du halt nichts machen. Die normale Wand als spraywall verwenden ist auch schwer da dafür zu wenige boulder an der Wand hängen. Ich bin mir bewusst, dass jetzt kein platz für ein Moon oder kilterboard vorhanden ist. Das liegt an dem meiner Meinung nach grundliegend schlecht ausgelegten design. Am Eingang links bei "Bug platte" wäre beispielsweise eine spraywall möglich. In "Einsiedler" wäre auf der rechten Seite auf jeden Fall Platz für ein Kilterboard gewesen wenn die Wand dort anders genutzt worden wäre.
An Montagen und Dienstagen ist nachmittags die Halle so voll dass du 10 Minuten warten musst um ein Mal bouldern zu können. Ich musste oft die Halle verlassen weil das bouldern dort echt unmöglich war.
Der Trainingsbereich mit den Geräten ist absolut unnötig und ich habe dort fast nie jemanden gesehen. Der Aufwärmbereich ist immer viel zu überfüllt und bietet nicht genug Platz. Ein Paar Geräte abschaffen, oben Matten hin packen, Problem gelöst.
Der Shop ist ein Witz. Du kannst dir keine Schlösser leihen, aber sie kaufen (weil mehr Profit), es gibt nur liquid chalk, es gibt keine shirts oder merch in irgendeiner Art, die Leihschuhe sind schrecklich. Die Preise sind viel zu hoch und mit anderen Hallen in Hamburg kaum vergleichbar. 2 Abos hätten ausgereicht und das S-Abo erfüllt nur den Zweck dass man denkt dass man einen guten Deal macht wenn man sich das M-Abo holt. Wenn du ein Abo holen möchtest dann musst du eine Servicepauschale von 20€ zahlen. Ein Abo zu aktivieren ist in keiner Welt so umständlich dass dieser Preis Preis gerecht ist. Ich glaube, dass sie so versuchen menschen mit dem Probeabo dazu zu bringen sich ein Abo zu holen, weil die Pauschale so wegfällt. Außerdem können Menschen so nicht für einen Monat mal eine Andere Halle testen, weil dann ja die Servicepauschale anfällt wenn man zurück möchte.
Die Halle versucht mit allen Mitteln zu st pauli zu passen und hat deswegen überall Pappschilder, linke Sticker etc. Unisex Umkleiden und Toiletten. Das alles finde ich total cool. Das Problem daran ist nur dass die Halle einen linken, antikapitalistischen vibe ausstrahlen möchte während sie, laut einem Angestellten, die Angestellten mit Mindestlohn bezahlt, viel zu viel Eintritt verlangt und vor allem zum größten Teil der Family Trust Investor FTI GmbH gehört welche unter anderem alphaquest, also eine Data Analytics firma und noch weitere wie Tiefenbach control systems (30 mio Umsatz in 1 Jahr) und viele weitere Firmen besitzt. Das ist ein riesiger Widerspruch. Ich hoffe, dass ihr auf die...
Read moreNach nunmehr einem Jahr regelmäßiger Besuche in dieser Halle bleibt der Eindruck durchweg gemischt.
Gegenüber Stellingen und Wandsbek ist der Übergang von einfachen Routen der Level 1 und 2 zu ambitionierteren der Level 3 und 4 harmonischer geblieben, aber mittlerweile auch in St. Pauli mit deutlicher erkennbarem Sprung, obgleich die Routen insgesamt noch immer leichter ausfallen als an den beschriebenen, anderen Standorten. Über der der Mitte fallen die Routen der Level 5 und 6 im Vergleich leichter aus, die Abstufung wirkt viel stimmiger als in den anderen Hallen, was das Ertasten höherer Schwierigkeitsgrade einfach interessanter oder ohne drastisch gesteigerten sportlichen Ehrgeiz überhaupt möglich macht. Level 7 und 8 blieben auch in St. Pauli eine Expertenveranstaltung, die für Kletternde im Level 5 oder 6 nur mit großem Aufwand erreichbar bleibt. Muss es natürlich trotzdem geben. Zum Vergleich, in Wandsbek und Stellingen sind die Routen gefühlt alle einen halben Grad schwieriger, wobei Wandsbek eher Kraft, Beweglichkeit und etwas Mut erfordert, Stellingen dagegen gute Technik. Schade auf jeden Fall, dass in Pauli nun auch der Trend einzug hält, immer schwieriger zu schrauben.
Die Auslastung der Halle ist, begünstigt durch die Zentrale Lage direkt an der U3 und Bouldern als absoluten Trendsport, Abends zwischen 17 und 21 Uhr, jenseits von gut und böse, teils schon an der Grenze zum Gefährlichen. Selbstredend sitzt man auf der Matte, wenn man nicht am Klettern ist und kurz durchatmet. Mangels Platz blockieren jedoch diverse vergnügt plauschende Grüppchen oft auch die Fallzonen der einzelnen Routen. Nervig bis unschön.
Will man nur ungestört klettern, hat keine Lust auf viele Menschen oder will sich ungestört bei ein paar Bouldern unterhalten, ist der Vormittag, frühe Nachmittag oder späte Abend ab 21:30 deutlich interessanter, am Wochenende wird es bereits ab 20 Uhr langsam leerer.
Zu Anfangs war das Bistro eine hübsche und gemütliche Möglichkeit, vor dem Bouldern noch entspannt einen Kaffee mit Snacks wie Kuchen und Brez(el)n zu nehmen oder, später am Tag, den Abend bei einem Bier und Pizza ausklingen zu lassen. Seit nunmehr fast 10€ für eine Tiefkühlpizza (immerhin gute Großhandelsware) aufgerufen werden, hat sich diese Option eher verschlechtert, für kaum mehr Geld bekommt man auch etwas ordentliches im Umfeld zu essen. Schon zuvor war zu beobachten, dass dem Thekenpersonal bereits 2 Stunden vor Schließung unrecht war, etwas in die Öfen zu schieben. Mittlerweile ist leider eine vermehrt abweisende Art zu beobachten, wenn man kurz vor Schließung nur ein schnelles Getränk möchte.
Eine nette Idee ist die neue "Allgender Umkleide" direkt neben den Spinden, die den nervigen Gang mit Straßenklamotten und Ausrüstung zur Umkleide und zurück mindestens einmal erspart.
Ein fortwährendes Ärgernis bleibt die Toilette. Neben einem Behinderten WC auf Niveau der Matten gibt es nur jeweils ein WC in den Umkleiden. Gerade Abends schwimmt das WC in der Herren/Männer/whatever Umkleide förmlich, was (so hoffe ich) einfach nur am viel zu kleinen Handwaschbecken liegt, über das alles direkt drüberspritzt. Trotzdem unappetitlich. Ein Handwaschbecken direkt in der Umkleide würde vielleicht Wunder wirken, geht es doch oft nur darum, die Hände vom Chalk zu befreien.
Es bleibt ein sehr...
Read moreI initially chose this climbing gym for a one-time visit with a friend who also boulders as a halfway meeting point between our respective home cities. But we both absolutely loved it here! So much so that we are considering the two-hour transit on both sides to climb here somewhat regularly. The space isn't accessible for people with mobility issues, as far as we could tell, but offers nice, clean changing rooms, including showers. One needs their own lock for the lockers but that's well noted on the website. There's an area for general warm-up and some training equipment. The routes are great - all clearly labelled, well varied in difficulty and the different degrees of inclination are fun and challenging for a variety for people! Can definitely...
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