Als Gast seit dem Eröffnungstag kann ich recht objektiv bewerten. Ist wohl sinnvoller als Bewertungen nach einem einmaligen Besuch.
Zum Essen sollte man reservieren, das Lokal ist nicht klein, aber auch nicht gross und sehr beliebt., Für ein Feierabendbier ist an der Bar, die auch als „Wartezone“ für Frühankömmlinge genutzt wird, selbst bei „vollem Haus“ immer Platz.
Essen:
Für mich ist das Restaurant ein Platz für ein romantisches Abendessen, oder einen Abend mit Freunden. Trotzdem konnte ich das Wiener Schnitzel einmal testen. Sie hatten in der Küche eines zu viel gemacht und ich war das „Opfer“, der es esen durfte. Ein Gedicht und definitiv die monetären Ausgaben wert.
Trinken:
Das Feierabendbier kommt von „Gösser“, ein halber Liter kostet CHF 6,90, das ist eher günstig für Zürich. Kaffee und Wein, kenne ich nur vom „Zusehen“, es wurde aber gut ausgewählt und „Reklamationen“ sind höchst selten.
Service:
Man ist schnell beim „Du“. Der Gastgeber „Christian“ bringt einen sofort in eine „Wohlfühllaune“. In diesem Lokal wird „Österreich“ gelebt, die Crew an der Front, kommt entweder aus Österreich oder aus Ländern, die dort angrenzen (wie in Wien). Die Crew in der Küche, ist sehr freundlich, wenn sie in den „Speisesaal“ kommt, um Etwas zu bringen. Diese besteht aber auch aus Menschen, die aus nicht an Österreich grenzenden Ländern kommen. Es ist generell auch so, dass sie besser und schneller „kochen“ als viele Schweizer Köche, die nur nach „Dienst nach Vorschrift“ machen.
Ambiente:
Ist sehr überlegt und modern. „Falco“ ist ein grosses Thema und man hat Sprüche, wie „Spitz auf Tafelspitz“ an den Wänden hängen. Dazu gibt es Loungemusik. Theoretisch ist mir das mit 40+ zu „heavy“. Aber hier passt es, am Morgen „Kaffeehaus“ und am Abend ein trendiges Lokal, in dem man sehr gut speisen kann.
Ich kann einen Besuch nur empfehlen.
PS: Etwas schade ist es, dass es früher Leberkäsemmeln (ich würde es als Stuttgarter Fleischkäseweckle nennen) gab.Leberkäse gibt es nur noch als Tellergericht. Info: Schweizer Leberkäse ist aus sehr hochwertigen Fleisch, schmeckt aber „langweilig“. In Österreich, Württemberg und Bayern wird das Brät noch...
Read moreVor zwei Tagen hatten meine Frau, Freunde und ich das Vergnügen, zum zweiten Mal im Restaurant "Der Wilde Kaiser Wienzeile" in Zürich zu Abend zu essen, begleitet von unserem Hund. Wir stiessen mit einem erfrischenden Kaiser-Spritz an, der ausgezeichnet schmeckte. Als Vorspeise genossen wir verschiedene Salate und eine köstliche Tafelspitzsuppe mit hausgemachten Leberknödeln. Als Hauptgang wählten wir Schweine- und Kalbsschnitzel sowie die vegetarische Variante, begleitet von traditionellem Erdäpfelsalat oder Süsskartoffelpommes. Alle Gerichte waren exquisit zubereitet und ernteten Begeisterung von allen anwesenden Personen. Das Kaiserschmarren-Dessert rundete unser kulinarisches Erlebnis wunderbar ab.
Der Chef und das Personal erkundigten sich mehrmals auf charmante Weise mit ihrem österreichischen Akzent nach unserem Wohlbefinden. Die Tatsache, dass unser Hund (ein ruhiger, gut erzogener Labrador) uns begleiten durfte, wurde ebenfalls sehr geschätzt.
Trotz der positiven Erfahrung gibt es zwei Punkte, die zu bemängeln sind und mich davon abhalten, die volle Sternezahl zu vergeben:
Erstens ist das Restaurant sehr laut. Neben dem Lärmpegel, der durch die Gespräche der Gäste entsteht und wahrscheinlich schwer zu reduzieren ist, läuft im Hintergrund auch noch Musik, die die Gesamtlautstärke zusätzlich erhöht. Dadurch fühlt man sich eher wie in einer Bar als in einem Restaurant. Die Musik könnte man zugunsten der Gäste, die sich zum Essen unterhalten möchten, gut weglassen.
Zweitens ist die Speisekarte und ihr Schrifttyp zu bemängeln. Die Schnörkelschrift mag zwar schön aussehen, ist jedoch äusserst unpraktisch zu lesen. Teilweise musste ich den Text von der Online-Speisekarte auf mein Smartphone kopieren und in ein Textdokument einfügen, um eine lesbare Schrift zu erhalten. Eine andere, lesefreundlichere Schrift wäre vorteilhafter, insbesondere da die Speisekarte im Restaurant bei eher gedämpftem Licht gelesen wird.
Dennoch werden wir aufgrund des hervorragenden Essens sicherlich wieder als Gäste vorbeikommen, und vielleicht kann ich bis dahin auch den letzten...
Read moreI was very much looking forward to an authentic "Umgestürzten Neumann" (a portion of whipped cream where the coffee is poured over, with a side of plain water, as is usual in Vienna), as I used to visit Vienna many times. The waitress offered "Cappucino", and when I asked about the umgestürzter Neumann, she seemed to hear this for the first time. She did bring me whipped cream after I asked for it, but no side of water... I would love to visit again and also eat some Austrian food next time, but it would be nice if you could teach your staff about the Viennese coffees ... I mean after all, it is supposed to bring the Vienna...
Read more