Es bedarf eigentlich nur eines Schrankes um nach Narnia zu gelangen, wenn man aber den mathescheuen Architektenazubi an der Skalierung im Planungsprogramm herumfummeln lässt, zimmerst du halt stattdessen das Schwarze Tor Mordors in die urbane Botanik. Die charakteristisch überzogene Eingangshalle des Bahnhofs Potsdamer Platz fügt sich in ihrer stumpfen Brachialität aber insofern bestens ins Stadtbild, als dass sie ebenso ausladend wirkt wie die Peripherie drumherum. Kühl und Tot sind noch die wohlmeinendsten Abrisse wenn es um den namensgebenden, und in den 1990er Jahren umgestalteten, Potsdamer Platz geht. Die “City für das 21. Jahrhundert“ mit ihren überdimensionierten und unangenehm glaslastigen 0815-Bauten ließ einen schon damals erahnen, dass dieses 21. Jahrhundert wohl nicht so dolle werden kann und man besser direkt mit dem 22. weitermacht. Aber ich fische gerade etwas in fremden Gewässern, die Bewertung dieses städtebaulichen Katastrophenfalls mögen gerne fachkundigere RezensentenkollegInnen an dafür vorgesehener Stelle vornehmen. Ich habe jetzt lediglich in Rage die Buletten von mir in die Mitte geschoben, bitte geben Sie ihren berechtigten Senf also andernorts dazu!
Nachdem man beim Betreten des Bahnhofs über den angesprochenen Haupteingang und nutzen der Fahrtreppen ins Innere das erste Gefühl losgeworden ist, gleich in eine aufgrund unklarer Wegerechte entflammten Auseinandersetzung zwischen ein paar Typen mit (Schlag-) Ring und einem Feuerdämonen zu geraten, eröffnet sich dem User in den Tiefen Berlins die Optik eines Bahnhofszwischengeschosses in opulenter Ausführung. Über dieses Zwischengeschoss soll es möglich sein alle (ausschließlich unterirdisch gelegenen) Bahnhofsbereiche zu erreichen. Es gelang mir noch nie. Ein jedes Mal irre ich über den Potsdamer Platz auf der Suche nach einem der zahlreich über die Fläche verteilten Zugänge, die zumindest in die Nähe des Bahnsteigs der Wahl führen! Als sonst sehr erfahrener Bahnhofsbenutzer stoße ich hier an meine Grenzen und schiebe diesen Umstand aus einer Position des stets zu vergötternden Fahrgastes heraus (und der Einfachheit halber) der zugrunde liegenden Fehlplanung des Bahnhofs zu! So ist es mir leider auch nicht möglich Transparenz in Bezug auf das Bahnhofsangebot herzustellen. Bestätigter Kauf eines Spritzkuchens von einer Bäckereikette und eines Markenkaltgetränks vom Kiosk, das war es von meiner Seite. Womöglich gibt es noch eine Skihalle und ein Autokino, aber das entzieht sich Mangels Orientierungsfähigkeit meiner Kenntnis.
Genau genommen handelt es sich beim Bahnhof Potsdamer Platz um 2 Bahnhöfe und einem Haltepunkt die je nord- wie südwärts zugehend bedient werden. Im Rahmen des organisierten innerstädtischen Nahverkehrs im Land Berlin verkehren auf den beiden Bahnhöfen die S- und U-Bahn. Realisiert wird das durch die U2 (S+U Pankow – U Ruhleben) und den Linien S1 (S Oranienburg – S Wannsee), S2 (S Bernau – S Blankenfelde), S25 (S Hennigsdorf – S Teltow Stadt) und S26 (S Waidmannslust – S Teltow Stadt). Zwecks Diversifikation des Mobilitätsangebots des VBB finden sich zudem die Buslinien M41 (S+U Hauptbahnhof o. Tiergarten, Philharmonie – Sonnenallee/Baumschulenstr.), M48 (Zehlendorf, Busseallee – U Mohrenstr.), M85 (S Lichterfelde Süd – S+U Hauptbahnhof), 200 (S+U Zoologischer Garten – Prenzlauer Berg, Michelangelostr.) am Standort. Berlinlike alles in RuckiZucki-Taktung! Etwas entspannter geht es erfahrungsgemäß am Haltepunkt für den Regionalverkehr zu. Ins erweiterte Umland karren raus die RE3 (Lutherstadt Wittenberg / Falkenberg – Schwedt / Stralsund), RE4 (Jüterbog – Rathenow), RE5 (Elsterwerda – Rostock / Stralsund) sowie RB10 (Berlin Südkreuz – Nauen).
Meine Bewertung fällt etwas durchwachsen aus. Einerseits sind die an diesem Bahnhof angebotenen Verbindungen sehr reichhaltig, aber was nützt dies alles, wenn die sonstige Experience ein omnipräsentes Unwohlsein...
Read moreEverything's nice, except a petty crime happened to us in our first time being here. I took photo of spot before we walked to Berlin Wall Memorial. Three looking students ( 2 girls, 1 boy) approached us when we came out from the underground station. Three looked OK ( no make-up, good faces, casual dress). They introduced as volunteers to an Int'l Student Group ( I forgot the name), wanted visitors to support € 10/ each so students in need have better living. They showed us book of different signatures & € 10 people wrote down. So, we did & cash out. We walked away but I then stopped looking at map. We're near enough to see next gentleman was stopped by them. He's asked for same thing. Unlike us, he refused " Kids, I help myself only". Guess what!? The boy got angrily saying behind that man "No money, go back to your country. You're not welcomed here". That moment, I realized, they're not "genuine...
Read moreI cannot write a review of how it is now as I lived there with my military husband in 1973-1974. The wall went through it and you could see the bombed out bahnhoff Hitler had flooded on the east side. You could climb up on a scaffold for lack of a better word, to see over the wall to the east side. There was nothing but bombed buildings. I am looking at it now, on Google, so full of life. Nothing was there then. It is on my bucket list before I...
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