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Brüderla — Restaurant in Bamberg

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Brüderla
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Ob. Brücke 1, 96047 Bamberg, Germany
Bamberg old town
Dompl., 96049 Bamberg, Germany
Schlenkerla, Rauchbierbrauerei
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Gabelmoo (Neptunsbrunnen)
Grüner Markt, 96047 Bamberg, Germany
Igor Mitoraj "Centurione"
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Ob. Brücke 1, 96047 Bamberg, Germany
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Dompl., 96049 Bamberg, Germany
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Brüderla tourism.Brüderla hotels.Brüderla bed and breakfast. flights to Brüderla.Brüderla attractions.Brüderla restaurants.Brüderla travel.Brüderla travel guide.Brüderla travel blog.Brüderla pictures.Brüderla photos.Brüderla travel tips.Brüderla maps.Brüderla things to do.
Brüderla things to do, attractions, restaurants, events info and trip planning
Brüderla
GermanyBavariaBambergBrüderla

Basic Info

Brüderla

Obstmarkt 1, 96047 Bamberg, Germany
4.6(495)
Open until 11:00 PM
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Ratings & Description

Info

attractions: Altes Rathaus, Bamberg old town, Schlenkerla, Rauchbierbrauerei, Gabelmoo (Neptunsbrunnen), Igor Mitoraj "Centurione", Sammlung Ludwig Bamberg im Alten Rathaus I Museen der Stadt Bamberg, Bamberg Cathedral, Residenzschloss Geyerswörth, Naturkundemuseum Bamberg, Neue Residenz Bamberg, restaurants: Restaurant Zeis, Aposto Bamberg, Calimeros Bamberg, Café Müller, Hofbräu, Café Cador, Riffelmacher Conditorei-Café-Eiscreme, Stadtproviant, Eiscafé Bassanese, Hofcafé
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Vorspeise
Choose one from bamberger gärtner salat, fränkische kartoffelsuppe.
Hauptspeise
Choose one from geschmorte rinderbacke, confierte entenkeule, bamberger hörnchen.
Nachspeise
Choose one from kokos-milchreis, bratapfelragout.
Bamberger Gärtner Salat
Salat, gurke, tomate, dressing, geröstete kerne (vegetarian)
Fränkische Kartoffelsuppe
Schnittlauch-öl, meerrettich (vegetarian)

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Altes Rathaus

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4.7

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Bamberg old town

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4.8

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Schlenkerla, Rauchbierbrauerei

Schlenkerla, Rauchbierbrauerei

4.2

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Gabelmoo (Neptunsbrunnen)

Gabelmoo (Neptunsbrunnen)

4.6

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Open 24 hours
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Restaurant Zeis

Aposto Bamberg

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Restaurant Zeis

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4.5

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Aposto Bamberg

Aposto Bamberg

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Calimeros Bamberg

Calimeros Bamberg

4.1

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Café Müller

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Reviews of Brüderla

4.6
(495)
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4.0
1y

Stilvoll renoviertes Wirtshaus im historischen Gemäuer – Küche mit Luft nach oben

Trotz seiner Lage direkt am Obstmarkt habe ich bei meinem Besuch an Allerheiligen überwiegend einheimische Gäste jeder Couleur angetroffen, die es sich augenscheinlich in der trotz Sanierung urigen Wirtsstube gemütlich gemacht hatten. In weiser Voraussicht hatte ich zum Mittagessen einen Platz reserviert, was jedenfalls an Wochenenden und Feiertagen unbedingt zu empfehlen ist.

Das junge Team kümmert sich tadellos um seine Gäste, auch wenn es manchmal noch etwas ruckelt und z. B. das gebrauchte Geschirr mit leichter Verzögerung ausgehoben wird. So wie sich in den Räumen die nötige Patina bilden wird, werden auch die Mitarbeiter an Routine gewinnen. Ich habe mich jedenfalls während meines gesamten Aufenthalts von der Begrüßung bis zur Verabschiedung pudelwohl und gut versorgt gefühlt.

Die Speisekarte, die auch auf der ansonsten sehr spartanisch gestalteten Webseite abgerufen werden kann, ist recht überschaubar, was mir grundsätzlich lieber ist als ein überladenes Sortiment an Speisen. Ich freue mich bei einem kleinen Standardangebot aber immer auf weitere Gerichte, die zeitweise oder saisonal zur Auswahl stehen. Die Bamberger Küche hat dafür auch viel zu bieten. Ich erinnere mich heute noch an die sehr schmackhafte Metzelsuppe, die bis Mitte der 1990er Jahre sogar den Weg in Münchener Wirtschaften gefunden hat. Zahlreiche Inspirationen findet man im Internet bei „Spezialitäten aus der Genussregion Oberfranken.“

In dem „Wirtshaus von BroBier“ werden selbstverständlich diverse Biersorten ausgeschenkt, die vermutlich alle von hoher Qualität sind, wie man das hier erwarten darf. An dem von mir gewählten Rotbier hatte ich jedenfalls nichts auszusetzen. Auch Weintrinker müssen nicht vollständig auf ihren Genuss verzichten und brauchen sich bei drei Weißen, einem Rosé und einem Roten aus Ippesheim auch nicht lange quälen, bis sie den Richtigen gefunden haben. Das Angebot an Rebensäften ließe sich eventuell um Wein vom Weingut Wagner im östlichsten Anbaugebiet Frankens aus dem oberfränkischen Staffelbach im Landkreis Bamberg ergänzen.

Die Preise für Speisen und Getränke sind auf keinen Fall unangemessen.

Weil ein Schäuferla auf der Karte nicht zu finden war, obwohl das in Ober- und Mittelfranken eigentlich schon zur Babynahrung zählt, habe ich mich für den Krustenbraten entschieden, der optisch und akustisch seinem Namen auf alle Fälle gerecht wurde. Auch geschmacklich hatte ich an dem gesamten Gericht nichts auszusetzen. Selbst dem Wirsing (der sich nicht nur hier, sondern in ganz Bayern so schreibt, aber Wirsching spricht) konnte man anspüren, dass der Chef sich beim Würzen nicht unnötig zurückhält, wie dies auch bei der kräftigen Sauce erkennbar war. Das Trumm Fleisch sah aber leider saftiger aus, als es sich beim Verzehr herausstellte: Zwar nicht wirklich trocken, aber doch so fest, dass der eine oder andere Bissen nur mit einiger Mühe der Verstoffwechslung zugeführt werden konnte. Hier könnte die Qualität des Produkts und/oder der Zubereitung verbessert werden. Ich hatte aber keinen akuten Anlass für eine Beschwerde und die kleinen Fleischstücke, die ich an den Absender zurückgeschickt habe, waren sehr überschaubar.

Desserts sucht man auf der Speisekarte vergebens. Ich denke allerdings, die Nachfrage wird überschaubar sein und lieber nichts als schlechte Fertigprodukte. Kommt Zeit, kommt Nachspeise, vermute ich.

Der Williams zum Abschluss war keine Offenbarung. Ich mag es ja, wenn Edelbrände vom Teufel in Samthosen die Kehle heruntergetragen werden. Aber seine Hosen müssen nicht auch noch in Weichspüler gewaschen sein.

Das „Brüderla“ passt sehr gut zu dieser schönen Stadt und ihrer außergewöhnlichen Atmosphäre, die man das ganze Jahr über genießen kann. Ich werde deshalb gerne wieder hier einkehren und hoffe, dann die volle Punktzahl...

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5.0
1y

I ate breakfast here both mornings during my visit to Bamberg. The weather was lovely, so I was able to sit outside on their terrace on the bridge over the river. They also had some very nice indoor seating, which I didn't use. The espresso and freshly squeezed orange juice were both great. And I had the fresh fruit salad with oats and yogurt to eat. The staff were very friendly and kindly spoke English to me. The cakes on display looked amazing, but sadly I wasn't hungry to try any of them. And the freshly made and baked Flammkuchen smelt delicious. Two very good reasons for me to go...

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5.0
1y

Durch den Schlemmerblock bzw. die Mobilen Gutscheine auf dieses kleine, aber feine Restaurant aufmerksam geworden. Beim letzten Mal in Bamberg schafften wir es nicht mehr, heute war der Besuch fest eingeplant. Waren zu fünft da, später kamen noch zwei Personen dazu. Reservierung hat gut geklappt, Reservierung für draußen war nicht möglich, aber da wir schon um 17 Uhr da waren, war noch genug Platz da. Das Essen (Cordon Bleu, Schnitzel, hausgemachte Pommes, Käsespätzle) war wirklich gut. Schön angerichtet, auf extra Wünsche eingegangen, lecker. Laut meinem Bruder (Vegetarier) waren es sogar die besten Käsespätzle, die er je gegessen hat. Die Preise waren verhältnismäßig und nicht zu teuer. Natürlich wurden die hausgemachten Biere ebenfalls probiert. Die Atmosphäre war gut, sodass Zeit war, alle zu probieren. ;) Rot- und Vollbier waren die Lieblinge. Super ist auch die "Hoppy Hour" (MO und MI ab 19 Uhr Fassbier für je 3 Euro), die dann auch noch in Anspruch genommen wurde. Hervorzuheben ist auch die freundliche und kompetente dunkelhaarige Bedienung, die an dem Abend hauptsächlich alleine für den Service draußen zuständig war. Sie hat das super gemacht! Die korrekte Abwicklung der Gutscheine war bei ihr ebenfalls unkompliziert möglich. Das haben wir schon mehrfach anders erlebt (von Nichtkennen der Mobilen Gutscheine am Smartphone hin zum Versuch, Beilagen als Hauptgerichte zu definieren und dann abzurechnen usw.). Hier jedoch hat alles gepasst und so wurde es ein toller Abend in einem sehr empfehlenswerten Restaurant, das wir auf jeden Fall wieder...

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Stefan HartungStefan Hartung
Stilvoll renoviertes Wirtshaus im historischen Gemäuer – Küche mit Luft nach oben Trotz seiner Lage direkt am Obstmarkt habe ich bei meinem Besuch an Allerheiligen überwiegend einheimische Gäste jeder Couleur angetroffen, die es sich augenscheinlich in der trotz Sanierung urigen Wirtsstube gemütlich gemacht hatten. In weiser Voraussicht hatte ich zum Mittagessen einen Platz reserviert, was jedenfalls an Wochenenden und Feiertagen unbedingt zu empfehlen ist. Das junge Team kümmert sich tadellos um seine Gäste, auch wenn es manchmal noch etwas ruckelt und z. B. das gebrauchte Geschirr mit leichter Verzögerung ausgehoben wird. So wie sich in den Räumen die nötige Patina bilden wird, werden auch die Mitarbeiter an Routine gewinnen. Ich habe mich jedenfalls während meines gesamten Aufenthalts von der Begrüßung bis zur Verabschiedung pudelwohl und gut versorgt gefühlt. Die Speisekarte, die auch auf der ansonsten sehr spartanisch gestalteten Webseite abgerufen werden kann, ist recht überschaubar, was mir grundsätzlich lieber ist als ein überladenes Sortiment an Speisen. Ich freue mich bei einem kleinen Standardangebot aber immer auf weitere Gerichte, die zeitweise oder saisonal zur Auswahl stehen. Die Bamberger Küche hat dafür auch viel zu bieten. Ich erinnere mich heute noch an die sehr schmackhafte Metzelsuppe, die bis Mitte der 1990er Jahre sogar den Weg in Münchener Wirtschaften gefunden hat. Zahlreiche Inspirationen findet man im Internet bei „Spezialitäten aus der Genussregion Oberfranken.“ In dem „Wirtshaus von BroBier“ werden selbstverständlich diverse Biersorten ausgeschenkt, die vermutlich alle von hoher Qualität sind, wie man das hier erwarten darf. An dem von mir gewählten Rotbier hatte ich jedenfalls nichts auszusetzen. Auch Weintrinker müssen nicht vollständig auf ihren Genuss verzichten und brauchen sich bei drei Weißen, einem Rosé und einem Roten aus Ippesheim auch nicht lange quälen, bis sie den Richtigen gefunden haben. Das Angebot an Rebensäften ließe sich eventuell um Wein vom Weingut Wagner im östlichsten Anbaugebiet Frankens aus dem oberfränkischen Staffelbach im Landkreis Bamberg ergänzen. Die Preise für Speisen und Getränke sind auf keinen Fall unangemessen. Weil ein Schäuferla auf der Karte nicht zu finden war, obwohl das in Ober- und Mittelfranken eigentlich schon zur Babynahrung zählt, habe ich mich für den Krustenbraten entschieden, der optisch und akustisch seinem Namen auf alle Fälle gerecht wurde. Auch geschmacklich hatte ich an dem gesamten Gericht nichts auszusetzen. Selbst dem Wirsing (der sich nicht nur hier, sondern in ganz Bayern so schreibt, aber Wirsching spricht) konnte man anspüren, dass der Chef sich beim Würzen nicht unnötig zurückhält, wie dies auch bei der kräftigen Sauce erkennbar war. Das Trumm Fleisch sah aber leider saftiger aus, als es sich beim Verzehr herausstellte: Zwar nicht wirklich trocken, aber doch so fest, dass der eine oder andere Bissen nur mit einiger Mühe der Verstoffwechslung zugeführt werden konnte. Hier könnte die Qualität des Produkts und/oder der Zubereitung verbessert werden. Ich hatte aber keinen akuten Anlass für eine Beschwerde und die kleinen Fleischstücke, die ich an den Absender zurückgeschickt habe, waren sehr überschaubar. Desserts sucht man auf der Speisekarte vergebens. Ich denke allerdings, die Nachfrage wird überschaubar sein und lieber nichts als schlechte Fertigprodukte. Kommt Zeit, kommt Nachspeise, vermute ich. Der Williams zum Abschluss war keine Offenbarung. Ich mag es ja, wenn Edelbrände vom Teufel in Samthosen die Kehle heruntergetragen werden. Aber seine Hosen müssen nicht auch noch in Weichspüler gewaschen sein. Das „Brüderla“ passt sehr gut zu dieser schönen Stadt und ihrer außergewöhnlichen Atmosphäre, die man das ganze Jahr über genießen kann. Ich werde deshalb gerne wieder hier einkehren und hoffe, dann die volle Punktzahl vergeben zu können.
RhapsodierRhapsodier
Durch den Schlemmerblock bzw. die Mobilen Gutscheine auf dieses kleine, aber feine Restaurant aufmerksam geworden. Beim letzten Mal in Bamberg schafften wir es nicht mehr, heute war der Besuch fest eingeplant. Waren zu fünft da, später kamen noch zwei Personen dazu. Reservierung hat gut geklappt, Reservierung für draußen war nicht möglich, aber da wir schon um 17 Uhr da waren, war noch genug Platz da. Das Essen (Cordon Bleu, Schnitzel, hausgemachte Pommes, Käsespätzle) war wirklich gut. Schön angerichtet, auf extra Wünsche eingegangen, lecker. Laut meinem Bruder (Vegetarier) waren es sogar die besten Käsespätzle, die er je gegessen hat. Die Preise waren verhältnismäßig und nicht zu teuer. Natürlich wurden die hausgemachten Biere ebenfalls probiert. Die Atmosphäre war gut, sodass Zeit war, alle zu probieren. ;) Rot- und Vollbier waren die Lieblinge. Super ist auch die "Hoppy Hour" (MO und MI ab 19 Uhr Fassbier für je 3 Euro), die dann auch noch in Anspruch genommen wurde. Hervorzuheben ist auch die freundliche und kompetente dunkelhaarige Bedienung, die an dem Abend hauptsächlich alleine für den Service draußen zuständig war. Sie hat das super gemacht! Die korrekte Abwicklung der Gutscheine war bei ihr ebenfalls unkompliziert möglich. Das haben wir schon mehrfach anders erlebt (von Nichtkennen der Mobilen Gutscheine am Smartphone hin zum Versuch, Beilagen als Hauptgerichte zu definieren und dann abzurechnen usw.). Hier jedoch hat alles gepasst und so wurde es ein toller Abend in einem sehr empfehlenswerten Restaurant, das wir auf jeden Fall wieder besuchen werden.
Flo HeinFlo Hein
Bei unserer Ankunft waren draußen leider keine Plätze mehr frei. Nach einem kurzen, sehr freundlichen Smalltalk mit dem Kellner drehten wir daher noch eine Runde um das Restaurant. Etwa 15 Minuten später kamen wir wieder – und genau in diesem Moment wurde ein Tisch frei. Zwar wartete schon ein Ehepaar darauf, aber der Kellner erkannte uns sofort wieder und wies uns den Platz zu. Sehr aufmerksam! Die Getränke kamen schnell, und die hausgemachte Limonade war wirklich erfrischend. Ein kleiner Patzer: Nach dem Bestellen der Getränke hatte der Kellner schlicht vergessen, nach dem Essen zu fragen. Als wir uns bemerkbar machten, war er ehrlich überrascht, nahm es aber charmant mit Humor, sodass die kleine Panne gleich wieder vergessen war. Das Essen selbst war top: einmal Schnitzel Wiener Art und einmal Cordon Bleu – beide sehr lecker. Einziger Minuspunkt: die Pommes waren ziemlich weich und matschig, geschmacklich aber immerhin gut. Die Atmosphäre insgesamt ist super angenehm, fast familiär. Besonders positiv aufgefallen ist uns das durchdachte Detail auf den Toiletten: Tampons, Binden, Deo und Handcreme – das findet man wirklich selten und zeigt, dass hier an alles gedacht wird. Fazit: Ein tolles Restaurant mit herzlicher Bedienung, leckerem Essen und einem richtig schönen Ambiente. Kleine Schwächen bei den Pommes und dem Serviceaussetzer, aber insgesamt absolut empfehlenswert.
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Stilvoll renoviertes Wirtshaus im historischen Gemäuer – Küche mit Luft nach oben Trotz seiner Lage direkt am Obstmarkt habe ich bei meinem Besuch an Allerheiligen überwiegend einheimische Gäste jeder Couleur angetroffen, die es sich augenscheinlich in der trotz Sanierung urigen Wirtsstube gemütlich gemacht hatten. In weiser Voraussicht hatte ich zum Mittagessen einen Platz reserviert, was jedenfalls an Wochenenden und Feiertagen unbedingt zu empfehlen ist. Das junge Team kümmert sich tadellos um seine Gäste, auch wenn es manchmal noch etwas ruckelt und z. B. das gebrauchte Geschirr mit leichter Verzögerung ausgehoben wird. So wie sich in den Räumen die nötige Patina bilden wird, werden auch die Mitarbeiter an Routine gewinnen. Ich habe mich jedenfalls während meines gesamten Aufenthalts von der Begrüßung bis zur Verabschiedung pudelwohl und gut versorgt gefühlt. Die Speisekarte, die auch auf der ansonsten sehr spartanisch gestalteten Webseite abgerufen werden kann, ist recht überschaubar, was mir grundsätzlich lieber ist als ein überladenes Sortiment an Speisen. Ich freue mich bei einem kleinen Standardangebot aber immer auf weitere Gerichte, die zeitweise oder saisonal zur Auswahl stehen. Die Bamberger Küche hat dafür auch viel zu bieten. Ich erinnere mich heute noch an die sehr schmackhafte Metzelsuppe, die bis Mitte der 1990er Jahre sogar den Weg in Münchener Wirtschaften gefunden hat. Zahlreiche Inspirationen findet man im Internet bei „Spezialitäten aus der Genussregion Oberfranken.“ In dem „Wirtshaus von BroBier“ werden selbstverständlich diverse Biersorten ausgeschenkt, die vermutlich alle von hoher Qualität sind, wie man das hier erwarten darf. An dem von mir gewählten Rotbier hatte ich jedenfalls nichts auszusetzen. Auch Weintrinker müssen nicht vollständig auf ihren Genuss verzichten und brauchen sich bei drei Weißen, einem Rosé und einem Roten aus Ippesheim auch nicht lange quälen, bis sie den Richtigen gefunden haben. Das Angebot an Rebensäften ließe sich eventuell um Wein vom Weingut Wagner im östlichsten Anbaugebiet Frankens aus dem oberfränkischen Staffelbach im Landkreis Bamberg ergänzen. Die Preise für Speisen und Getränke sind auf keinen Fall unangemessen. Weil ein Schäuferla auf der Karte nicht zu finden war, obwohl das in Ober- und Mittelfranken eigentlich schon zur Babynahrung zählt, habe ich mich für den Krustenbraten entschieden, der optisch und akustisch seinem Namen auf alle Fälle gerecht wurde. Auch geschmacklich hatte ich an dem gesamten Gericht nichts auszusetzen. Selbst dem Wirsing (der sich nicht nur hier, sondern in ganz Bayern so schreibt, aber Wirsching spricht) konnte man anspüren, dass der Chef sich beim Würzen nicht unnötig zurückhält, wie dies auch bei der kräftigen Sauce erkennbar war. Das Trumm Fleisch sah aber leider saftiger aus, als es sich beim Verzehr herausstellte: Zwar nicht wirklich trocken, aber doch so fest, dass der eine oder andere Bissen nur mit einiger Mühe der Verstoffwechslung zugeführt werden konnte. Hier könnte die Qualität des Produkts und/oder der Zubereitung verbessert werden. Ich hatte aber keinen akuten Anlass für eine Beschwerde und die kleinen Fleischstücke, die ich an den Absender zurückgeschickt habe, waren sehr überschaubar. Desserts sucht man auf der Speisekarte vergebens. Ich denke allerdings, die Nachfrage wird überschaubar sein und lieber nichts als schlechte Fertigprodukte. Kommt Zeit, kommt Nachspeise, vermute ich. Der Williams zum Abschluss war keine Offenbarung. Ich mag es ja, wenn Edelbrände vom Teufel in Samthosen die Kehle heruntergetragen werden. Aber seine Hosen müssen nicht auch noch in Weichspüler gewaschen sein. Das „Brüderla“ passt sehr gut zu dieser schönen Stadt und ihrer außergewöhnlichen Atmosphäre, die man das ganze Jahr über genießen kann. Ich werde deshalb gerne wieder hier einkehren und hoffe, dann die volle Punktzahl vergeben zu können.
Stefan Hartung

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Durch den Schlemmerblock bzw. die Mobilen Gutscheine auf dieses kleine, aber feine Restaurant aufmerksam geworden. Beim letzten Mal in Bamberg schafften wir es nicht mehr, heute war der Besuch fest eingeplant. Waren zu fünft da, später kamen noch zwei Personen dazu. Reservierung hat gut geklappt, Reservierung für draußen war nicht möglich, aber da wir schon um 17 Uhr da waren, war noch genug Platz da. Das Essen (Cordon Bleu, Schnitzel, hausgemachte Pommes, Käsespätzle) war wirklich gut. Schön angerichtet, auf extra Wünsche eingegangen, lecker. Laut meinem Bruder (Vegetarier) waren es sogar die besten Käsespätzle, die er je gegessen hat. Die Preise waren verhältnismäßig und nicht zu teuer. Natürlich wurden die hausgemachten Biere ebenfalls probiert. Die Atmosphäre war gut, sodass Zeit war, alle zu probieren. ;) Rot- und Vollbier waren die Lieblinge. Super ist auch die "Hoppy Hour" (MO und MI ab 19 Uhr Fassbier für je 3 Euro), die dann auch noch in Anspruch genommen wurde. Hervorzuheben ist auch die freundliche und kompetente dunkelhaarige Bedienung, die an dem Abend hauptsächlich alleine für den Service draußen zuständig war. Sie hat das super gemacht! Die korrekte Abwicklung der Gutscheine war bei ihr ebenfalls unkompliziert möglich. Das haben wir schon mehrfach anders erlebt (von Nichtkennen der Mobilen Gutscheine am Smartphone hin zum Versuch, Beilagen als Hauptgerichte zu definieren und dann abzurechnen usw.). Hier jedoch hat alles gepasst und so wurde es ein toller Abend in einem sehr empfehlenswerten Restaurant, das wir auf jeden Fall wieder besuchen werden.
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Bei unserer Ankunft waren draußen leider keine Plätze mehr frei. Nach einem kurzen, sehr freundlichen Smalltalk mit dem Kellner drehten wir daher noch eine Runde um das Restaurant. Etwa 15 Minuten später kamen wir wieder – und genau in diesem Moment wurde ein Tisch frei. Zwar wartete schon ein Ehepaar darauf, aber der Kellner erkannte uns sofort wieder und wies uns den Platz zu. Sehr aufmerksam! Die Getränke kamen schnell, und die hausgemachte Limonade war wirklich erfrischend. Ein kleiner Patzer: Nach dem Bestellen der Getränke hatte der Kellner schlicht vergessen, nach dem Essen zu fragen. Als wir uns bemerkbar machten, war er ehrlich überrascht, nahm es aber charmant mit Humor, sodass die kleine Panne gleich wieder vergessen war. Das Essen selbst war top: einmal Schnitzel Wiener Art und einmal Cordon Bleu – beide sehr lecker. Einziger Minuspunkt: die Pommes waren ziemlich weich und matschig, geschmacklich aber immerhin gut. Die Atmosphäre insgesamt ist super angenehm, fast familiär. Besonders positiv aufgefallen ist uns das durchdachte Detail auf den Toiletten: Tampons, Binden, Deo und Handcreme – das findet man wirklich selten und zeigt, dass hier an alles gedacht wird. Fazit: Ein tolles Restaurant mit herzlicher Bedienung, leckerem Essen und einem richtig schönen Ambiente. Kleine Schwächen bei den Pommes und dem Serviceaussetzer, aber insgesamt absolut empfehlenswert.
Flo Hein

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