Es gibt auch in Dresden unzählige Lokationen, in denen Cocktails gemixt und serviert werden. Diese Anzahl reduziert sich jedoch erheblich, sobald Faktoren wie Ambiente, Service, Qualität und Kreativität der Bartender als Kriterium hinzukommen. Dabei sind Klassiker wie die "Sonderbar", "Franks Bar" und auch bereits die "Twist Bar". Etwas jüngeren Datums sind das "Gin House", das "Shiki" und die "Herz Bar". Die" Karl May Bar" existiert ja leider nicht mehr.
Die Twist Bar hat nach meinem Befinden den Abgang, der schon vor Jahren erfolgte, von René Förster verschmerzt. Der befürchtete Verlust an Qualität und Service ist nicht eingetreten. Und so führen mich meine Wege nach Jahren in anderen Gefilden nun wieder häufiger in das etwas versteckt gelegene Domizil des guten Trinkens.
Auch wenn manch Rezensenten die durchaus gehobenen Preise bemängeln, kann ich dem nur bedingt zustimmen. Zum Einen ist es noch immer eine Hotelbar, welche seit jeher ein etwas höheres Preisspektrum inne haben. Zugleich bieten sie aber eben auch jene Atmosphäre, in dem Entspannung, Konversation und einfach Wohlfühlen ermöglicht wird. Die Preisgestaltung ist aber unter Anderem auch eine Folge des Serviceballetts vor und hinter der Bar. Das zu Stoßzeiten das kostenfrei immer wieder nachgeschenkte (mit Kräutern oder Zesten aromatisierte) Wasser evtl. und selten kurzzeitig leer blieb ist wirklich kein Aufhebens wert. Dafür ist die Beratung auch abseits der Karte überaus professionell und fundiert. Etwas unschlüssig wurde uns, nach kurzer Beschreibung des Gewünschten beispielsweise ein "Old Cuban" empfohlen. Immer wieder ein Genuss. Lobenswert das der Champagner vor dem Vermixen auf genügend CO² geprüft und durch eine frische Flasche ersetzt wurde. Es sind eben die Details, welche den Unterschied zwischen gut und außergewöhnlich machen. Weiter ging es mit einem "Cosmopolitan (1934)" und einem "Royal Bermuda Yacht Club" und in der finalen Runde für mich noch mit dem "Man-hatt’n geräuchert". Das Backboard lässt kaum Wünsche offen und eröffnet unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
Daher abschließend nur ein uneingeschränktes Kompliment und vielen herzlichen Dank an die gesamte Crew für schon einige wirklich tolle Abende! Ich muss mir nur eben noch angewöhnen, vorab besser zu reservieren. Auch wenn frühes Kommen bis dato uns immer das Glück eines Tisches bescherte. Ich kann nur sagen weiter so und vielen Dank nochmals!
P.S.: Der hier veröffentlichte Preis ist für den gesamten...
Read moreMit der Familie wollten wir einen schönen Abschluss des Abends hier verbringen und wurden enttäuscht. Angefangen hat es mit dem arroganten Verhalten des Barkeepers. Wir erhielten eine „Karte“ mit ausgedruckten Blättern, die zusammen getackert waren. Als wir dann die Preise sahen, dachten wir uns, dass dies nunmal in einer Hotel-Bar so sei. Unsere Drinks waren nicht das, was wir uns unter dem Namen des Cocktails vorgestellt haben. Beispielsweise: Ein Caipirinha wird normalerweise mit braunem Zucker und frischen Limetten serviert. Stattdessen erhielten wir ein saures Getränk, das wie Waschwasser aussah und mit einer gefriergetrockneten, gezuckerten Orangenscheibe serviert wurde. Außerdem war zu viel Eis in den viel zu kleinen Gläsern. Das „Fruchtwasser“ wurde uns in Schützenfest-Gläsern und der Cocktail in einem Ikea-Kerzen-Glas serviert. Bei einem stolzen Preis von 16€ haben wir deutlich mehr erwartet! Eine Person trank keinen Alkohol und es wurden keine alkoholfreien Getränke auf dieser dürftig zusammengestellt Karte aufgeführt. Anscheinend waren alkoholfreie Getränke auch ein Problem, eine Mitarbeiterin musste erst nachfragen, was möglich ist. Die Alternative: Der alkoholfreie Caipirinha schmeckte leider auch nur sauer. Auf Nachfrage des Personals, ob dieser in Ordnung wäre, verneinte die Person. Wir wurden aufgefordert, dann etwas anderes zu bestellen, statt nach einer angemessenen Lösung zu schauen. Wir wollten keinen Cent mehr dort lassen. Ein Bier der Größe 0,25L kostete stolze 5€, in der selben Location im Erdgeschoss erhielt man 0.5L für 4,50€, also absolut nicht verhältnismäßig! Wir waren alle enttäuscht. Nebenan im ALEX bekamen wir für die Hälfte der Preise viel ansehnlichere,frischere und appetitlichere Getränke. Am liebsten würde ich keinen Stern vergeben. Das Hotel war gut, aber diese Bar werden wir nie...
Read moreEin Satz mit X, 2x Mochito + 1 Pils = 36 Euro, das war wohl nix. Vorab, ich bin viel in Dresden unterwegs, sonst immer bei der amerikanischen Konkurrenz welche 100 Meter entfernt ihr Haus hat.
Wir waren dieses Wochenende zu dritt, aufgeteilt auf zwei Zimmer im Innside , und haben gestern Abend die Bar probiert. Uns waren durch bereits gelesene Rezensionen die Preise bekannt. Bei dieser Preisgestaltung gehe ich grundsätzlich mit einer erhöhten Erwartungshaltung an so einen Besuch.
Wir waren gegen 21:30 in der Bar. Vier Mitarbeiter, etwa 15-18 Gäste. Wir wurden freundlich begrüßt, jedoch aus meiner Sicht der erste Schnitzer. Wir wurden geduzt. Entschuldigung bitte, entweder möchte ich eine Bar mit gehobenem Niveau sein und schule mein Personal was Benimmregeln betrifft oder ich bin eine 0-8-15 Bar und dutze alle Kunden. Die Dame am Nachbartisch wurde gesiezt.
Bei einem Personal zu Gastverhältnis von ca. 1:4 kann es doch nicht sein, dass die Cocktails etwa 15 Minuten brauchen.
Nüsse wurden erst nach etwa 20 Minuten gereicht. Auch das kann ich nicht nachvollziehen, die die Bedienung uns mitteilte, dass ihr Kollege es vergessen hat.
Und wieder stell ich mir die Frage, was ist das für ein Konzept in dieser Bar und was will man sein.
So leid es mir tut, der Mochito war keine 15 Euro wert. 8 Euro ist er sicher wert, gern auch 10 für die Lage.
Man rühmt sich mit einer prominenten Lage, dass Foto zeigt, dass man etwas die Kuppel erhaschen kann. Es ist okay in einem Hotel in der zweiten Reihe zu sein, es ist nicht okay einen Standard verkaufen zu wollen den man leider nicht erbringt.
Wir sind im Dezember nochmals privat für drei Tage im Hotel und werden vielleicht der Bar dann die letztmalige Chance geben.
Es gibt mehr als genug gute Bärs in diesem Touristenviertel, ich kann und will es...
Read more