Der Steppengarten im Berliner Tiergarten beherbergt seit 1953 eine unglaubliche Vielfalt an heimischen Wiesen-, Auen-, Heiden- und Küstenpflanzen. Er trägt wesentlich zur Insektenvielfalt in dem sonst pflanzlich von tierischer Seite gesehen eher öden Flora des Tiergartens bei und wird ehrenamtlich gepflegt. Neben den von den vom Gründer Willy Alverdes 1953 gewählten Rosenpflanzen befinden sich auch seltenere Steppen- und Tundraarten wie Dorniger Hauhechel, Strandroggen, Elfenbeindistel oder Kaukasus-Katzenminzen, die an den hiesigen nährstoffarmen, sandigen Boden gewöhnt sind. Darunter sind die Gräser Festuca mairei , Panicum virgatum sog. "Emerald Chief", Sorghastrum nutans sog. "Indian Steel", Sporobolus heterolepis sog. "Winsconsin Strain", Sporobolus airoides und Stipa tenuissima, die nach Anlaufschwierigkeiten inzwischen gut wachsen und den Gärtnern und Besuchern viel Freude machen. Bewährt haben sich auch die Stauden der ersten Stunde Erodium manescavii, Gaura lindheimeri „Summer Brize“, Helenium autumnale und Helenium autumnale 'Helena Red Shades', Knautia macedonica und Scabiosa ochroleuca. Verbena hastata „Pink Spires“. Die Gärtner haben sich mittels eines Kaninchenzauns auch mit der ansässigen Kaninchenpopulation auf eine Bepflanzung "geeinigt", die letztere nicht mehr durch den Garten marodierend in Festgelagen niedermachen. Die Bepflanzung kommt (außer bei Neubepflanzung und in Dürreperioden) ohne Bewässerung aus. Ehrenamtliche Helfer, die die Arten für die Nachwelt erhalten wollen, sind willkommen und dürfen sich gerne melden. Die Stadt blieb bislang eher zurückhaltend und es hängt vom Einsatz freiwilliger Helfer ab, ob die Fläche nicht irgendwann dem großen amtlichen Rasenmäher zum Opfer fällt. Der Garten ist auch ein guter Platz Teenager zum Einsatz zu bringen, die die Nasen zuviel auf dem...
Read moreUn jardin monument des années 1950
Espace de calme, de couleurs et aromates. Magique decouverte...
"Le jardin a été créé en 1953 par Willy Alverdes. En tant que directeur du zoo, il a supervisé la refonte du parc endommagé par la guerre. Selon lui, sur une colline ensoleillée et assez sèche, à seulement 300 m de la Porte de Brandebourg, un jardin aux senteurs aux couleurs pastel a été créé avec de nombreuses graminées et vivaces bien adaptées, quelques plantes sauvages, mais aussi des roses et des iris d'un rouge soutenu. et bleu. Malgré le mur de Berlin et la voie de secours, le jardin a été préservé pendant des décennies grâce à des soins horticoles...
Read moreThe first winter snow last year in Tiergarten Park and the immediate area of monuments and government buildings. Cold...
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