Mitten ins Herz….. … die Straßen sind verwaist, es waren nur noch wenige Autos, die Basare sind wie leergefegt und die Kreuzfahrschiffe liegen wie eh und je verlassen an den Kays von Luxor und Assuan. Es ist nicht nur COVID-19, was diese Katastrophe in der Stadt am Nil hervorrief, es ist ein Stich mitten ins Herz dieser sonst so liebenswürdigen Touristenstadt mitten in der Wüste von Ägypten. Es wäre falsch, nur dem Corona-Virus die Schuld dafür zuzuschreiben, dass der Tourismus zusammengebrochen ist und die Bevölkerung auf niedrigstem Niveau den Lebensunterhalt bestreiten muss. Es ist der Fluch der Monokultur, welche sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Ökonomie nur so lange funktioniert, solange eine Nachfrage nach dieser Dienstleistung oder diesem Produkt vorhanden ist. Tausende von Menschen zwischen Qina, Luxor und Assuan lebten vom Tourismus und die Farmer bauten Tomaten und Gemüse für die hungrigen Gäste aus aller Welt an, die Handwerker auf den Souvenir-Basaren hämmerten bis in den späten Abend hinein, um dann zu Mondpreisen ihrer Produkte dem Touristen feil zu bieten. Dieses wohlgefällige und profitable Spiel geht nur auf, wenn Angebot und Nachfrage sich die Waage halten. Kaum jemand in Luxor hat gelernt, in einem Industriebetrieb zu arbeiten, weil es in Oberägypten kaum Industrie gibt und ebenso ist das Handwerk unterentwickelt und hatte als Zielgruppe die Menschen in der Stadt und die Dienstleister sind in der Regel Händler, Bus- oder Taxifahrer, ebenso Angestellte in Hotels, die nun ebenfalls vor dem finanziellen Ruin stehen, wenn nicht Konzerne quer subventionieren. Wer genau die Angebote der gebeutelten Reiseindustrie in Deutschland beobachtet, wird feststellen, dass auch dieser Zweig unserer Volkswirtschaft kaum noch weiß, wie und was sie den Kunden anbieten soll, da permanente Änderungen im Verhalten mit diesem Virus durch die Bundesregierung angemahnt werden. Erst sollten die Ferienflieger ab Juli wieder nach Ägypten abheben, dann wurde August angepeilt, danach der September, schließlich hieß es November und nun sollen zur Weihnachtszeit die Ferienflieger ans Rote Meer die Urlauber bringen. Die Tourismusbranche hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre so verzahnt und verselbstständigt, dass in den Urlaubsländern der größte Teil des Nationaleinkommens aus dieser Branche rekrutiert wird. Seit 2020 ist nicht nur Sand ins Getriebe der Urlaubsbranche gekommen, die Zahnräder sind blockiert und keiner kann beim besten Willen ahnen, ab wann Urlaub im Land am Nil wieder ein echter Freizeitspaß wird. Im Gegensatz zu Deutschland, wo verschiedene Sozialprogramme durch die Bundesregierung verabschiedet wurden, um den betroffenen Selbstständigen und Mitarbeitern von Unternehmen bis auf weiteres geholfen werden kann, sind die Menschen in Ägypten auf sich allein gestellt. Wer ein kleines Feld sein Eigen nennt, kann sich glücklich preisen, wer kein Farmland besitzt, kann nur auf die familiären Bindungen bauen, die seit alters her im Orient die Sozialversicherung ersetzen. Wer hat, der gibt so lange, bis auch er nichts mehr hat und dann warten alle gemeinsam auf ein Wunder, dass doch noch jemand kommt und ihnen aus der Klemme hilft…. es ist wie ein Stich mitten ins Herz. Während die Deutschen über Klopapier, Mund-Nasen-Schutz und Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels diskutieren, schon einige Menschen den Untergang des Abendlandes sehen, spielt sich in Ägypten der Kampf ums Überleben ab und alle beten fünfmal am Tag, dass Allah ihnen einen Engel schickt, der sie aus dieser...
Read moreAlleys of wares for sale - buyer beware. This is truly a negotiation for everything and with time and persistence you will pay half of what the original offer was when you began. Or less..... be willing to walk away because they will follow and offer a significant discount and if they don't, someone else will be selling the identical thing a few shops down. It's fun to walk down the aisles and see the shops but be firm with the Just Looking - not interested - No - I said NO..... go in the evening when folks seem more relaxed. Some things (shawls for example) are offered at good prices. Make sure they are not the ones from China - if they don't have a label sewn on saying Made in Egypt you can almost guess they are made in China. Several shops in the area are markets selling goods made locally for artists as a collective. Prices at those shops are fixed and far...
Read moreTourist trap. Don't go. You can not even walk around without getting harrassed. One shop told us no hassle and we can look. Then as soon as i asked the price of one item he started badgering. Told a very high price, i said i will think, he started asking me how much i want to pay. That's your shop and your item, why you want me to tell the price? That's a trap btw, they want you to tell a price and start a negotiation. If you have the time and patience you can negotiate. But that's not the way i want to shop. We bought everything we wanted from Ata Bazar anyway, right behind this street (just google it), with no harrassing and price tags on items. I just wanted to see this street too and maybe buy a few more gifts. But we didn't even go to the end. We just got out from one of the...
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