Der Laden ist aufgeräumt und sauber, außerdem hatten wir Glück mit den Wartezeiten. Das Sortiment ist gut, für jeden Geschmack ist da was dabei. Zunächst zur Qualität: Geschmacklich ist das Eis gut, es hält sich ein etwa die Waage mit durchschnittlichen Eisdielen. Der Knackpunkt liegt im Preis. Es wird direkt zu Anfang für jeden darauf hingewiesen (sofern man es nicht wissen sollte), dass hier nach Gewicht abgerechnet wird. Dann bezahle man auch wirklich nur, was man gerne hätte und wieviel mal sich selber nimmt. Nicht zu viel, nicht zu wenig. So weit, so fair. Meint man. Es wird auch tatsächlich nach Gewicht abgerechnet, selbst der wenige Gramm schwere Pappbecher wurde bei uns rausgerechnet. Jedoch sind meines Erachtens an allen Ecken und Enden Fallstricke eingebaut, die einem das Geld in rekordverdächtiger Zeit aus der Tasche ziehen. Die Automaten geben das Eis derart schnell ab, dass ein Dosieren als ungeübter Gast recht schwierig ist. Zusätzlich geht das Gefühl von "einer Kugel Eis", die im Laden und hier in den Rezensionen gerne als Referenz herangezogen wird, völlig verloren. Auf diese Weise landen laut Gewicht auch mal eben 3 Kugeln Eis im Becher. Danach geht es zu den Toppings. Hier setzt es dem Ganzen die Krone auf. Eine durchschnittliche Erdbeere wiegt etwa 20g, ein dunkler Keks mit weißer Füllung (OR..) etwa 11g. Noch ein paar Schokolinsen oder eine Soße gefällig? Was mit dem Gewicht passiert, bedarf keiner weiteren Erklärung. Meines Erachtens ist es nicht üblich, seine Nahrung, die man über den Tag zu sich nimmt, mit einer Küchenwaage zu analysieren. Unterm Strich wird hier Geld (viel Geld) damit verdient, dass der Kunde kein vernünftiges Gefühl im Handgelenk für das Gewicht von alltäglichen Lebensmitteln hat. Am Ende standen bei uns fast 10 Euro auf der Uhr. Widerspruch ist zwecklos, das Gewicht steht schwarz auf weiß. Kritik sollte jedoch ja auch immer konstruktiv sein. Es gibt bestimmt mehrere Möglichkeiten, hier für mehr Klarheit zu sorgen. Wenn man darauf baut, dass Kunden einfach nur oft wiederkommen, bis sie ein Gefühl entwickelt haben, dürfte das eher schnell scheitern, da sicherlich viele Kunden gleichzeitig das erste und letzte Mal Gast waren, nachdem sie den Preisschock (mit dem Eis zusammen) verdaut haben. Oder man würde beispielsweise die Toppings mit Referenzgewichten auszeichnen, damit sich ein grobes Gefühl einstellt und man "mitrechnen" kann. Zum Beispiel: Erdbeeren, 1 Esslöffel ca. 20g Vielleicht hilft es nicht jedem, mir jedoch schon. Am Ende wundern mich die hier angebrachten Rezensionen bezüglich 20 Euro für 2 Becher recht wenig, das bekommt man schon hin, hier sogar noch wesentlich leichter als anderswo. Hier gehen die Toppings richtig ins Geld. Als Abschluss: Ich konnte den Rezensionen mehrfach entnehmen, dass hier der Fokus auf der Kundenzufriedenheit liegt. Diese erhält man meiner Meinung nach auch mit dem professionellen Umgang mit (teils zugegeben unsachlicher) Kritik. Kunden, die unzufrieden das Geschäft verlassen haben und danach noch eine eher unfreundliche Antwort auf die Rezension erhalten, kommen garantiert...
Read moreDa ich vom Eigentümer um eine genauere Begründung für meine Bewertung gebeten wurde, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, ein Wunsch, dem ich gerne nachkommen werde.
Meine Erinnerung an Mia Gelateria ist jetzt schon ein paar Monate her. Meine Freundin hatte den Laden ausgesucht, da sie schon davon gehört hatte. Insgesamt weiß ich noch, dass ich das Eis geschmacklich nicht sonderlich aufregend fand und etwas zu süß. Für meine Freundin war positiv, dass sie auch als Veganerin fündig wurde. Das Personal war nett, der Laden sauber, da gibt es nichts zu meckern. Meine Kritik richtet sich eher an das Geschäftskonzept.
Die Idee mit der Selbstbedienung erschien zwar auf den ersten Blick ganz nett, nach einiger Orientierung fand ich mich auch problemlos zurecht, aber ich und meine Freundin vermissten leider eine gewisse Transparenz bei der Zusammenstellung. Ich habe zumindest kein untrügliches Gefühl in der Hand, wieviel Gramm Erdbeeren ich mir da gerade auf mein Eis lege, und wenn man mit den schnell laufenden Eismaschinen keine Übung hat, wird es auch hier schnell mehr als man eigentlich haben wollte, die Becher sind auch ziemlich groß. Es ist zwar alles ausgepreist, das kann man dem Laden nicht vorwerfen. Aber wenn es voll ist und schnell gehen soll, hat man wirklich keinen Überblick, wieviel man da kauft. So zahlten wir am Ende richtig viel Geld, viel mehr, als wir für Eis ausgeben wollten, was uns auch durchaus überraschte. Aber einmal an der Kasse, kann man ja auch nicht mehr reklamieren, man hat es sich ja selbst so zusammengestellt. Das ist sicher auch ein Effekt, von dem so ein Geschäftskonzept profitieren kann, abgesehen vom eingesparten Personal.
Aufessen konnte das Eis dann auch keine von uns, auch weil es eben recht langweilig schmeckte, insofern war das ein ziemlich teures Nullsummenspiel für uns. Für sehr gutes handgemachtes Eis kann man ja auch mal etwas ausgeben, aber solche Preise für Eis to go aus dem Automaten?
Ich könnte mir vorstellen, dass der Pächter selbst nicht viel dafür kann und es sich um eine Kette/ein Franchise-System handelt. Den Eindruck erhielt ich auch durch die etwas sterile, standardisiert wirkende Einrichtung, die wenig Aufenthaltsqualität hatte.
Das Phänomen lebt wohl eher von dem Konzept der Erlebnisgastronomie: viele bunte Toppings, Kinderaugen gehen über und Kinderhände dürfen selbst zugreifen. Weniger aber von den klassischen Gastro-Werten Service (ist halt Selbstbedienung), Geschmack und Gemütlichkeit. Aufgrund dieser Enttäuschung und weil ich wirklich aus meiner Sicht zu viel Geld für sehr standardmäßiges Eis bezahlt habe und mich dabei auch ein etwas veräppelt gefühlt habe, ergibt sich die Bewertung von zwei Sternen. Wo ich nicht weiß, wieviel ich am Ende kaufe und zahle, gehe ich halt...
Read more15 Euros on what was the worst attempt at a milkshake. There was twice as much milk as “ice cream” and he ran the blender so long to ensure that there was more of a resemblance to soup then anything. Please cool it on the milk and blend times for your future customers. It’s only got to be liquid enough to make it through a straw. Check McDonalds for inspiration if this...
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