Die ehemalige Bürgerspitalkirche und heutige römisch-katholische Pfarrkirche St. Blasius (die gelegentlich auch Heilig-Geist-Kirche genannt wurde) liegt in Salzburg direkt am Mönchsberg nächst dem westlichen Ende der Getreidegasse und nächst dem alten Gstättentor in der Altstadt und wurde als Spitalkirche erbaut. Sie ist mit dem Heilig-Kreuz-Münster zu Schwäbisch Gmünd die älteste Hallenkirche im süddeutschen Raum. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum der Stadt Salzburg.
Die Admonter Mönche bauten hier 1185 auf ihrem Grund nahe dem Gstättentor am Nordrand der damaligen Stadt Salzburg eine erste Kapelle, die ihrem Schutzpatron und zugleich Schutzheiligen der Kranken, dem heiligen Blasius (er war Arzt und Bischof in Armenien) geweiht war. Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier 1327 ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichten, womit eine Grundversorgung und Betreuung sichergestellt werden sollte. 1330 wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen. Die Kirche bestand dabei von Anbeginn aus schweren außen unverputzten Quadern von Nagelfluh. Die Kirche wurde mit einem sehr steilen Satteldach versehen. 1410–1428 wurde die Empore der Kirche eingezogen, wobei die Emporenbrüstung als durchbrochenes Maßwerk gestaltet ist. Das neue obere Geschoss diente nun als Betchor für die Pfründner, wodurch die Kirche zur Doppelkirche wurde, die zwei gegenüberliegende Eingänge einerseits für Bürger und anderseits für Pfründner besaß. Der Altar war nun in der Mitte das Langhauses angeordnet. 1577 wurde das Gewölbe über der Empore erneuert.
In der Barockzeit besaß die Kirche 9 Altäre, bis Erzbischof Hieronymus von Colloredo 1785 im Rahmen einer schlichteren Neugestaltung einen Teil der Altäre wieder entfernen ließ. 1864 erfolgte nach Plänen von Hugo Schneider eine Erneuerung der Kirche im neogotischen Stil. Die neogotische Bemalung wurde dabei im Gewölbe aber 1937, ansonsten 1947–1950 wieder entfernt.
Eine ornamentale Gewölbemalerei aus dem 16. Jahrhundert wurde vor wenigen Jahrzehnten unter altem Putz wiederentdeckt. Die Südwand zeigt den auferstandenen Christus mit den drei christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung.
Die Nischenarchitektur an der Ostfassade mit der Kreuzigungsgruppe ist neugotischen Ursprungs und entstand 1866. Die drei Glasfenster im Nordosten und das Ostfenster wurden 1947 von Albert Birkle geschaffen. Sie zeigen das Wirken des Heiligen Geistes, die Verkündigung Marias, die Darbringung im Tempel und den heiligen Blasius. Die Kirchenglocke wurde 1680 von Andreas Gartner gefertigt.
1811 wurde die Kirche zur Pfarrkirche. Sie ist heute die Kirche der Stadtpfarre Salzburg-St. Blasius und gehört zum Stadtdekanat Salzburg der...
Read moreThe Bürgerspitalkirche St. Blasius in Salzburg, Austria, is a historic Gothic-style church dating back to the 14th century. It was originally constructed as part of a hospital complex for the city’s citizens, hence the name “Bürgerspital” (meaning “citizens’ hospital”). The church is notable for its pointed arches, ribbed vaults, and overall minimalist Gothic...
Read moreKostel sv. Blažeje. Občanská, tedy městská nemocnice byla postavena v roce 1327. Nemocnice nabídla přístřeší pro nemocné a raněné. Měšťané darovali potraviny pro chod nemocnice, ovšem, jen když se bude nazývat „občanské nemocnice“. Kostel, postavený pak v roce 1330, byl úzce spojen s nemocnicí.
Kostel je starý, strohý, neví se kdo jej postavil, má silně gotický ráz. Kružby, dvě rozety, ukřižování scény a jiné ozdoby byly přidány v 19. století v souladu s gotickou tradici.
V interiéru kostela je krásný oltář, ale hned nalevo od něj je svatostánek jenž byl vyřezán a pozlacen a sloužil jako úložiště pro ostatky. Je datována do roku 1460.
Je krásným pozůstatkem gotiky na území Rakouska. Během mše prosím nechávejte čas pro modlitby druhých. Kostel je zajímavým a jímavým místem pro...
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